Landesausschuss für Berufsbildung

Ausschuss

Landesausschuss für Berufsbildung

Nach § 82 Abs. 1 Berufsbildungsgesetz (BBiG) ist bei jeder Landesregierung ein Landesausschuss für Berufsbildung zu errichten. Er setzt sich zusammen aus einer gleichen Zahl von Beauftragten der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer und der obersten Landesbehörden.

In Baden-Württemberg beträgt die Anzahl der Mitglieder 9 Beauftragte je Gruppe. Die Beauftragten haben in gleicher Anzahl Stellvertreter.

Zusammensetzung des Landesausschusses für Berufsbildung in Baden-Württemberg

27 Mitglieder
27 stellvertretende Mitglieder

  • 9 Beauftragte der Arbeitgeber
  • 9 Beauftragte der Arbeitnehmer
  • 9 Beauftragte der obersten Landesbehörden


Der Vorsitz wechselt jährlich zwischen den Vertreter/-innen der Arbeitgeber- und der Arbeitnehmer-Seite. In der laufenden Amtsperiode 2014-2018 wechseln sich Joachim Ruth (Abteilungsleiter Bildungspolitik, Berufliche Bildung, Handwerk; DGB-Bezirk Baden-Württemberg) und Herr Stefan Küpper (Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt; Südwestmetall) beim Vorsitz ab.

Aufgaben

Der Landesausschuss für Berufsbildung hat die Aufgabe, die Landesregierung in den Fragen der Berufsbildung zu beraten. Er tagt vier Mal im Jahr. Dabei wirkt er auf eine stetige Entwicklung der Qualität der beruflichen Bildung hin. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Zusammenarbeit zwischen der schulischen Berufsbildung und der Berufsbildung nach dem Berufsbildungsgesetz sowie auf eine Berücksichtigung der Berufsbildung bei der Neuordnung und Weiterentwicklung des Schulwesens zu richten.

Zur Stärkung der regionalen Ausbildungs- und Beschäftigungssituation kann der Landesausschuss für Berufsbildung Empfehlungen aussprechen beziehungsweise Stellungnahmen abgegeben.

Geschäftsführung

Die Führung der Geschäfte des Landesausschusses obliegt dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.


Kontakt

Geschäftsstelle Landesausschuss für Berufsbildung

Postfach 10 01 41
70173 Stuttgart

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