Corona-Hilfen

Antragsfrist der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe II bis 30. Juni 2021 verlängert

Hotelbett mit Tulpenstrauß auf dem Nachttisch

Der Ministerrat hat am 20. April 2021 beschlossen, die Antragsfrist der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe II vom 28. April 2021 auf den 30. Juni 2021 zu verlängern. Die Betriebe erhalten damit mehr Zeit, um das für sie richtige Hilfsprogramm zu wählen. Die Antragsberechtigung der Stabilisierungshilfe II ist an die Überbrückungshilfe III des Bundes geknüpft, deren Konditionen der Bund erst kürzlich verbessert hat. Um die Stabilisierungshilfe II beantragen zu können, müssen Antragsteller nachweisen, dass der rechnerische Zuschuss aus der Stabilisierungshilfe II mindestens zehn Prozent über dem rechnerischen Zuschuss aus der Überbrückungshilfe III liegt.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut erklärte: „Mit den jüngsten Verbesserungen der Überbrückungshilfe III haben wir aus meiner Sicht einen entscheidenden Erfolg erzielt. Dafür bin ich dem Bund sehr dankbar. Damit ändern sich jedoch auch die Voraussetzungen für die Stabilisierungshilfe II, die dem Gastgewerbe als existenzsichernde Alternative zur Überbrückungshilfe III dient. Die nach wie vor besonders schwer von den Folgen der Corona-Pandemie getroffenen Betriebe des Gastgewerbes erhalten mehr Zeit, individuell und bedarfsgerecht die richtige Förderung zu wählen. Daher verlängern wir die Antragsfrist der Stabilisierungshilfe II bis zum 30. Juni 2021.“

Tourismusminister Guido Wolf sagte: „Seit fast einem halben Jahr sind die Gaststätten und Hotels geschlossen. Ihnen entstehen enorme Einbußen, die aus eigener Kraft nicht zu stemmen sind. Den Unternehmern dürfen wir durch knappe Fristen das Leben nicht noch zusätzlich erschweren. Nachdem uns Rückmeldungen aus der Praxis erreichten, dass mitunter mehr Zeit für die Antragstellung erforderlich ist, bin ich froh, dass wir hierauf flexibel und unbürokratisch reagieren. Das landeseigene Stabilisierungshilfeprogramm für das Hotel- und Gaststättenprogramm war immer als eine Alternative für die Unternehmen gedacht, die von der Überbrückungshilfe III nicht in vollem Maße profitieren können. Für die Abwägung und richtige Wahl steht jetzt ausreichend Zeit zur Verfügung.“

Weitere Informationen

Das für die erste Jahreshälfte 2021 zentrale, branchenoffene Corona-Hilfsprogramm ist die Überbrückungshilfe III, deren Konditionen erst kürzlich deutlich verbessert wurden. So wird beispielsweise die Fixkostenerstattung für Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent erleiden, von 90 Prozent auf bis zu 100 Prozent erhöht. Unternehmen, die in mindestens drei Monaten seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent erlitten haben, können ergänzend einen Eigenkapitalzuschuss von bis zu 40 Prozent erhalten.

Die im Frühjahr 2020 von der Landesregierung beschlossene Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe wurde im Februar 2021 als Stabilisierungshilfe II für das erste Quartal 2021 fortgeführt. Ziel ist es, eine Insolvenzwelle auf breiter Front in dieser besonders schwer von den Folgen der Corona-Pandemie betroffenen Branche zu vermeiden. Um die Stabilisierungshilfe II beantragen zu können, müssen Antragsteller nachweisen, dass der rechnerische Zuschuss aus der Stabilisierungshilfe II mindestens zehn Prozent über dem rechnerischen Zuschuss aus der Überbrückungshilfe III liegt. Mit der Verlängerung der Antragsfrist vom 28. April 2021 auf den 30. Juni 2021 erhalten Unternehmen mehr Zeit, um die jüngst angekündigten Verbesserungen der Überbrückungshilfe III in die Rechnung einzubeziehen.

Die Stabilisierungshilfe II kann für einen bis zu dreimonatigen Zeitraum zwischen dem 1. Januar und dem 31. März 2021 beantragt werden. Antragsberechtigt sind gewerbliche Unternehmen, Soloselbstständige und Sozialunternehmen des Gastgewerbes mit Hauptsitz in Baden-Württemberg, die wenigstens 30 Prozent ihres Gesamtumsatzes mit Tätigkeiten im Hotel- und Gaststättengewerbe erzielen. Die Förderung errechnet sich über die Beschäftigtenzahl im Unternehmen und wird bis zur vollen Höhe des Liquiditätsengpasses im beantragten Förderzeitraum gewährt. Antragsberechtigte Betriebe können eine Liquiditätshilfe in Höhe von bis zu 3.000 Euro zuzüglich bis zu 2.000 Euro für jeden Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) erhalten. Die Liquiditätsberechnung muss von einer prüfenden dritten Person bescheinigt werden, beispielsweise einem Steuerberater oder einer Rechtsanwältin. 

Zum Programm Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe II

Zum Bundesprogramm Überbrückungshilfe 3

  • Auszeichnung

Staatspreise Gestaltung Kunst Handwerk 2022 in Schwäbisch Gmünd verliehen

Staatspreise – verbunden mit einem Preisgeld von jeweils 4.000 Euro – wurden überreicht an die Keramikmeisterin Ute Kathrin Beck aus Stuttgart, an Mirjam Hiller, Diplom-Designerin für Schmuck und Gerät aus Pforzheim, und die Karlsruher Schmuckdesignerin und Bildhauerin Annette Lechler.

Die Wirtschaftsmedaillen des Landes Baden-Württemberg des Jahres 2018 liegen auf einem Tisch (Bild: Uli Regenscheit)
  • Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Michael Lindner

Für sein außergewöhnliches unternehmerisches, ehrenamtliches und soziales Engagement im In- und Ausland hat Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut das von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehene Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland an Michael Lindner überreicht.

Gesetzbuch mit Hammer und Paragraphensymbol (Bild: © rcfotostock, stock.adobe)
  • Europäische Innovationsagenda

Initiative zur Unterstützung von Start-ups erfolgreich

Baden-Württemberg hat sich im Wirtschaftsausschuss des Bundesrats erfolgreich für eine effiziente und bürokratiearme Unterstützung von hochinnovativen Start-ups eingesetzt.

Ein Mann im Anzug hat ein Tablet in der Hand
  • Dienstleistungen

Mehr als 150 KMU bei der Entwicklung von Smart Services unterstützt

Das vom Wirtschaftsministerium geförderte Kompetenzzentrum Smart Services begleitet seit zwei Jahren Dienstleistungsunternehmen in Baden-Württemberg zum Thema Digitalisierung.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Automobilindustrie

Wirtschaftsministerin besucht IAA Transportation 2022 in Hannover

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut besuchte am 21. September 2022 die IAA Transportation in Hannover, die in diesem Jahr erstmals mit einem neuen Konzept stattfindet. Unter dem Motto „People and Goods on the Move“ präsentiert die Messe Neuheiten in den Bereichen Nutzfahrzeuge, Transport, Logistik und Busse.

Das Logo von Invest BW
  • Invest BW

Förderprogramm geht in die vierte Runde

Invest BW, das größte einzelbetriebliche Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs, nimmt ab dem 21. September 2022 wieder Anträge zur Förderung von Innovationen entgegen. Für diesen Aufruf stehen 40 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Wirtschaftsmedaillen des Landes Baden-Württemberg des Jahres 2018 liegen auf einem Tisch (Bild: Uli Regenscheit)
  • Auszeichnung

Wirtschaftsmedaille für Rolf Geisel aus Simmersfeld

Für herausragende unternehmerische Leistungen und zum Dank für besondere Verdienste um die baden-württembergische Wirtschaft hat Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg an Rolf Geisel verliehen.

Gruppenbild der Spitzenfrauen BW vor dem Neuen Schloss
  • Women Leadership Lunch

Projekt „Spitzenfrauen BW“ startet in eine neue Runde

Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat sich mit Spitzenfrauen aus baden-württembergischen Unternehmen zum dritten „Women Leadership Lunch“ getroffen.

  • Mobilität

Videoreihe zu innovativen Mobilitätslösungen

Die Landesagentur e-mobil BW stellt auf ihrem YouTube Kanal regelmäßig Themen und Trends zu innovativen Mobilitätslösungen in Baden-Württemberg vor. In kurzen Videos werden aber auch Fördermaßnahmen oder ganze Studien vorgestellt.

Ausbildungsmeister und Auszubildende im KFZ-Handwerk
  • Ausbildung

Das Land fördert die Ausbildungsvorbereitung mit 5,2 Millionen Euro

Im neuen Schuljahr 2022/2023 fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die Neugestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf in 30 baden-württembergischen Stadt- und Landkreisen mit insgesamt rund 5,2 Millionen Euro. Neu dabei ist der Landkreis Esslingen.

Porträt von Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
  • Rezession

Hoffmeister-Kraut fordert schnelle Umsetzung des Rettungsschirms

Die Gefahr einer Insolvenzwelle mittelständischer Betriebe werde laut der Wirtschaftsministerin immer akuter. Die Not der Betriebe erfordere schnelles und entschlossenes Handeln der Bundesregierung.

Zwei Frauen sitzen sich im Büro gegenüber und unterhalten sich
  • Ausbildung

Weitere 3,7 Millionen Euro für die Integration von Zugewanderten in Ausbildung

Das Wirtschaftsministerium führt das Programm „Integration durch Ausbildung – Perspektiven für Zugewanderte“ auch in den Jahren 2023 und 2024 fort. Gefördert werden 37,5 Vollzeitstellen bei 22 Kammern, Bildungsträgern und Landkreisen mit 3,7 Millionen Euro.

Porträt von Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
  • Entlastungspaket

Ministerin fordert schnelle Konkretisierung des Entlastungspakets

Das von der Bundesregierung verkündete dritte Entlastungspaket enthält laut Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut einige sinnvolle Maßnahmen. Wichtig sei nun eine schnelle Konkretisierung und Umsetzung.

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp
  • Gastronomie

Staatssekretär Rapp befürwortet weiterhin gesenkte Mehrwertsteuer

Rapp betonte, dass die Gastronomie durch das Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung für Speisen im kommenden Jahr nicht noch zusätzlich unter Druck geraten dürfe.

Das Logo des Projekts „Handel 2030“.
  • Einzelhandel

Regionale Innenstadtberater werden weiterhin gefördert

Die Aufgabe der Innenstadtberater ist es, gemeinsam mit den Akteuren vor Ort Konzepte zur Stärkung der Innenstädte zu entwickeln und auch bei der Umsetzung zu unterstützen. Ab sofort können sich regionale Träger für die Förderung bis 2024 bewerben.

Ein Projektteam, bestehend aus zwei Frauen und zwei Männern, klatscht sich ab.
  • Weiterbildung

Verbesserungen beim Aufstiegs-BAföG zeigen Wirkung

Die verbesserten Förderkonditionen des „Aufstiegs-BAföG“, die im August 2020 in Kraft getretenen sind, wirken: Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger in Baden-Württemberg ist 2021 um 4,7 Prozent auf 30.493 angestiegen

Blick über eine grüne Landschaft in der Abendsonne
  • Start-up BW Tourismus Cup

Innovative Ideen für den Tourismus gesucht

Ab dem 1. September können sich Gründerinnen und Gründer aus Baden-Württemberg mit ihren Ideen im Tourismus beim landesweit ausgeschriebenen Start-up BW Tourismus Cup bewerben.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
  • Arbeitsmarktzahlen

Arbeitsmarkt bleibt im August stabil

Der Arbeitsmarkt steht noch immer besser da als im Vorjahr. Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen im August beruhe überwiegend auf saisonalen Gründen, so Ministerin Hoffmeister-Kraut.

Moderner Aussichtsturm in einem Baumwipfelpfad im Schwarzwald
  • Studie

Corona kostete Tourismusbranche knapp ein Drittel des Bruttoumsatzes

Der Bruttoumsatz im Tourismus in Baden-Württemberg ist durch die Corona-Pandemie um 29,8 Prozent eingebrochen. Das zeigt die vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus aktuell veröffentlichte Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus Baden-Württemberg“ für das Jahr 2021.

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp
  • Appell an den Bund

Sicherheits- und Verteidigungsindustrie soll gestärkt werden

In einem gemeinsamen Schreiben an den Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Sven Giegold, bekräftigten die Bundesländer, dass eine leistungsfähige Sicherheits- und Verteidigungsindustrie von nationalem Interesse sei.

Nahaufnahme eines Stromzählers
  • Energiekosten

„Entlastungspaket muss kleine Unternehmen stärker berücksichtigen“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut fordert den Bund auf, bei der Ausarbeitung des dritten Energie-Entlastungspakets die Situation vor allem der kleinen und mittleren Unternehmen stärker in den Blick zu nehmen.

Inhaberin eines Einzelhandelsgeschäfts in ihrem Laden
  • Ideenwettbewerb

Ideen für zeitgemäße Einkaufserlebnisse im Ladengeschäft gesucht

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg unterstützt mit dem Ideenwettbewerb „Einkaufserlebnisse im stationären Einzelhandel – Best Practices für Baden-Württemberg“ stationäre Einzelhändler dabei, neue Einkaufserlebniskonzepte zu entwickeln. Die Ideen können ab sofort eingereicht werden.

Ein Mann zeigt einem jungen Mann etwas auf einem Bildschirm.
  • ProBeruf

Wirtschaftsministerium fördert Berufsorientierung mit über 1,8 Millionen Euro

Mit der Förderung können rund 9.000 Schülerinnen und Schüler der Klassen acht und neun von Haupt-, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen an praktischen Berufserprobungen teilnehmen.

Die Fachjury im Stuttgarter Haus der Wirtschaft: (v.l.n.r.: Hilde Leiss, Joachim Haller, Julia Rabenstein, Andreas Möller, Barbara Butz, Dr. Sabine Wilp, Christiane Nicolaus, Jurymoderation: Karin Schiwek)
  • Wettbewerb

Nominierungen für die Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2022“ stehen fest

Sechs Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker sind für die Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk Baden-Württemberg“ nominiert. Wer von den Nominierten die drei begehrten Staatspreise erhält, wird im Rahmen der Preisverleihung am 25. September in Schwäbisch Gmünd bekannt gegeben.

  • Tourismusreise

Staatssekretär Rapp am Bodensee

Im Fokus der Reise standen die Themen „Natur“ und „Weingenuss“ sowie das Projekt ECHT nachhaltig Bodensee der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT).