MINT-Berufe

Wir wollen noch mehr junge Frauen für technische Berufsausbildung gewinnen

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„Wir brauchen mehr Frauen in MINT-Berufen! Und wir kommen unserem Ziel Schritt für Schritt näher“, sagte Wirtschafts- und Finanzminister Schmid beim Bilanzgespräch des Bündnisses „Frauen in MINT-Berufen“ in Reutlingen. Schmid und Vertreterinnen und Vertreter der 24 Partner zogen heute bei der Firma Bosch eine Jahresbilanz des 2011 gegründeten Bündnis’.

„Wir verzeichnen Fortschritte in der akademischen Bildung – 29 Prozent aller Studienanfängerinnen beginnen ein Studium in einem MINT-Fach“, sagte Schmid. „Es bleibt aber noch viel zu tun, vor allem im Bereich der dualen Ausbildung. Wir wollen noch mehr junge Frauen für eine technische Berufsausbildung gewinnen“, erläuterte Schmid.

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft hat deshalb im Februar den Kreativwettbewerb „Zeig uns MINT in deinem Leben“ für Mädchen zwischen 12 und 17 gestartet. Der Wettbewerb lädt Mädchen zu einer MINT-Entdeckungstour im Alltag ein und möchte somit Schülerinnen für eine duale Ausbildung im technischen Bereich begeistern.

Ziel des Bündnis’ ist es, die Frauenerwerbstätigkeit im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) zu erhöhen sowie die Aktivitäten der Bündnispartner im Bereich „Frauen in MINT-Berufen“ zu bündeln, abzustimmen und zu vernetzen. Die Landesinitiative und das Bündnis „Frauen in MINT-Berufen“ leisten ihren Beitrag zu den Zielen der Fachkräfte-Allianz Baden-Württemberg: zum einen, die Beschäftigung von Frauen zu steigern und zum anderen die Zahl der Beschäftigten in den MINT-Berufen zu erhöhen.

Das „Bündnis Frauen in MINT-Berufen“ wurde 2011 von Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid, Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Kultusministerium und Sozialministerium sowie 24 Partnern aus Arbeitgeber-, Berufs- und Branchenverbänden, Gewerkschaften, Frauennetzwerken, Hochschulen, Stiftungen sowie den Kontaktstellen Frau und Beruf und der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit unterzeichnet.

„Mit 24 Bündnispartnern und viel Engagement von allen Seiten, ist es gelungen, die Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“ politisch zu verankern. Zahlreiche Einzel-Maßnahmen und Akteure wurden in einem Aktionsprogramm gebündelt“, betonte Schmid.

Im Rahmen des Bilanzgesprächs konnte Minister Schmid sechs neue Bündnispartner begrüßen: das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Fraunhofer Gesellschaft, das Forschungsbündnis „innBW - Innovationsallianz Baden-Württemberg“, die Ingenieurkammer Baden-Württemberg, das Beratungsunternehmen „Konzepte für Bildung und Soziales“ und Photonics BW, Kompetenznetz für Optische Technologien.

Kreativwettbewerb: „Zeig uns MINT in deinem Leben“

Der Kreativwettbewerb „Zeig uns MINT in deinem Leben“ soll Mädchen zeigen, dass MINT überall in ihrem Leben steckt: Im Facebook-Profil und in der Kopfschmerztablette, sogar im Turnschuh und in der Wimperntusche. Ihre Videos, Fotos, Plakate, Collagen, Zeichnungen oder Grafiken können die Teilnehmerinnen noch bis 14. Juli 2012 auf www.mint-frauen-bw.de hochladen.

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