Online-Konferenz

Regionale europäische Corona-Strategien im Vergleich

Welche regionalen Strategien führen die Wirtschaft aus der Corona-Krise? Diese Frage stand im Zentrum der heutigen Online-Veranstaltung in Karlsruhe. Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz diskutierte gemeinsam mit Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder und dem Direktor des Verbands Region Rhein-Neckar, Ralph Schlusche, sowie Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH, über den gemeinsamen wirtschaftlichen Neustart. An der Veranstaltung, zu der über 350 Teilnehmende angemeldet waren, waren drüber hinaus auch zahlreiche europäische Regionen sowie Slowenien beteiligt.

„Unser klares Ziel ist es, so viele Arbeitsplätze wie möglich im Land zu sichern und unseren bedeutenden Standort über die Krise hinaus zu erhalten. Innovationskraft als eine unserer Stärken ist der Schlüsselfaktor dafür. Wir brauchen daher ein agiles und dynamisches Innovationsgeschehen, das Baden-Württemberg einen raschen wirtschaftlichen Wiederaufbau erleichtert und auch in Zukunft an der Spitze hält“, so Staatssekretärin Schütz anlässlich der Veranstaltung. Klar sei aber: Die Krise könne nur gemeinsam in partnerschaftlicher Zusammenarbeit gemeistert werden. Dazu müsse einerseits mit der Wirtschaft und den Regionen im Land und andererseits in enger Partnerschaft mit Europa agiert werden. „Unser Kernanliegen ist es, dass die EU den Mittelstand, unsere Leitbranchen und Zukunftstechnologien in den Blick nimmt, um so die richtigen Weichen zu stellen“, appellierte Schütz in Richtung Brüssel.

Genauso wichtig sei die Vernetzung der Regionen innerhalb Europas. Baden-Württemberg sei hier sehr aktiv und könne auf zahlreiche Aktivitäten im Bereich der europäischen grenzüberschreitenden, transnationalen und interregionalen Zusammenarbeit blicken. „Wir haben in Baden-Württemberg ein sehr fundiertes Unterstützungsangebot aufgebaut. Doch wir müssen den Blick nochmals weiten und auch schauen, wo wir von anderen europäischen Regionen lernen können und zum Nutzen unseres Mittelstandes noch intensiver zusammenarbeiten sollten“, betonte die Staatssekretärin.

„In unserer deutsch-französisch-schweizerischen Grenzregion am Oberrhein haben Wirtschaft und Wissenschaft im Verbund das Potenzial, die Trinationale Metropolregion Oberrhein (TMO) zu einer der stärksten Innovationsregionen Europas zu machen. Im Rahmen der TMO-Strategie 2030 werden dafür konkrete Vorschläge für Maßnahmen und Projekte genannt, um einerseits die Wirtschaft zu vernetzen und andererseits den grenzüberschreitenden Technologie- und Wissenstransfer voranzubringen - zugunsten von kleinen und mittleren Unternehmen. Die Unternehmen am Oberrhein können gerade in dieser Krise besonders vom grenzüberschreitenden Austausch neuer Ideen und Erfahrungen aus drei Ländern profitieren“, sagte Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder.

Verbandsdirektor Ralph Schlusche warb aus der regionalen Perspektive für ein partnerschaftliches Miteinander und die nötige Unterstützung auf dem Weg aus der Krise. Zwar sei es zu früh, um die konkreten Auswirkungen des Lockdown in der Metropolregion Rhein-Neckar verlässlich zu beziffern. Klar sei aber, dass die Pandemie alle Regionen getroffen habe und Unterstützungsmaßnahmen auf EU-Ebene sich deshalb nicht auf einzelne Regionen oder Sektoren fokussieren dürften. Der in Baden-Württemberg neu aufgelegte innovationsorientierte Wettbewerb RegioWIN 2030 sei ein zukunftsweisender Lichtblick in dieser Zeit.

In der anschließenden Regionalrunde stellten sich zahlreiche interessante und innovative Regionen sowie Slowenien mit einem Kurzvideo vor. Darin präsentierten sie die in ihrer Region wirtschaftlichen Schwerpunkte sowie die regionalwirtschaftlichen Auswirkungen von Covid-19. Im Anschluss daran wurden die jeweiligen Regionalvertreter live zugeschaltet und beantworteten Fragen über innovative Ansätze zur Unterstützung der Wirtschaft aber auch welchen strategischen Beitrag interregionale Kooperationen leisten können.

 

Dokumente und Filme der Veranstaltung

Begleitfolien zur Präsentation von Staatssekretärin Katrin Schütz (PDF)

Begleitfolien zur Präsentation von Herrn Dr. Jörg Lackenbauer (PDF)

Begleitfolien RPK (PDF)

 

Highlights der Veranstaltung

Die ganze Veranstaltung im Video

Der Landeswettbewerb „RegioWIN 2030“ (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • RegioWIN

RegioWIN 2030: Landesregierung prämiert 24 Leuchtturmprojekte

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Mit dem Wettbewerb nutzen wir die geballte Vor-Ort-Kompetenz, um Innovations- und Nachhaltigkeitsprojekte umzusetzen“

Symbolisches Bild: Ein weißer Kegel steht auf einer roten Brücke
  • Corona-Hilfen

Härtefallhilfen und Fortführung des fiktiven Unternehmerlohns

Die Landesregierung hat den Weg für Härtefallhilfen und die Fortführung des fiktiven Unternehmerlohns geebnet. Damit wird eine wesentliche Förderlücke in der Überbrückungshilfe III aus Landesmitteln geschlossen. Die Härtefallhilfen bieten künftig auch individuelle Unterstützung für diejenigen, die bisher keinen Zugang zu den Programmen haben.

unsplash / kendall ruth
  • Hannover Messe

Baden-Württemberg-Auftritt auf digitaler Hannover Messe eröffnet

Die Hannover Messe findet dieses Jahr vom 12. bis 16. April statt und wird aufgrund der Pandemie rein digital ausgerichtet.

Haus aus hölzernen Bauklötzen
  • Städtebauförderung

Städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Ortsmitte II“ in Allmersbach im Tal erfolgreich abgeschlossen

Die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Ortsmitte II“ in Allmersbach im Tal wurde erfolgreich abgeschlossen.

Rathaus Ölbronn-Dürrn
  • Städtebauförderung

Städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Ortsmitte Dürrn“ in Ölbronn-Dürrn erfolgreich abgeschlossen

Die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Ortsmitte Dürrn“ in Ölbronn-Dürrn wurde erfolgreich abgeschlossen.

  • Mobilfunk und 5G

Neue Broschüre der Landesregierung informiert zum Thema „Mobilfunk und 5G“

Das Wirtschaftsministerium hat im Rahmen der Informations- und Kommunikationsinitiative zum Thema „Mobilfunk und 5G" eine neue Informationsbroschüre für Bürgerinnen und Bürger veröffentlicht.

Ein Miniatur-Holzhaus steht auf einem Schreibtisch vor Unterlagen, die gerade beschrieben werden.
  • Städtebauförderung

Förderprogramm für nichtinvestive Städtebauprojekte 2021 ausgeschrieben

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert auch im Jahr 2021 im Rahmen der Städtebauförderung nichtinvestive Projekte der Kommunen, die in Erneuerungsgebieten die baulichen Maßnahmen ergänzen und das Zusammenleben im Quartier stärken.

Forschungstaucher bei der Freilegung des Einbaums
  • Denkmalpflege

Beginn der spektakulären Bergung eines über 4.000 Jahre alten Einbaums im Bodensee

Ab dieser Woche findet die Bergung eines über acht Meter langen Einbaums aus der Zeit des 24. bis 23. Jahrhunderts vor Christus im Seerhein bei Konstanz statt.

Menschen in der Stadt (Quelle:© Artens, Adobe Stock)
  • Arbeitsmarktzahlen März

„Der durchgängige Erholungs­kurs des Arbeits­marktes ist ein gutes Zeichen“

„Der baden-württembergische Arbeitsmarkt zeigt erneut leichte Verbesserungen. Die saisonal übliche Frühjahrsbelebung trotzt auch weiterhin dem Lockdown“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Hoffmeister-Kraut heute anlässlich der Veröffentlichung der neuen Arbeitsmarktdaten.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
  • Brutto-Inlands-Produkt der Länder

„Wir brauchen Impulse und wachstumsfreundliche Rahmenbedingungen“

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut sagte heute anlässlich der veröffentlichten BIP-Zahlen nach Bundesländern: „ Der Einbruch der Wirtschaftsleistung zeigt: für die Zeit nach den tiefgreifenden Einschnitten brauchen wir Impulse und wachstumsfreundliche Rahmenbedingungen“."

Stadt Korntal Münchingen
  • Städtebauförderung

Städtebauliche Erneuerungsmaßnahme in Korntal-Münchingen erfolgreich abgeschlossen

Die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Korntal-Stadtmitte II“ wurde erfolgreich abgeschlossen. Mit insgesamt rund 1,5 Millionen Euro Landesfinanzhilfen hat das Wirtschaftsministerium die Sanierung gefördert.

Staatssekretärin Katrin Schütz
  • Städtebauförderung

Städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Durlach-Aue“ in Karlsruhe mit 2,6 Millionen Euro gefördert

Mit 2,6 Millionen – darunter 1,3 Millionen vom Bund - fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Jahr 2021 die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Durlach-Aue“ in Karlsruhe.

Hand hält Paragraphen-Symbol in die Sonne
  • Insolvenzabsicherung

Antrag zu Gunsten von mittelständischen Reiseunternehmen erfolgreich im Bundesrat

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat sich im Bundesrat erfolgreich für kleine und mittlere Touristikbetriebe eingesetzt.

Kleiderbügel an einer Stange im Freien
  • Einzelhandel

Wirtschaftsministerium fördert Intensivberatungen für den Einzelhandel mit 2 Millionen Euro

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Wir wollen den Einzelhandel fit für die Zukunft machen, die digitale Transformation der Branche voranbringen und ihre Wettbewerbsfähigkeit über die Pandemie hinaus nachhaltig stärken“

©Stock57 - stock.adobe.com
  • Förderung

Forschungsprojekt zur Herstellung von Wasserstoff-Tanks in Leichtbauweise gefördert

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert das Forschungsprojekt „H2-TowPreg“ zur Herstellung von Wasserstoff-Tanks in Leichtbauweise an den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) mit rund 300.000 Euro.

Zeichnung einer Innenstadt mit Hochhäusern auf einer Tafel.
  • Denkmalförderprogramm 2021

4 Millionen Euro für Erhalt, Sanierung und Nutzung von 63 Kulturdenkmalen im Land

Mit rund 4 Millionen Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg in der ersten Tranche des Denkmalförderprogramms 2021 die Erhaltung, Sanierung und Nutzung von 63 Kulturdenkmalen in Baden-Württemberg.

Haus aus hölzernen Bauklötzen
  • Städtebauförderung

Städtebauliche Erneuerung in Ettlingen mit insgesamt rund 2,7 Millionen Euro gefördert

Mit insgesamt rund 2,7 Millionen Euro Bundes- und Landesfinanzhilfen fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Jahr 2021 drei Maßnahmen der städtebaulichen Erneuerung in Ettlingen.

Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Start-up BW

ROKO Farming aus Elchingen zieht ins Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch 2021“ ein

Beim Regional Cup Ulm des baden-württembergischen Gründerwettbewerbs „Start-up BW Elevator Pitch“ überzeugten die Brüder Philip und Sascha Rose von ROKO Farming mit ihrer Geschäftsidee. Sie ziehen damit in das Landesfinale 2021 ein.

unsplash: oleg-vakhromov
  • Israel-Innovation Hub

Online-Veranstaltung „Israel Innovation Hub Heilbronn“

Hoffmeister-Kraut: „Wir sehen großes Entwicklungspotenzial, wenn es uns gelingt, die Innovationskraft unserer beiden Länder zu bündeln“

Zwei Frauen sitzen vor einem Laptop / ©Kobu Agency / Unsplash
  • Mentorinnenprogramm

Online-Auftaktveranstaltung des Mentorinnen-Programms für Migrantinnen

Das Mentorinnen-Programm für Migrantinnen der Kontaktstellen Frau und Beruf startet in eine neue Runde.

Europaflagge / ©Harald Richter
  • Forschungs- und Innovationsprogramme

Baden-Württemberg profitiert mit 1,5 Milliarden Euro stark von den europäischen Forschungs- und Innovationsprogrammen

Baden-Württembergische Unternehmen profitieren stärker denn je von den europäischen Forschungs- und Innovationsprogrammen.

Ein junger Kellner bucht den Rechnungsbetrag über eine Kreditkarte
  • Corona-Virus

Gaststättenerlaubnis: Erlass zur Fristverlängerung in der Corona-Pandemie

Hoffmeister-Kraut: „Ein drohender Verlust der Gaststättenerlaubnis aufgrund längerer Betriebsschließung kann schnell und unbürokratisch verhindert werden“

Symbolisches Bild: Ein weißer Kegel steht auf einer roten Brücke
  • Corona-Virus

Überbrückungshilfe III: Reguläre Auszahlungen starten

Das reguläre Auszahlungsverfahren der Überbrückungshilfe III beginnt in Baden-Württemberg.

  • Innovationallianz BW

35,2 Millionen Euro für der Innovationsallianz Baden-Württemberg

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Wir wollen die Leistungsfähigkeit der Forschungseinrichtungen nicht nur sichern, sondern für die Zukunft ausbauen und strategisch weiterentwickeln“

  • Innovationspark Künstliche Intelligenz BW

Standortauswahl Innovationspark KI: Die Jury steht fest

Für den Wettbewerb zur Standortauswahl und Förderung des Innovationsparks Künstliche Intelligenz (KI) Baden-Württemberg hat das Ministerium für Wirtschaft Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg eine international besetzte, hochrangige Jury berufen, die das Land Baden-Württemberg bei der Standortauswahl für den Innovationspark KI berät.