Wohnraumoffensive BW

Grundstücksfonds - kommunale Bodenpolitik ermöglichen

Ein Miniatur-Holzhaus steht auf einem Schreibtisch vor Unterlagen, die gerade beschrieben werden.

Ziel des Grundstücksfonds ist es, diejenigen Kommunen mit Bedarf an bezahlbarem Wohnraum zu unterstützen, die aufgrund ihrer Haushaltslage zumindest vorrübergehend nicht in der Lage sind selbst aktiv werden.

Das Land springt in dieser Situation ein, kauft das Grundstück auf und hält es für einen zuvor vereinbarten Zeitraum im Grundstücksfonds, den die Kommune benötigt, um eine Bauleitplanung umzusetzen bzw. die Voraussetzungen für bezahlbares Wohnen zu schaffen. In dieser Zeitspanne kann die Kommune zudem Rücklagen für einen späteren Grundstückserwerb bilden.

„Um Gemeinwohlinteressen auf dem Wohnungsmarkt auch tatsächlich Geltung zu verschaffen, legen wir mit den Mitteln des Grundstücksfonds langfristig die Planungshoheit und das Grundstückseigentum gezielt in die Hand der Kommunen.“
Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

Ist die Kommune mit der Schaffung der Rahmenbedingungen erfolgreich, kann sie die Option zum Kauf des Grundstücks ziehen. Dabei hat sie die Möglichkeit, den Preis selbst mitzugestalten. Ausgehend vom Verkehrswert zum Zeitpunkt des Verkaufs kann der Kaufpreis entsprechend des jeweiligen Anteils an bezahlbarem Wohnraum reduziert und maximal bis auf das Niveau des ursprünglichen Einkaufswerts in den Grundstücksfonds abgesenkt werden. Unter der Voraussetzung, dass der Wohnungsmix auf dem Grundstück auch sozialgebundenen Mietwohnraum enthält, kann im Einzelfall eine Reduktion auch darüber hinaus erfolgen.

Ansprechpartner für die Beratung und Abwicklung des Grundstücksfonds ist die Landsiedlung Baden-Württemberg GmbH

Landsiedlung Baden-Württemberg GmbH
Herzogstraße 6A
70176 Stuttgart
Telefon: +49 (0)711 6677-3333
www.landsiedlung.de

FAQ zum Grundstückfonds Baden-Württemberg