Geflüchtete in Ausbildung

Ausbildung - Perspektive für junge Geflüchtete

Flüchtling in einer Lehrwerkstatt (© Sven Hoppe, dpa)

Möglichst vielen jungen Geflüchteten rasch Praktika bzw. Einstiegsqualifizierungen und Ausbildungsplätze zu vermitteln, ist ein wichtiger Teil des 2015 neu abgeschlossenen Ausbildungsbündnisses. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert landesweit "Kümmerer", die junge Geflüchtete auf dem Weg in die Ausbildung begleiten.

Die Partner der Ausbildungsbündnisses - Land, Wirtschaft, Gewerkschaften, Arbeitsagentur und kommunale Spitzenverbände - haben im November 2015 als Ergänzung ihres Bündnispapiers eine gemeinsame Erklärung "Integration durch Ausbildung - Perspektiven für Flüchtlinge" unterzeichnet. Darin wurden alle zehn Ziele und Maßnahmen des Ausbildungsbündnisses auf die besondere Herausforderung der Integration von Flüchtlingen hin bewertet und ergänzt.

Drei Programme des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau unterstützen Geflüchtete und Betriebe bei der Berufsorientierung und bei der Integration in Ausbildung.

Regionale "Kümmerer"

Ein flächendeckendes Netz von so genannten regionalen "Kümmerern" vermittelt junge Geflüchtete mit Bleibeperspektive, die das entsprechende Sprachniveau mitbringen, in Praktikums- und Ausbildungsplätze. Sie betreuen sie und sind auch Ansprechpartner/-in für die Betriebe. Dafür stehen 40 Stellen zur Verfügung.

Integration durch Ausbildung - Perspektiven für Geflüchtete (Kümmerer-Programm)

ProBeruf - Berufserprobung für Geflüchtete

Mit dem aus Bundesmitteln finanzierten Förderprogramm "ProBeruf - Berufserprobung für Geflüchtete in überbetrieblichen Bildungsstätten" werden Geflüchtete bei der Berufsorientierung unterstützt. Junge Geflüchtete aus Vorbereitungsklassen können sich in überbetrieblichen Bildungsstätten in drei Berufen praktisch erproben. Sie erhalten zudem Informationen über das deutsche System der Berufsausbildung und die Anforderungen und Werte der Arbeitswelt.

ProBeruf - Berufserprobung für Geflüchtete