Girls` Digital Camps

Förderprogramme

Girls` Digital Camps

Was wird gefördert?

Um Schülerinnen auf dem Weg in die digitale Welt zu begleiten und sie für alle damit verbundenen Themen und zukunftsweisenden Berufe zu begeistern, sollen Girls´ Digital Camps entwickelt und in verschiedenen Regionen Baden-Württembergs pilothaft erprobt und durchgeführt werden.

Ziel ist es, Mädchen und jungen Frauen konkrete Einblicke in digitale Anwendungen zu geben und Interesse für digitale Themen und Kompetenzen zu wecken. Durch das praktische Erleben soll Selbstwirksamkeit erfahren und Selbstbewusstsein im Umgang mit und in der Gestaltung von digitaler Technik aufgebaut werden. Dabei soll vermittelt werden, wie vielfältig, kreativ, zukunftsorientiert und gesellschaftlich relevant digitale Anwendungen und Berufe sind.

Es sollen insbesondere auch Schülerinnen erreicht werden, die bislang noch nicht mit der Digitalisierung und den Treiberberufen der Digitalisierung in Berührung gekommen sind. Die Maßnahmen sollen sich dabei auch an der Lebens- und Arbeitswelt der jungen Frauen orientieren.

Bestandteile der Girls´ Digital Camps sollen sein:

  • Konzeption, Planung und Durchführung einer Auftaktveranstaltung zu den Girls´ Digital Camps mit Unternehmensvertretern, Dozentinnen und Dozenten, Lehrkräften, Eltern und Schülerinnen.
  • Konzeption und Durchführung eines modularen Angebots einer praxisorientierten Digitalwerkstatt für baden-württembergische Schülerinnen ab Klasse 6, z. B. einmal wöchentlich zwei Stunden über ein Schuljahr hinweg. Das Angebot soll in Kooperation mit Schulen und unter Einbindung von Unternehmen und Role Models (Studentinnen, weibliche Auszubildende, weibliche IT-Fachkräfte) zu unterschiedlichen Themenfeldern aus dem Bereich der Digitalisierung wie z. B. Grundlagen und Einführung in die Websiteentwicklung, Grundlagen und Einführung in Programmiersprachen, Arbeiten mit 3DDruck, Coding und Programmierung von Computerspielen, App-Entwicklung, Animationen und Robotern etc. erfolgen. Im Mittelpunkt sollen dabei das praktische Ausprobieren und Erleben, Workshops, Projekte und Mitmachaktionen stehen. Der Bezug zur Arbeitswelt soll durch den Austausch mit Role Models sowie Besuche in Unternehmen und Organisationen aus unterschiedlichen Berufsbereichen mit verschiedenen digitalen Anwendungsfeldern (z. B. Smart Home und Living, Industrie und Handwerk 4.0, ITSicherheit, Smart Services, moderne digitale Arbeitsformen, Gesundheit/Medizintechnik, vernetzte Mobilität) und Informationen zur Berufsorientierung ergänzt werden.
  • Konzeption und Durchführung eines vertiefenden Camps an einem Wochenende oder in einer Ferienwoche, z. B. im Format eines Hackathons. Inhalt könnte beispielsweise die Bearbeitung einer realen Projektaufgabe aus beteiligten Unternehmen im Team mit abschließender Präsentation und unterstützt durch Coaches sein.
  • Konzeption, Planung und Durchführung einer Abschlussveranstaltung mit Dozentinnen und Dozenten, Lehrkräften, Unternehmensvertretern, Eltern und Schülerinnen mit Übergabe der Teilnahmezertifikate und Präsentation der Ergebnisse.
  • Entwicklung eines Konzepts für die Nachhaltigkeit, inkl. Leitfaden zur Dokumentation, Ergebnissicherung, Verbreitung und Verstetigung der Projektergebnisse und Sicherstellung der Qualität.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Einrichtungen des privaten und öffentlichen Rechts, insbesondere Kammern und Wirtschaftsverbände sowie deren Bildungszentren, anwendungsorientierte Bildungs- und Forschungseinrichtungen, staatliche und nichtstaatliche Universitäten und Hochschulen, außeruniversitäre Forschungs- und Transfereinrichtungen mit Erfahrungen im Thema Digitalisierung und Bildung, Organisationen und Selbsthilfeeinrichtungen der Wirtschaft, die Gewerkschaften sowie berufliche Weiterbildungsträger.

Anträge von Kooperationsverbünden sind möglich, auch in Kooperation mit Unternehmen. Sind an einem Projekt mehrere antragsberechtigte Einrichtungen beteiligt, übernimmt eine Einrichtung die Antragstellung sowie im Fall einer Förderung die Funktion als koordinierender Zuwendungsempfänger. Dies umfasst insbesondere auch die Weitergabe der Zuschüsse an die Partner gemäß Ziffer 12 der Verwaltungsvorschriften zu § 44 LHO sowie die Vorlage und Aufbereitung der entsprechenden Berichte und Nachweise.

Antragsteller müssen ihren Sitz, eine Niederlassung oder eine Betriebsstätte in Baden-Württemberg haben.

Wie wird gefördert?

Die Zuwendung wird im Wege der Projektförderung als Anteilsfinanzierung in Form eines Zuschusses in Höhe von bis zu 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gewährt. Eigene Mittel des Antragsstellers bzw. sonstige Finanzierungsbeiträge (ohne Zuwendung aus öffentlichen Mitteln) sind in Höhe von mindestens 30 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben einzusetzen.
Höchstbetrag der Förderung je Vorhaben: 200.000 Euro Projekte, die aus anderen Förderprogrammen gefördert werden können, sind nicht förderfähig.

Projektlaufzeit

Die Laufzeit der Projekte kann sich auf eine Zeitdauer von mindestens einem und max. zwei Jahren erstrecken. Die Projekte müssen bis spätestens Ende Oktober 2020 abgeschlossen sein.

Antragstellung

Anträge müssen spätestens bis zum 30. Mai 2018 in zweifacher Fertigung und zusätzlich als elektronisches Dokument vollständig und mit rechtsverbindlicher Unterschrift beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Referat 65 "Wirtschaft und Gleichstellung", Schlossplatz 4, 70173 Stuttgart,  Girls-Digital-Camps@wm.bwl.de eingegangen sein.

Bei Postversand ist das Datum des Eingangsstempels maßgebend. Bei unmittelbarer Anlieferung
an der Pforte läuft die Frist bis 18 Uhr dieses Tages.

Ansprechpartnerin

Jasmin Luft-Broschell
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
Referat 65 – Wirtschaft und Gleichstellung
Schlossplatz 4
70173 Stuttgart
Telefon: 0711/123-2308
jasmin.luft-broschell@wm.bwl.de


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