Programm für nichtinvestive Städtebauförderung (NIS)

Förderprogramme

Programm für nichtinvestive Städtebauförderung

  • Let´s putz Aktion in Stuttgart, Erneuerungsgebiet Vaihingen-Dürrlewang

    Let´s putz Aktion in Stuttgart, Erneuerungsgebiet Vaihingen-Dürrlewang
    Quelle: STM Dürrlewang Weeber+Partner

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  • Staffelflitz, Erneuerungsgebiet Stuttgart, Hallschlag

    Staffelflitz, Erneuerungsgebiet Stuttgart, Hallschlag
    Quelle: Stadtteilmanagement Zukunft Hallschlag

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  • Platz der Vielfalt in der Ulmer Weststadtmitte mit Spielmobil, Ferienangeboten, "Ulm
bewegt sich", Festen, Stadtteilcafé; Erneuerungsgebiet Ulm, Weststadt II

    Platz der Vielfalt in der Ulmer Weststadtmitte mit Spielmobil, Ferienangeboten, "Ulm
    bewegt sich", Festen, Stadtteilcafé; Erneuerungsgebiet Ulm, Weststadt II
    Quelle: Sanierungstreuhand Ulm

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  • Mittagstisch bei St. Elisabeth, Erneuerungsgebiet Ludwigsburg Grünbühl/Sonnenberg/
Karlshöhe

    Mittagstisch bei St. Elisabeth, Erneuerungsgebiet Ludwigsburg Grünbühl/Sonnenberg/
    Karlshöhe
    Quelle: Katholische Kirche Ludwigsburg

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Zur Förderung des sozialen Zusammenhalts und der Integration in Quartieren hat das Wirtschaftsministerium 2015 – ergänzend zur Förderung von baulich-investiven Maßnahmen in Sanierungsgebieten – das Programm für nichtinvestive Städtebauförderung (NIS) aufgelegt. Damit werden unter anderem Projekte zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen in der Freizeit, zur Integration von Migrantinnen und Migranten oder zur Inklusion von Menschen mit Behinderung gefördert. Die Kommune kann die Fördermittel für einen Verfügungsfonds, ein Quartiersmanagement oder sonstige nichtinvestive Einzelprojekte verwenden. 

Von Sportangeboten zur Sturzprävention über Bürgerfeste, Nachbarschaftshilfe sowie eine bedarfsgerechte Nahversorgung und Mittagstische bis hin zum Repair-Café, Spielangeboten für Kinder und dem Sprachkurs für Migrantinnen und Migranten - das Programm bietet Kommunen vielfältige Möglichkeiten.

Der Förderbetrag für nichtinvestive Maßnahmen in einem Sanierungsgebiet beträgt maximal 100.000 Euro für einen Zeitraum von fünf Jahren.

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass es in einer Kommune ein Sanierungsgebiet vorrangig der Bund-Länder-Programme „Soziale Stadt“ oder „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ oder des Landessanierungsprogramms gibt.

Aber auch in anderen Bund-Länder-Programmen ist ggf. eine Förderung nichtinvestiver Projekte möglich.

Zuwendungsempfänger sind die Städte und Gemeinden. Das Programm wird jährlich ausgeschrieben. Die Kommune stellt mit den bekannt gegebenen Antragsformularen einen Förderantrag beim jeweiligen Regierungspräsidium. Bei positivem Bescheid erhält sie eine Förderung von maximal 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Den Rest muss sie selbst tragen (Ko-Finanzierung).

Weitere Informationen:

Verfügungsfonds

Hier wird ein bestimmtes Finanzbudget für schnelle, unbürokratische und kleinteilige Verbesserungen im Quartier bereitgestellt. Die Entscheidung über den Einsatz der Mittel sollte bei den Bewohnerinnen und Bewohnern und den Akteuren im Gebiet liegen. Damit können ehrenamtliche Aktivitäten gefördert werden, die die Aufenthaltsqualität und das Miteinander im Quartier verbessern. Das örtliche Entscheidungsgremium wird von der Kommune eingesetzt.

Wird der Verfügungsfonds in einem anderen Städtebauförderungsprogramm als im Programmgebiet der „Sozialen Stadt“ gebildet, sind – abweichend zur sonstigen Förderung beim NIS von 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten - mindestens 50 Prozent aus Mitteln der Wirtschaft, Immobilien- und Standortgemeinschaften oder aus zusätzlichen Mitteln der Gemeinde zu finanzieren.

Quartiersmanagement

Gefördert werden Personal- und Sachkosten eines Quartiersmanagements - häufig ein Stadtteilbüro - sofern es sich nicht um städtische Beschäftigte handelt. Aufgabe des Quartiersmanagements ist es, NIS-Projekte zu planen, zu koordinieren, umzusetzen und zu begleiten.

Sonstige nichtinvestive Einzelprojekte

Gefördert werden Einzelprojekte, die den Zuwendungsvoraussetzungen entsprechen, jedoch nicht im Rahmen eines Verfügungsfonds durchgeführt werden. Voraussetzung ist ein Gemeinderatsbeschluss für die Einzelmaßnahme.


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