Ausbildungsbündnis

Ausbildungsbündnis

Gemeinsam für die berufliche Ausbildung

  • Eine Gruppe von Schulabgängern und Schulabgängerinnen (Quelle: Picture-Factory, Fotolia)

Der direkte Übergang von der Schule in eine Berufsausbildung soll mehr jungen Menschen gelingen als bislang. Zudem soll die Berufsausbildung attraktiver und ihre Qualität weiter verbessert werden, damit sie zukunftsfähig bleibt. Das sind die Ziele, auf die sich die Landesregierung, Wirtschaft, Gewerkschaften, Bundesagentur für Arbeit und Kommunen geeinigt haben. Die Partner des neuen „Bündnis zur Stärkung der beruflichen Ausbildung und des Fachkräftenachwuchses in Baden-Württemberg 2015 bis 2018“ haben im Juli 2015 die Vereinbarung unterzeichnet.

Vor dem Hintergrund der neuen Herausforderungen – demografische Entwicklung und Fachkräftemangel – haben die Bündnispartner drei Schwerpunkte gesetzt, die mit zehn Zielen konkretisiert sind. Die Schwerpunkte sind:

  • Übergänge junger Menschen von der Schule in den Beruf gestalten
  • Attraktivität und Qualität der Berufsausbildung steigern
  • Ausbildung zukunftsfähig machen.


Die zehn Ziele lauten:

  1. Eckpunktepapier zur Neugestaltung des Übergangs Schule - Beruf weiter umsetzen
  2. Berufliche Orientierung an allen allgemein bildenden Schulen weiterentwickeln
  3. Attraktive Ausbildungsangebote entwickeln und Karrierewege befördern
  4. Jugendlichen durch flexiblen Einstieg Chancen auf Ausbildung eröffnen
  5. Ausbildungsbereite Betriebe in der Ausbildung unterstützen
  6. Qualität der betrieblichen Ausbildung sichern
  7. Qualität und Erreichbarkeit der Berufsschule sichern
  8. Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung ausgestalten
  9. An- und Ungelernten einen Berufsabschluss ermöglichen
  10. Berufliche Bildung internationalisieren

Erstmals wurden allen Zielen quantitative Indikatoren zugeordnet. So kann der Erfolg des Bündnisses gemessen werden. In Spitzengesprächen ziehen die Bündnispartner zwei Mal im Jahr Bilanz über das Erreichte.


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