Förderung

Aufbau einer Ultraeffizienzfabrik für Elektromotoren der neuesten Generation gefördert

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Geldmünzen / ©Marian Vejcik

Das Wirtschaftsministerium fördert den Aufbau einer Ultraeffizienzfabrik im Rahmen des Verbundforschungsprojekts „Innovationslabor Ultraeffizienzfabrik –  UltraELab“ bis einschließlich 2025 mit zehn Millionen Euro.

Die Produktionsanlage wurde im Rahmen einer ersten Phase des Verbundforschungsprojektes gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, dem Institut für Energieeffizienz in der Produktion EEP der Universität Stuttgart, dem Institut für Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation (ifab) des Karlsruher Instituts für Technologie KIT sowie der Firma Schaeffler Automotive Bühl GmbH & Co. KG konzipiert und geplant. In der nun anstehenden zweiten Projektphase sollen die Errichtung, der forschungsbegleitete Betrieb und der Transfer der erhaltenen Erkenntnisse in die Produktionsanlage umgesetzt werden

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, sagte: „Die hochinnovative Ultraeffizienzfabrik bei der Firma Schaeffler setzt neue Maßstäbe in dem Bereich ultraeffiziente und nachhaltige Produktion. Die Planungen und der Bau ermöglichen den Aufbau einer hochmodernen, umweltfreundlichen und wettbewerbsfähigen Produktion von Elektromotoren. Zentral sind dabei die Aspekte Dekarbonisierung, Digitalisierung, Gestaltung resilienterer Lieferketten mit europäischer Standortperspektive sowie die sich fortsetzende Internationalisierung.“

Im Kern geht es bei dem Modell der Ultraeffizienzfabrik um eine ganzheitliche Betrachtung der Produktion und ihres Umfeldes. Das Konzept unterscheidet dabei die fünf Handlungsfelder Energie, Material, Emissionen, Mensch/Personal und Organisation. In allen Handlungsfeldern sollen unter Einbeziehung der gegenseitigen Wechselwirkungen, das heißt in einer gesamtheitlichen Betrachtungsweise Optimierungspotenziale identifiziert und erschlossen werden. Die Ultraeffizienzfabrik strebt ein Optimum im Kräftefeld aus Ökonomie, Ökologie und Soziologie an und weist damit den Weg in eine nachhaltige Produktion der Zukunft.

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