Wirtschaft 4.0

Wirtschaft 4.o

Digitalisierung: Chancen für Baden-Württemberg

  • Umriss von Baden-Württemberg auf blauer Platine (Quelle: Fotolia, Thomas Söllner)

Die Digitalisierung der Wirtschaft ist ein wesentlicher Schwerpunkt der Innovationsförderung der Landesregierung. Sie hat bisher rund 114 Millionen Euro zur Förderung der Digitalisierung bereitgestellt und damit viele Projekte auf den Weg gebracht.

Der Begriff "Wirtschaft 4.0" meint die Digitalisierung und Vernetzung aller Branchen. Die baden-württembergische Wirtschaftspolitik bezieht explizit sämtliche Branchen in ihr Engagement zur Digitalisierung der Wirtschaft mit ein – von der Industrie über den Mittelstand sowie Handwerk und Handel bis hin zu Dienstleistungen und der Informations-, Kommunikations- und Datenwirtschaft (IKT). Die Digitalisierung verändert die Art, wie wir leben und wie wir arbeiten. Sowohl auf die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber als auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kommen große Veränderungen zu. Deshalb ist "Wirtschaft 4.0" das Thema der Wirtschaftspolitik der kommenden Jahre.

Wirtschaft 4.0: Baden-Württembergs Ausgangslage

Baden-Württemberg hat als Hochtechnologieland mit starken industriellen Branchen und hervorragend qualifizierten Fachkräften ausgezeichnete Startvoraussetzungen für die digitale Zukunft. Eine wichtige Bedeutung haben die insgesamt rund 492.000 kleinen und mittleren Unternehmen, die etwa 62 Prozent der Arbeitsplätze und 58 Prozent des steuerbaren Umsatzes der baden-württembergischen Wirtschaft erwirtschaften. Auch wegen seiner Stärken sowohl im Maschinenbau und in der Automatisierungstechnik als auch bei den Ausrüstern von industriellen Informations- und Kommunikationssystemen ist das Land mittlerweile führend im Bereich der Industrie 4.0-Systeme.

Einige baden-württembergische mittelständische Unternehmen sind bei der Digitalisierung schon sehr fortgeschritten, andere stehen noch ganz am Anfang. Wie bei den Konsumenten gibt es auch bei den Unternehmen „Digital Natives“, die sich ganz selbstverständlich mit digitalen Technologien befassen. Andere Unternehmen wollen sich jetzt auf den Weg machen. Einige sehen die Digitalisierung eher skeptisch und bilden die Gruppe der digitalen Neulinge. Auch bei den Branchen gibt es Unterschiede. Die baden-württembergische Industrie hat bundesweit eine Vorreiterrolle eingenommen. Andere Branchen haben noch Nachholbedarf, wie etwa Teile des Handwerks, des Handels oder bei den Dienstleistungen.

 

Maßnahmen 4.0 in Baden-Württemberg

 

Im Zentrum der Maßnahmen, die bisher angestoßen und gefördert wurden, standen Themen wie IT- und Datensicherheit für den Mittelstand, die Digitalisierung der Produktion unter dem Stichwort "Industrie 4.0" oder Mobilitätskonzepte, wie das autonome Fahren. Die Digitalisierung eröffnet auch für das Handwerk neue Geschäftsfelder. Mit der Landesinitiative Smart Home & Living werden Schlüsselakteure vernetzt, Markteintrittsbarrieren abgebaut sowie neue Geschäftsmodelle entwickelt und erprobt.


Weitere Informationen

 

Digitalisierung - Chance für Baden-Württemberg

 

Die Digitalisierung ist eine große Chance für Baden-Württemberg und das Land befindet sich in einer guten Ausgangslage, um diese auch zu nutzen. Die Wirtschaftspolitik wird ihre Anstrengungen noch weiter verstärken, damit Baden-Württemberg bei Industrie 4.0 und Wirtschaft 4.0 gleichermaßen eine führende Rolle einnimmt und so der wirtschaftliche Erfolg und Wohlstand im Land gesichert werden kann.  Im Nachtragshaushalt 2015/16 sind insgesamt weitere 30 Millionen Euro für die Digitalisierung vorgesehen.

 


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