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29. April 2026
zu sehen ist ein Messestand im THE LÄND Design
© Ralf Hansen

Auf der Weltleitmesse für die produzierende Industrie präsentierten rund 3.000 Austeller aus dem Maschinenbau, der Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft unter dem Leitthema „Think Tech Forward“ Technologien und Lösungen für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Industrie. Partnerland war in diesem Jahr Brasilien.

„Die Hannover Messe zeigt eindrucksvoll, dass der industrielle Strukturwandel dank der Innovationskraft baden-württembergischer Unternehmen auch in wirtschaftlich enorm herausfordernden Zeiten konsequent voranschreitet. Angesichts einer geopolitisch herausfordernden Lage sind neue Impulse für Wirtschaft und Politik wichtiger denn je. Die Messe bietet hierfür eine zentrale Plattform und stärkt internationale Kooperationen“, erklärt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

Eine Roboterhand tippt auf einem Monitor aus Glas
© sdecoret - stock.adobe.com

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert das „Reallabor für rechtskonforme KI und Robotik am KI-Fortschrittszentrum“ bis Februar 2028 mit rund zwei Millionen Euro. Ziel des Reallabors ist es, gemeinsam mit Unternehmen technische, organisatorische und rechtliche Herausforderungen von konkreten Innovationsprojekten in den Bereichen KI und Robotik zu analysieren und erfolgreiche Lösungen dafür zu entwickeln.

„KI und Robotik sind Schlüsseltechnologien für die baden-württembergische Wirtschaft. Mit dem Reallabor unterstützen wir Mittelstand und Start-ups bei ambitionierten KI-Projekten und sorgen dafür, dass die europäische KI-Regulierung nicht zum Bremsklotz für Innovationen wird“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus zum Projektstart.

 
Lebhaftes Gespräch zwischen einem Mann und einer Frau in einer Bürosituation
© H_Ko, stock.adobe.com

Bis zum 14. August 2026 sind Unternehmen in Baden-Württemberg aufgerufen, ihre Konzepte und Angebote für eine zukunftsfähige und mitarbeiterorientierte Arbeitswelt beim „familyNET 4.0 – Der Wettbewerb für eine moderne Unternehmenskultur“ einzureichen.

Der vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg sowie vom Arbeitgeberverband Südwestmetall geförderte landesweite Wettbewerb zeichnet Unternehmen aus, die mit innovativen Ideen und nachhaltigen Strategien ihre Arbeitswelt zukunftsfähig gestalten. Sie stärken damit ihre Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit, sichern Fachkräfte langfristig und setzen richtungsweisende Impulse für andere Betriebe im Land.

 
© WM

In der ersten Auswahlrunde 2026 für das Landesprogramm Start-up BW Pre-Seed sind die Entscheidungen gefallen: Elf junge Unternehmen können auf eine Förderung in dem erfolgreichen Frühphasenförderprogramm hoffen. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen jetzt eine aussagekräftige und vollständige Bewerbung bei der L-Bank einreichen, die dann über die Zuteilung der Förderung entscheidet. Für die Start-ups geht es um eine finanzielle Unterstützung von zunächst bis zu 320.000 Euro. Die Summe teilen sich das Land und ein Co-Investor zu gleichen Teilen. In Einzelfällen kann die Förderung zu einem späteren Zeitpunkt auf maximal 640.000 Euro erweitert werden.

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Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg unterstützt die Forschungsinstitute der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW) im Jahr 2026 mit einer Grundfinanzierung in Höhe von rund 40,6 Millionen Euro.

Die in der innBW zusammengeschlossenen Forschungsinstitute leisten einen wesentlichen Beitrag zur technologischen Souveränität und zum Strukturwandel der Wirtschaft. Sie unterstützen Unternehmen dabei, neue Technologien zu erschließen, Innovationsrisiken zu reduzieren und Entwicklungsprozesse zu beschleunigen.
 

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Zwei Frauen im Gespräch in einer Bürosituation.
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Das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e. V. (IAW) hat im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg einen neuen Bericht zur geschlechterspezifischen Beschäftigungsentwicklung im Land vorgestellt. Der Bericht zeigt: Die Beschäftigung von Frauen in Baden-Württemberg hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Gleichzeitig bestehen am Arbeitsmarkt weiterhin strukturelle Unterschiede zwischen Frauen und Männern.

„Der Fachkräftemangel zwingt uns, alle vorhandenen Arbeitskräftepotenziale von Frauen noch entschlossener zu erschließen. Der Bericht zeigt klar: Frauen tragen in Baden-Württemberg zunehmend zur Beschäftigungsentwicklung bei. Gleichzeitig bestehen weiterhin strukturelle Hürden – etwa bei Teilzeit, Vereinbarkeit und dem Zugang zu Führungspositionen. Hier müssen wir die Rahmenbedingungen weiter verbessern, insbesondere bei der Kinderbetreuung und der Unterstützung von Beschäftigten mit Pflegeverantwortung“, sagte Arbeits- und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zu den veröffentlichten Ergebnissen.

 
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