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13. Februar 2026
Unterzeichnung Letters of Intent
© Leif Piechowski

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, und die stellvertretende Leiterin der Regionalverwaltung der Oblast Lwiw (Region Lemberg), Vize-Gouverneurin Khrystyna Zamula, haben in Stuttgart im Beisein von Ministerpräsident Winfried Kretschmann einen Letter of Intent (LoI) zur Vertiefung ihrer wirtschaftlichen und innovationsorientierten Zusammenarbeit unterzeichnet. Zamula nahm die Unterzeichnung stellvertretend für Gouverneur Maksym Kozytskyy vor, der die Ukraine aufgrund der angespannten Lage im Bereich der Energieversorgung vor Ort kurzfristig nicht verlassen konnte.

Ziel der Vereinbarung ist es, die Kooperation zwischen den beiden Regionen in den Schwerpunkten IT und Künstliche Intelligenz, Gesundheit und Medizintechnik sowie sicherheits- und verteidigungsrelevanten Industrien auszubauen und gemeinsame Projekte auf den Weg zu bringen.

© Verena Müller

Die Landesregierung fördert auf Vorschlag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus den Aufbau einer diagnostischen und therapeutischen Forschungs- und Entwicklungseinheit im Digitalen Innovationszentrum (DIGIZ) am Uniklinikum Freiburg.

Mit dem DIGIZ entsteht ein bundesweit einzigartiges Innovations- und Translationszentrum an der Schnittstelle von Medizintechnik, Digitalisierung und klinischer Patientenversorgung. Die Förderung ermöglicht Investitionen in hochmoderne bildgebende Diagnosetechnik, IT-Infrastruktur sowie qualifiziertes Fachpersonal. Ziel des Gesamtvorhabens DIGIZ ist es, technologische Innovationen – insbesondere in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), moderne Bildgebung und datenbasierte Präzisionsmedizin – systematisch und zügig in die medizinische Praxis zu überführen. Erstmals werden Wissenschaft, klinische Versorgung und Industrie in dieser Form unter einem Dach zusammengeführt.

 
Fahne des Landes Baden-Württemberg
© Staatsministerium

Der Landtag von Baden-Württemberg hat in seiner Plenarsitzung die Neufassung des Mittelstandsförderungsgesetzes (MFG) beschlossen. Damit wird die gesetzliche Grundlage für die Förderung der mittelständischen Wirtschaft in Baden-Württemberg modernisiert und an aktuelle Rahmenbedingungen und Herausforderungen angepasst.

„Die kleinen und mittleren Unternehmen sind ein entscheidender Träger von Wachstum, Beschäftigung und regionaler Wertschöpfung im Land. Mit der Neufassung des Mittelstandsförderungsgesetzes stellen wir die Weichen, damit wir die kleinen und mittleren Unternehmen auch künftig wirksam unterstützen können“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus am Rande der gestrigen Plenarsitzung.

 
Virtueller Datenfluss im Web
© knssr - stock.adobe.com

Das Land fördert die Entwicklung von Demonstratoren in der Quantensensorik und -kommunikation. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der Krebsdiagnostik über die Navigation ohne Satellitensignale bis hin zur Materialprüfung auf dem Bau.

Quantentechnologien gelten als Innovationstreiber der Zukunft: Sie nutzen die ungewöhnlichen Regeln der Quantenphysik, um technische Systeme auf die nächste Ebene zu heben. Im Rahmen der neuen Förderlinie des Landes „Transfer-Booster für QuantentechnologieDemonstratoren“ sollen jetzt elf ausgewählte Vorhaben in Prototypen, Anwendungen und Märkte überführt werden. Mit solchen Demonstratoren zeigen Projektteams aus Forschung und Industrie, was in der Quantensensorik und -kommunikation bereits möglich ist.

 
Skyline Tokio in Morgensonne
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Das Wirtschaftsministerium hat die Wirtschaftsrepräsentanz des Landes in Japan neu besetzt und personell verstärkt. Dr. Lucas Witoslawski und Victor Arnhold stehen baden-württembergischen Unternehmen künftig als Türöffner zur Verfügung.

Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut dazu: „Ich begrüße die neue Besetzung unserer Wirtschaftsrepräsentanz in Japan bei der AHK in Tokio ausdrücklich. Sie wird insbesondere unsere mittelständischen Unternehmen auf dem japanischen Markt unterstützen, unsere gute und langjährige Partnerschaft mit unserer Partnerpräfektur Kanagawa stärken und neue wirtschaftliche Kooperation und innovative Technologien ausloten.“

 
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Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert auch in den Jahren 2026 und 2027 Veranstaltungen und Aktivitäten der regionalen Fachkräfteallianzen des Landes und stellt dafür 400.000 Euro zur Verfügung. 

Mit dem „Regionalprogramm Fachkräftesicherung“ werden Projekte und Angebote gefördert, die dazu beitragen, die Fachkräftebasis in der Region zu stärken und zu diversifizieren. 

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„Die fünf regionalen Institute des DHI sind mit ihrer Forschung wichtige Vermittler zwischen Theorie und Praxis, zwischen Forschung und Anwendung, zwischen Politik und Wirtschaft“, so Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut „Das Handwerk hat im Hinblick auf Digitalisierung, Fachkräftesicherung und Klimaschutz große Herausforderungen zu bewältigen. Der Beitrag des DHI zum Innovationstransfer im Handwerk ist mehr denn je unverzichtbar.“

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Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert die Aufbauphase des Testfeldes Urbane Robotik am FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe mit rund einer Million Euro bis Mitte 2027. Mit dieser Förderung wird ein wichtiger Schritt zur Erprobung und Weiterentwicklung robotischer Systeme im städtischen Raum gemacht.

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© FOTONOID für Start-up BW

Bühne frei für Innovation: Kleinblatt GmbH aus Stuttgart gewinnt den DEHOGA CUP des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket für das Landesfinale. Der DEHOGA CUP fand auf der Messe Stuttgart im Rahmen der INTERGASTRA, Deutschlands führender Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie, statt. 

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Das Land Baden-Württemberg vergibt die Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2026“ in diesem Jahr gemeinsam mit der oberschwäbischen Stadt Bad Schussenried. Bewerbungsschluss ist der Sonntag, 15. März 2026.

Das Wirtschaftsministerium präsentiert das Ergebnis des Wettbewerbs gemeinsam mit dem Bund der Kunsthandwerker Baden-Württemberg e.V., der Stadt Bad Schussenried und den Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg im Rahmen der „Landesausstellung Kunsthandwerk 2026“.

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© Ronny Schönebaum

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus stellt auch in diesem Jahr wieder herausragende Innovationen von kleinen und mittleren Unternehmen aus Baden-Württemberg in den Mittelpunkt. Bewerbungen sind bis zum 31. Mai 2026 möglich.
 

Der Preis wird in diesem Jahr zum 42. Mal verliehen und steht damit in einer langen Tradition. Er ist mit 50.000 Euro dotiert und dem früheren Wirtschaftsminister Dr. Rudolf Eberle, der von 1972 zu seinem Tod im Jahr 1984 in diesem Amt diente, gewidmet.

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© WM

Für seine herausragenden Verdienste als Heimatkundler, Kirchenmusiker und Michaelsbruder hat Adolf Klek die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg erhalten. Im Auftrag des Ministerpräsidenten überreichte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, die Auszeichnung in Balingen.

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Die gezielten Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur stellen das Land weiterhin vor enorme Herausforderungen. Um schnell und wirksam zu unterstützen, hat die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ)  im Auftrag des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine umfassende Spendenkampagne für Sachspenden technischer Güter für den ukrainischen Energiesektor gestartet. Das Sekretariat der Deutsch-Ukrainischen Energiepartnerschaft koordiniert die Maßnahmen.

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