Staatspreis Baukultur

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Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg

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Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg 2016 verliehen

Am 2. Februar 2016 wurde erstmals der Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg verliehen. Sieben Staatspreise und einen Sonderpreis gingen jeweils an die Bauherren bzw. Projektträger, Planerinnen und Planer sowie Ausführende. 

Gewürdigt wurden zudem die weiteren sechzehn Nominierten. Alle, Preisträger wie Nominierte, erhielten eine Plakette für die Anbringung vor Ort und eine Urkunde aus den Händen der Präsidentin der Bundesarchitektenkammer und Vorsitzenden der Jury, Barbara Ettinger-Brinckmann.

Den rund 350 Gästen, die zur Preisverleihung in das Haus der Wirtschaft in Stuttgart gekommen waren, bot sich ein beeindruckender Einblick in das baukulturelle Schaffen in Baden-Württemberg. Dazu trug auch die Ausstellung zum Staatspreis Baukultur bei, die am selben Tag eröffnet wurde und bis zum 20. Februar im Foyer des Hauses der Wirtschaft in Stuttgart zu sehen war. 

Den Staatspreis Baukultur für herausragende planerische und bauliche Leistungen hatte das Land Baden-Württemberg im Mai 2015 erstmals ausgelobt. Gesucht waren seit 2010 realisierte Bauprojekte und städtebauliche Maßnahmen, die beispielhaft für eine qualitativ hochwertige baulichräumliche Entwicklung und Gestaltung der Kommunen des Landes sind – vor allem bei den Bauaufgaben des Alltags. 

Auszeichnen sollten sich die 218  eingereichten Projekte dadurch, dass bei Ihnen Funktionalität, Nachhaltigkeit, gestalterische Qualität und eine behutsame Weiterentwicklung der Stadt- und Ortsbilder so miteinander verbunden sind, dass damit eine spürbare Verbesserung der gebauten Lebensräume erreicht wird. 

Nach Vorprüfung und Vorauswahl, die vom Kuratorium des Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg beratend begleitet wurde, hat am 12. November 2015 eine unabhängige, mit renommierten Fachleuten und Abgeordneten aller Fraktionen des Landtags von Baden-Württemberg besetzte Jury entschieden. Die Jury nominierte schließlich 24 Projekte und wählte aus diesen sieben Preisträger sowie einen Sonderpreis für Prozessqualität aus.

Den Preisträgern erhielten als besondere Auszeichnung das Preisobjekt: Drei ineinander greifende und fest verbundene Winkel aus Beton, Holz und Acrylglas bilden einen stabilen und zugleich offenen Raum. Das Preisobjekt und die aus ihm entwickelte Plakette sind Ergebnis eines Kooperationsprojekts zwischen dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch-Gmünd.


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