Aus- und Weiterbildung

445.000 Euro für innovatives IT-Weiterbildungsprojekt

Frau am Computer. (Bild: Land Baden-Württemberg)

Das Wirtschaftsministerium fördert das innovative Weiterbildungsprojekt „Entwicklung eines Certificates of Advanced Studies Digitale Technologien“ des Graduate Campus der Hochschule Aalen mit rund 445.000 Euro. Das Projekt startet im Januar 2021.

Mit rund 445.000 Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau das innovative Weiterbildungsprojekt „Entwicklung eines Certificates of Advanced Studies Digitale Technologien“ des Graduate Campus der Hochschule Aalen, das im Januar 2021 startet. „Wir haben in Baden-Württemberg einen großen Bedarf an Software- und IT-Spezialisten. Deshalb entwickeln wir ein Kurzstudium als Transferqualifizierung, das sich speziell an Nicht-ITler richtet und das eine Einstiegsqualifizierung für den Bereich Programmierung und Softwareentwicklung schaffen soll“, sagte Arbeits- und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Das Kurzstudium sei bereits von der Firma Bosch erprobt worden, so die Ministerin. „Wir wollen das Angebot vor allem auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kleinen und mittelständischen Unternehmen zugänglich machen, die so eine umfangreiche Weiterbildung nicht unternehmensintern anbieten können“, sagte Hoffmeister-Kraut weiter. Im Mittelpunkt des Projekts steht daher, das geleitete digitale Lernen sowie das dazugehörige methodische Lehr- und Lernkonzept zu entwickeln und zu erproben. In jedem der Module soll es den Teilnehmenden mit Hilfe eines individuellen Lernpfads und kleinteiligen Lerneinheiten möglich sein, sich Grundlagenwissen flexibel anzueignen.

Im Rahmen von „ZukunftsKompetenzen@bw“ fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau innovative Projekte im Bereich der beruflichen Weiterbildung, etwa der Ausbau von Transferqualifizierungen.

 

Wirtschaftsministerium: ZukunftsKompetenzen@bw

Ein Smartphone wird bedient. (Foto: dpa)
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Regionale Strategiekonferenz zu Digitalisierung in der Arbeitswelt und im Gesundheitswesen

Bei der fünften Regionalen Strategiekonferenz in Ulm stand das Thema Digitalisierung in der Arbeitswelt und im Gesundheitswesen im Mittelpunkt. „Durch die Digitalisierung ergeben sich Möglichkeiten, um Familie, Beruf und Pflege besser miteinander vereinbaren zu können. Diese Chancen müssen wir diskutieren und ausloten“, sagte Staatssekretärin Bärbl Mielich im Rahmen der Regionalen Strategiekonferenz.