Pressemitteilung

Förderung
  • 30.01.2019

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert das Deutsche Handwerksinstitut e. V. mit rund 177.000 Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert das Deutsche Handwerksinstitut e. V. (DHI) in Berlin mit rund 177.000 Euro. „Die Einrichtung ist eine wichtige Anlaufstelle für das Handwerk und liefert mit ihren regionalen Forschungsinstituten einen unverzichtbaren Beitrag zu unserer hervorragenden Infrastruktur für den Innovationstransfer in Baden-Württemberg“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (30. Januar) in Stuttgart. „Die Institute sind wichtige Mittler zwischen Theorie und Praxis, zwischen Forschung und Anwendung, zwischen Politik und Wirtschaft.“

Das Deutsche Handwerksinstitut e. V. (DHI) ist eine Forschungseinrichtung, die speziell im und für das Handwerk tätig ist. Innerhalb des DHI sind deutschlandweit fünf regional verteilte Forschungsinstitute zusammengeschlossen, darunter das Institut für Technik der Betriebsführung (itb) in Karlsruhe.

Das DHI betreibt schwerpunktmäßig anwendungsorientierte Handwerksforschung und unterstützt die praktische Gewerbeförderung in den Bereichen Informationstechnologie, Management und Marketing, Europa und Globalisierung, Innovations- und Technologietransfer, Qualifikation und Berufsbildung, Struktur und Zukunft des Handwerks sowie wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen. Die Forschungsarbeit des DHI leitet sich aus Vorschlägen der Handwerksorganisationen, der Zuwendungsgeber und der Kooperationspartner ab, die im Zwei-Jahres-Turnus zu einem Forschungs- und Arbeitsprogramm zusammengefasst werden.

Das itb in Karlsruhe leistet wissenschaftlich fundierte, anwendungsbezogene Forschung zur Unternehmensführung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Durch die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Kenntnisse und Methoden in der Unternehmensführung unterstützt das Institut die zukunftsfähige Gestaltung von Unternehmen und Organisationen. Zu den Schwerpunkten der Institutsarbeit zählen die Qualifizierung der Betriebsberater, die Vermittlung zeitgemäßer Managementtechniken für Unternehmer und Führungskräfte, die Entwicklung und Steigerung der Dienstleistungs-, Kooperations- und Internationalisierungskompetenz, die Personalentwicklung unter den Aspekten von Sicherheit, Gesundheitsschutz und demografischem Wandel sowie Beispiele für Betriebs- und Werkstattplanung.

Neben dem Land Baden-Württemberg beteiligen sich an der Grundfinanzierung des DHI der Deutsche Handwerkskammertag, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie die anderen 15 Bundesländer. Zudem werden zahlreiche Drittmittelprojekte eingeworben.

Mehr Information unter: http://dhi.zdh.de