Förderprogramm

Innenstadtberater

Das Wirtschaftsministerium fördert Innenstadtberater, die gemeinsam mit den lokalen Innenstadtakteuren tragfähige Zukunftskonzepte entwickeln. Sie sollen vor Ort dabei unterstützen, den Einzelhandel und die Vitalität und Attraktivität der Innenstädte und Ortszentren zu stärken und zu sichern.

Was wird gefördert:

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert  im Rahmen des Dialogprojekts "Handel 2030" Innenstadtberater, die gemeinsam mit den lokalen Innenstadtakteuren tragfähige Zukunftskonzepte entwickeln. Sie sollen – als Angestellte eines regionalen Trägers jeweils in einer der zwölf Regionen des Landes – Ansprechpartner für die Kommunen und die lokalen Innenstadtakteure in ihrer Region sein und diese niedrigschwellig dabei unterstützen, den Einzelhandel und die Vitalität und Attraktivität der Innenstädte und Ortszentren zu stärken und zu sichern.

Wer wird gefördert:

Antragsberechtigt sind Industrie- und Handelskammern, Handelsorganisationen, Regionalverbände, Wirtschaftsfördergesellschaften in Trägerschaft von Regionalverbänden, sowie, im Rahmen von Konsortien, Landkreise bzw. Wirtschaftsfördergesellschaften in Trägerschaft von Landkreisen. Auch bei den übrigen Antragsberechtigten ist die Bildung von Konsortien denkbar. Darüber hinaus sind Beratungsgesellschaften mit einschlägiger Expertise ebenfalls antragsberechtigt.

Wie wird gefördert:

Förderfähig im Rahmen des Projekts sind die Personalkosten (einschließlich Arbeitgeberanteile) eines Innenstadtberaters (1 VZÄ bzw. bis zu 1,5 VZÄ in den Regionen Stuttgart, Rhein-Neckar und Mittlerer Oberrhein). Es werden 80 Prozent der tatsächlich anfallenden Ausgaben bezuschusst. Der Förderhöchstbetrag für Personalausgaben für die ganzjährige Regelausstattung von einer Stelle beträgt 68.000 Euro pro Jahr. Förderfähig sind darüber hinaus die Personalkosten (einschließlich Arbeitgeberanteile) einer Projektassistenzstelle für den Innenstadtberater in einem Beschäftigungsumfang von 50 %. Es werden 80 Prozent der tatsächlich anfallenden Ausgaben bezuschusst.

Antragsfrist: 31. März 2021

Ansprechpartner:

Herr RD Stefan Mogler, stv. Referatsleiter: Tel. 0711/123-2385; stefan.mogler@wm.bwl.de
Frau MR’in Dr. Birgit Buschmann, Referatsleiterin: Tel. 0711/123-2233; birgit.buschmann@wm.bwl.de

Antragsunterlagen:

Förderaufruf Innenstadtberater, Update 4. März 2021 (DOCX)

Antrag Textteil (DOC)

Antrag Zahlenteil (XLS)

Eigenerklärung UVgO (PDF)

Muster Verpflichtungserklärung Mindestentgelt (PDF)

Merkblatt Datenschutz (DOC)

Merkblatt EU-Beihilfen, Update 4. März 2021(DOCX) 

Die Europäische Kommission hat ihren Befristeten Rahmen für staatliche Beihilfen während der Corona-Pandemie (Temporary Framework) am 28. Januar 2021 erneut verlängert und erweitert. In diesem Zusammenhang wurde auch die beihilferechtliche Obergrenze für Kleinbeihilfen auf 1,8 Millionen Euro pro Unternehmen erhöht. Nachdem die Sammel-Änderungsnotifizierung der Bundesrahmenregelungen anlässlich der 5. Änderung des TF am 12. Februar 2021 von der EU-Kommission genehmigt wurde, kann der durch die Änderung angepasste Beihilferahmen nunmehr für Förderanträge im Rahmen des Förderaufrufs „Innenstadtberater“ genutzt werden.