Flüchtlinge in Ausbildung

Flüchtlinge in Ausbildung

Ausbildung - Perspektive für junge Flüchtlinge

  • Flüchtling aus Eritrea begann eine Ausbildung zum Bäcker (Quelle: Stefan Puchner/dpa)

Möglichst vielen jungen Flüchtlingen rasch Praktika bzw. Einstiegsqualifizierungen und Ausbildungsplätze zu vermitteln, ist ein wichtiger Teil des 2015 neu abgeschlossenen Ausbildungsbündnisses. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert landesweit "Kümmerer", die junge Flüchtlinge auf dem Weg in die Ausbildung begleiten.

Die Partner der Ausbildungsbündnisses - Land, Wirtschaft, Gewerkschaften, Arbeitsagentur und kommunale Spitzenverbände - haben im November 2015 als Ergänzung ihres Bündnispapiers eine gemeinsame Erklärung "Integration durch Ausbildung - Perspektiven für Flüchtlinge" unterzeichnet. Darin wurden alle zehn Ziele und Maßnahmen des Ausbildungsbündnisses auf die besondere Herausforderung der Integration von Flüchtlingen hin bewertet und ergänzt.

Drei Programme des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau unterstützen Flüchtlinge und Betriebe bei der Berufsorientierung und bei der Integration in Ausbildung.

Regionale "Kümmerer"

Flächendeckend entsteht in allen Regionen des Landes ein Netz von so genannten "Kümmerern". Dafür stehen 37 Stellen zur Verfügung. Die Kümmerer vermitteln jungen Flüchtlingen mit Bleibeperspektive, die das entsprechende Sprachniveau mitbringen, Praktikums- und Ausbildungsplätze, betreuen sie dort und sind Ansprechpartner/-in für die Betriebe. 

Integration durch Ausbildung - Perspektiven für Flüchtlinge (Kümmerer-Programm)

ESF-Programm "Junge Flüchtlinge in Ausbildung"

Beim gemeinsamen ESF-Programm mehrerer Ministerien und der Bundesagentur für Arbeit "Junge Flüchtlinge in Ausbildung" geht es darum, junge Flüchtlinge, die noch erheblichen Förderbedarf haben, zu unterstützen. An ausgewählten Standorten erhalten sie intensive sprachliche, psychologische und sozialpädagogische Betreuung, um erfolgreich in eine Ausbildung einzumünden. Während der Ausbildung werden die jungen Flüchtlinge begleitet und die Betriebe unterstützt.

Junge Flüchtlinge in Ausbildung (ESF-Programm)

Pro Beruf - Berufserprobung für Flüchtlinge

Mit dem aus Bundesmitteln finanzierten Förderprogramm "Pro Beruf - Berufserprobung für Flüchtlinge in überbetrieblichen Bildungsstätten" werden Flüchtlinge bei der Berufsorientierung unterstützt. Junge Flüchtlinge aus Vorbereitungsklassen können sich in überbetrieblichen Bildungsstätten in drei Berufen praktisch erproben. Sie erhalten zudem Informationen über das deutsche System der Berufsausbildung und die Anforderungen und Werte der Arbeitswelt.

Pro Beruf - Berufserprobung für Flüchtlinge


Weitere Informationen

Task Force Flüchtlinge in Ausbildung - Förderprogramme und Maßnahmen in Baden-WürttembergPDF


Gemeinsame Erklärung der Partner des Ausbildungsbündnisses Baden-WürttembergPDF


Regionale Übersicht der Träger und Kümmerer-Stellen für das Programm "Integration durch Ausbildung - Perspektiven für Flüchtlinge"PDF

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