Kultur- und Kreativwirtschaft

Kultur- und Kreativwirtschaft

Als Wirtschaftsfaktor fest verankert

  • Buntstifte (Quelle: iStock)

Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat in Baden-Württemberg eine lange Tradition und ist als Wirtschaftsfaktor fest verankert. Fast sieben Prozent der Unternehmen und vier Prozent der Erwerbstätigen sind der Kultur- und Kreativwirtschaft zuzurechnen. Schätzungsweise erzielen knapp 30.000 Unternehmer mit insgesamt 230.000 Erwerbstätigen einen Jahresumsatz von ca. 24 Milliarden Euro.

Der heterogene Branchenkomplex der Kultur- und Kreativwirtschaft umfasst die Teilbranchen Musikwirtschaft, Buchmarkt, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Markt für darstellende Künste, Designwirtschaft, Architekturmarkt, Pressemarkt, Werbemarkt sowie Software-/Games-Industrie. Die Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle der Kultur- und Kreativwirtschaft stehen oft am Beginn von Wertschöpfungsketten und spielen damit eine Schlüsselrolle für andere Wirtschaftsbranchen.

Die Teilbranchen Design, Architektur und Software-/Games haben in Baden-Württemberg einen Schwerpunkt. Die Kultur- und Kreativwirtschaft im Südwesten ist im Bundesvergleich überdurchschnittlich stark. Insgesamt gilt die Kultur- und Kreativwirtschaft als Innovationstreiber hin zu einer wissensbasierten Informations- und Dienstleistungswirtschaft.

Die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH (MFG) ist das Kompetenzzentrum des Landes für Kultur- und Kreativwirtschaft und steht den Kreativschaffenden als Ansprechpartner für Beratungs- und Vernetzungsaktivitäten zur Verfügung.

Mehr Informationen zur Kultur- und Kreativwirtschaft und zu den elf Teilbranchen erhalten Sie im Landtagsbericht zur Kulturwirtschaft in Baden-Württemberg von 2016. Einen Überblick über das Kreativland Baden-Württemberg gibt auch die Broschüre "Die Kreativen - Menschen, Unternehmen und Projekte" aus dem Jahr 2016. Beide Dokumente stellen wir Ihnen als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung.


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