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3. Dezember 2025
Auf dem Bild von links nach rechts: Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Bundeskanzler Friedrich Merz, EU-Kommissar Stéphane Séjourné und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
© Ilkay Karakurt

Bei der neunten Jahresveranstaltung des Strategiedialogs Automobilwirtschaft BW diskutierten Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbände, wie die Transformation der Autoindustrie gelingt und Arbeitsplätze gesichert werden können.

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut betonte in ihrer Rede die besondere Bedeutung der Branche für das Land – und zugleich die Dringlichkeit entschlossener politischer und wirtschaftlicher Maßnahmen:
„Die Automobilindustrie ist zentral für Baden-Württemberg, steht aber vor der härtesten Bewährungsprobe ihrer Geschichte. Während internationale Wettbewerber – allen voran China – Tempo machen, verheddert sich die EU in kleinteiligen Regulierungen. Statt weiterer Regeln braucht es eine klare handelspolitische Agenda, mehr wettbewerbliche Freiheit und echte Innovationsimpulse. Technologische Offenheit ist dabei zentral. Das bedeutet: Rücknahme des Verbrenner-Verbots und die gleichberechtigte Anerkennung von Hybridantrieben, Range Extendern sowie eFuels und Biokraftstoffen. Das würde der Industrie neuen Schwung geben – und damit auch Beschäftigung und Wertschöpfung im Land sichern.“

Preisträger FOCUS OPEN 2025 und Mia Seeger-Preis
© Benjamin Stollenberg

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp und Regierungspräsidentin Susanne Bay ehrten die Preisträgerinnen und Preisträger der 57 Designlösungen bei der diesjährigen Verleihung des 35. Internationalen Designpreises Baden-Württemberg, FOCUS OPEN.

Über die begehrten FOCUS OPEN-Auszeichnungen dürfen sich Unternehmen und Designagenturen gleichermaßen freuen. Die Preise wurden im Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg in Stuttgart überreicht.

Staatssekretär Rapp erklärte bei der Preisverleihung: „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verändern die Regeln des Designs grundlegend – und zwar in rasantem Tempo. KI-gestützte Tools können heute auf Basis einfacher Textprompts ganze Produktentwürfe oder Animationen generieren. Für unser Land ist das keine Bedrohung, sondern eine enorme Chance: Die Arbeit professioneller Designerinnen und Designer wird strategischer, kreativer und technologisch anspruchsvoller. Der FOCUS OPEN zeigt, dass Baden-Württemberg, gerade mit seinen vielen mittelständischen Unternehmen, hervorragend aufgestellt ist, um diese Transformation anzuführen. Unsere Wirtschaft kann und wird zu den Gestaltern dieser neuen Designära gehören.“

 
Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (vorne links) und Floridas Wirtschaftsminister J. Alex Kelly (vorne rechts) bei der Unterzeichnung der Vereinbarung
© Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg

Baden-Württemberg und der Bundesstaat Florida (USA) haben eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit auszubauen und Innovationen in wichtigen Wachstumsbranchen zu beschleunigen. Die Vereinbarung fördert die direkte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Industrieverbänden, Wirtschaftsförderungsorganisationen und Einrichtungen zur Ausbildung von Arbeitskräften in beiden Regionen.

„Baden-Württemberg und Florida sind starke Wirtschaftsstandorte, die ein klares Bekenntnis dazu teilen, die Zukunftsindustrien aktiv zu gestalten“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg. „Diese Partnerschaft ermöglicht es uns, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in strategischen Bereichen wie Luft- und Raumfahrt, Mobilität, nachhaltige Energie und digitale Technologien gemeinsam voranzutreiben. Indem wir unsere Stärken und Netzwerke bündeln, schaffen wir neue Chancen für Unternehmen, fördern das Wachstum und sichern hochwertige Arbeitsplätze auf beiden Seiten des Atlantiks.“

 
Think Tank zum Thema Cybersicherheit
© Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg

Baden-Württemberg rückt das Thema Cybersicherheit stärker in den Fokus. Beim ersten Think Tank von Wirtschaft digital in Stuttgart warnte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut vor den wachsenden Risiken für Unternehmen. „Die Bedrohungslage ist real – und sie verschärft sich“, sagte sie. „Kein Unternehmen kann es sich heute leisten, Cybersicherheit auf die leichte Schulter zu nehmen.“

Um Betriebe besser zu unterstützen, kündigte die Ministerin ein neues Förderprojekt des Wirtschaftsministeriums gemeinsam mit der KI-Allianz Baden-Württemberg an. Eine landesweite Studie soll sämtliche bestehenden Angebote zur Cybersicherheit erfassen, bewerten und übersichtlich bündeln. Damit sollen Firmen schneller erkennen, welche Maßnahmen ihnen wirklich helfen – ohne sich durch einen unübersichtlichen Markt kämpfen zu müssen.

 
© Frank Eppler

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg und das Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V. haben in Stuttgart zum siebten Mal den Award „familyNET 4.0 – moderne Unternehmenskultur“ verliehen.

Der Wettbewerb würdigt Unternehmen, die mit innovativen Projekten und praxiserprobten Konzepten eine moderne und mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur fördern. Bewerbungen waren in den beiden Themenbereichen „Führung, Personalentwicklung und Diversität“ sowie „Familienfreundlichkeit und Gesundheit“ möglich.

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© Franziska Kraufmann

Mit einem neuen Rekordergebnis schließt das Mentorinnen-Programm für Migrantinnen seine neunte Runde ab: 105 Frauen mit Migrationsgeschichte haben das Programm erfolgreich abgeschlossen – so viele wie noch nie.

Das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg geförderte Angebot wird von den Kontaktstellen Frau und Beruf Baden-Württemberg umgesetzt. Ziel ist es, berufliche Chancen für Migrantinnen zu eröffnen, ihre Potenziale sichtbar zu machen und ihnen einen nachhaltigen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

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Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg unterstützt von 2026 bis 2028 elf regionale Welcome Center sowie das landesweit zuständige Welcome Center Sozialwirtschaft mit mehr als 7,5 Millionen Euro.

Mit dem Landesprogramm investieren wir direkt in die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts – in die Fachkräfte, die wir dringend brauchen“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute in Stuttgart. „Welcome Center sind heute zentrale Drehkreuze für die Gewinnung internationaler Fachkräfte. Sie stehen für echte Willkommenskultur und unterstützen Unternehmen wie Zugewanderte gleichermaßen“, ergänzte sie.

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© Artificial Photography, unsplash

Das Sofortprogramm Einzelhandel / Innenstadt mit den Förderlinien „Veranstaltungen“ und „Stadtmarketing“ wird vorzeitig und mit unveränderten Förderkonditionen bis Ende 2026 verlängert. 

„Attraktive Veranstaltungen sind nach wie vor ein großer Anreiz für Bürgerinnen und Bürger, in die Innenstädte zu kommen. Auch Instrumente des Stadtmarketings können dabei einen wertvollen Beitrag zur nachhaltigen Stärkung des innerstädtischen Gewerbes leisten. Deshalb freue ich mich, dass wir unsere Kommunen und innerstädtischen Akteure über unser erfolgreiches Sofortprogramm Einzelhandel / Innenstadt weiterhin dabei unterstützen können, die Frequenz in den Orts- und Stadtzentren zu erhöhen und sich im Standortwettbewerb erfolgreich zu positionieren“, erklärte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

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