Hochschulen

Konzepte zum „emissionsfreien Campus“ ausgezeichnet

Ein Auto steht an einer Elektroladestation in der Stuttgarter Innenstadt. (Bild: Edith Geuppert / dpa)

Fünf Hochschulen wurden für ihre Konzepte im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Mobilitätskonzepte für den emissionsfreien Campus“ ausgezeichnet.

Baden-Württembergs Hochschulen werden zum Forschungs- und Innovationsfeld für nachhaltige und das Klima schonende Mobilität. Zum Abschluss des Ideenwettbewerbs „Mobilitätskonzepte für einen emissionsfreien Campus“ prämierte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer die besten Mobilitätskonzepte. Für ihre Ideen ausgezeichnet wurden die Universitäten Stuttgart und Hohenheim, die Hochschule Biberach, die DHBW Stuttgart und die Hochschule für Technik Stuttgart. Insgesamt erhalten sie Preisgelder von 800.000 Euro für die Umsetzung ihrer Konzepte. Der Wettbewerb ist Teil des Strategiedialogs Automobilwirtschaft der Landesregierung.

 „Eine Verkehrswende kann nur gelingen, wenn klimafreundliche Mobilitätslösungen praktikabel und vor allem erlebbar gemacht werden und damit zu einem geänderten Verhalten und Klimabewusstsein beitragen“, betonte Bauer. „Ein Hochschulcampus kann das ideale Reallabor sein, wo gemeinsam mit der nächsten Generation Ideen entwickelt, umgesetzt und getestet werden können.“ Die Hochschulen könnten somit Schrittmacher für die Städte sein und zeigen, wie nachhaltige Mobilität nutzerfreundlich umgesetzt werden kann. Bauer sagte weiter: „Wir brauchen intelligente, ökologische Mobilitätslösungen, die im Idealfall auch spannende Herangehensweisen für die Städte als Ganzes aufzeigen. Und das haben die Hochschulen mit kreativen, innovativen Konzepten hervorragend getan.“

Mobilitätskonzepte als fester Bestandteil der Hochschulen

Verkehrsminister Winfried Hermann sagte: „Die international vereinbarten Klimaziele und ein wirksamer Klimaschutz können nur erreicht werden, wenn eine Verkehrswende und ein Umstieg auf eine umweltschonende Mobilität gelingt. Für diesen Weg brauchen wir den Ideenreichtum und die Aufgeschlossenheit der Studierenden sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Hochschulen.“

Ziel des Ideenwettbewerbs „Mobilitätskonzepte für den emissionsfreien Campus“ war es auch, Mobilitätskonzepte künftig zum festen Bestandteil der Hochschulen werden zu lassen. Dabei wird eine systematische Erfassung der lokalen Mobilitätsbedürfnisse und auch der vorhandenen Infrastruktur vorausgesetzt. Elf Hochschulen hatten an dem Ideenwettbewerb teilgenommen. Neben den jetzt ausgezeichneten brachten das Karlsruher KIT und die Hochschulen Esslingen, Heilbronn, Karlsruhe, Konstanz und Pforzheim ihre Ideen ein.

Die ausgezeichneten Mobilitätskonzepte der Hochschulen

Strategiedialog Automobilwirtschaft

Die Automobilwirtschaft im Land steht in den kommenden Jahren vor einem tiefgreifenden Umbruch. Elektrifizierung, Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle erfordern ein neues Systemverständnis und neue Formen der Zusammenarbeit über Branchen und Technologiesektoren hinweg. Deshalb hat die Landesregierung den „Strategiedialog Automobilwirtschaft Baden-Württemberg“ ins Leben gerufen. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst begleitet den Strategiedialog Automobilwirtschaft in der Themensäule „Forschungs- und Innovationsumfeld“. Aus verschiedenen Perspektiven wird hinterfragt, wie Forschung und Innovation zum Erfolg der Transformation beitragen kann.

Wissenschaftsministerium: Strategiedialog Automobilwirtschaft

Pressemitteilung: Hochschulen präsentieren Entwürfe zum „emissionsfreien Campus“

Eine Person hält ein Tablet (Foto: © Thalia Engel/dpa)
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Landesregierung bringt Digitalisierungsstrategie „digital@bw“ auf den Weg

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und der Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration Thomas Strobl haben die Eckpunkte einer ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie „digital@bw“ vorgestellt. Die Landesregierung sieht in der Digitalisierung ein zentrales Aktionsfeld.

Ein Smartphone wird bedient. (Foto: dpa)
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Regionale Strategiekonferenz zu Digitalisierung in der Arbeitswelt und im Gesundheitswesen

Bei der fünften Regionalen Strategiekonferenz in Ulm stand das Thema Digitalisierung in der Arbeitswelt und im Gesundheitswesen im Mittelpunkt. „Durch die Digitalisierung ergeben sich Möglichkeiten, um Familie, Beruf und Pflege besser miteinander vereinbaren zu können. Diese Chancen müssen wir diskutieren und ausloten“, sagte Staatssekretärin Bärbl Mielich im Rahmen der Regionalen Strategiekonferenz.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit dem Technologiebeauftragten der Landesregierung Professor Dr. Wilhelm Bauer (Mitte).
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Landesregierung benennt Prof. Dr. Wilhelm Bauer zum Technologiebeauftragten

Die Landesregierung hat Professor Dr. Wilhelm Bauer, Leiter des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart, zum Technologiebeauftragten des Landes bestellt. Durch die Ernennung eines Technologiebeauftragten, soll die Technologieführerschaft und die Innovationsstärke Baden-Württembergs weiter ausgebaut werden.

Recyclinghof in Freiburg (Bild: © dpa).
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5. Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongress in Karlsruhe

Zum fünften Mal treffen sich Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verbänden zum Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongress. Dieses Jahr findet der Kongress, der von Ministerpräsident Winfried Kretschmann eröffnet wird, im Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe statt.

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Deutscher Weiterbildungstag mit Motto „Weiterbildung 4.0 – fit für die digitale Welt“

Anlässlich des Deutschen Weiterbildungstags besuchen Katrin Schütz, Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, und Kultusstaatssekretär Volker Schebesta die Volkshochschule Karlsruhe, um gemeinsam in einem virtuellen Forum mit Vertreterinnen und Vertretern von Weiterbildungsträgern zu diskutieren.

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Verdienstkreuz am Bande für Horst Lenk

„Horst Lenk ist nicht nur Sinnbild für die vielen erfolgreich geführten mittelständischen Unternehmen in Baden-Württemberg, sondern steht als erfolgreicher Unternehmer für Engagement, Vertrauen und Verlässlichkeit“, sagte Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich der Überreichung des Bundesverdienstkreuzes an Horst Lenk.