Förderprogramme

Ideenwettbewerb Elektromobile Logistik in Klein- und Mittelstädten

Die Entwicklungen im Verkehr- und Logistikbereich erfordern neue Logistiksysteme mit innovativen technologischen Lösungen sowie einer Vernetzung von Güter- und Informationsflüssen. Das Wirtschaftsministerium plant deshalb im Rahmen der Landesinitiative Elektromobilität III Verbund- und Pilotvorhaben umzusetzen, bei denen der Einsatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen (LKW, PKW, eScooter, Lastenräder o.ä.) für die Logistik unter realistischen Bedingungen in Klein- und Mittelstädten erprobt sowie die dafür erforderliche Technik erforscht und weiterentwickelt werden sollen.

Was wird gefördert?

Zielsetzung des Ideenwettbewerbs ist zum Beispiel die Erprobung von pilothaft entwickelten Ideen für den Einsatz elektrisch betriebener Fahrzeuge (LKW, PKW, eScooter, Lastenräder, autonome Transportsysteme o.ä.) für die Logistik unter realistischen Bedingungen in Klein- und Mittelstädten (ca. 5.000 bis 100.000 Einwohner). Aber auch die Konzeption und Entwicklung neuer Logistiksysteme und innovativer technologischer Lösungen, die Vernetzung von Güter- und Informationsflüssen, die Verzahnung der örtlichen Akteure (Klein- und Mittelstädte, Speditionen, Handel, Industrie und Dienstleistung), die Sicherung der Leistungsfähigkeit einer Elektromobilen Logistikinfrastruktur, der Transfer der Konzepte in den ländlichen Raum und die Schaffung gleicher Lebensbedingungen in der Stadt und auf dem Land sind weitere wichtige Ziele der Förderung.

Wer wird gefördert?

Ein antragsberechtigtes Konsortium besteht aus mindestens zwei antragsberechtigten Konsortialpartnern:

  • mindestens einem KMU aus dem Logistikbereich und
  • mindestens einer Gebietskörperschaft als kommunalem Akteur (z. B. Kommune, Stadt, Gemeinde).

Unterstützend können weitere kleine und mittelständische Unternehmen (z. B. aus dem produzierenden Gewerbe oder anderer Branchen) Konsortialpartner werden.

Wie wird gefördert?

Es stehen insgesamt 1,0 Mio. Euro bereit. Je Konsortium sind Förderungen bis zu 250.000 Euro möglich. Die Fördersumme pro Konsortialpartner ist auf maximal 200.000 Euro begrenzt.

Es handelt sich um eine Förderung nach De-Minimis.

Antragsfrist

Die vollständigen und mit rechtsverbindlicher Unterschrift versehenen Anträge sind spätestens zum 14. Februar 2020 auf den dafür vorgesehenen Vordrucken in zweifacher Fertigung vom Konsortialführer beim

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
Postfach 10 01 41
70001 Stuttgart

sowie in digitaler Form per E-Mail über die Adresse
poststelle@wm.bwl.de

einzureichen.

Die Laufzeit der Projekte beginnt frühestens zum 1. April 2020.