Internationaler Frauentag

Wirtschafts- und Arbeitsministerin zum Internationalen Frauentag

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)

„Frauen spielen eine tragende Rolle, wenn es darum geht, den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg zu stärken“, erklärte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut anlässlich des Internationalen Frauentages.

Mittlerweile machen Frauen mit 32,6 Prozent etwa ein Drittel der beruflich Selbständigen in Baden-Württemberg aus. In der Gründungsberatung wächst das Interesse von Frauen an Unternehmensgründungen. „Die Motive der Gründerinnen sind neben guten Geschäftsideen auch der Wunsch, die eigenen beruflichen Qualifikationen adäquat anzuwenden und Herrin über die eigene Zeit zu sein“, erklärte Hoffmeister-Kraut weiter.

Bei den Start-ups liegt Baden-Württemberg bei den Frauen-Teams laut dem Female Founders Monitor 2018 auf Rang zwei direkt nach der Gründungshochburg Berlin. „Das ist ein deutlicher Beleg dafür, dass unsere Start-up BW Landeskampagne Akzente setzt“, betonte die Ministerin. „Einer unserer zentralen Handlungsansätze dabei ist Start-up BW Women, denn Gründerinnen und Unternehmerinnen leisten einen wesentlichen Beitrag für die Gründungslandschaft und den Erfolg einer zukunftsorientierten Standortpolitik. Ich freue mich sehr, dass unsere Bemühungen auch ganz besonders bei weiblichen Gründerinnen Früchte trägt.“

Zielsetzung der Landeskampagne Start-up BW ist, die Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Stärke Baden-Württembergs zu erhalten und auszubauen sowie den Ruf als Gründungsland national und international zu stärken. Dazu gibt es zum Beispiel beim Start-up BW Women Speed-Datings von Unternehmerinnen für Studentinnen unter dem Motto „Finde deine Berufung“, Female Founders Days & Nights oder den Female Founders Cup, der 2019 erstmals ausgetragen wird.

Die Frauenerwerbstätigkeit in Baden-Württemberg ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Die Erwerbstätigenquote der Frauen erreichte nach letzten offiziellen Zahlen aus dem Jahr 2016 bereits 73 Prozent. Damit liegt Baden-Württemberg über dem Bundesdurchschnitt und auf skandinavischem Niveau.

Frauen weiterhin unterrepräsentiert

„Wir brauchen aber nicht nur mehr Gründerinnen, sondern auch generell mehr Frauen in Führungspositionen“, so die Wirtschafts- und Arbeitsministerin weiter.

Der Anteil weiblicher Führungskräfte in Baden-Württemberg ist zwar ebenfalls angestiegen und liegt inzwischen bei 27 Prozent auf oberster Ebene und bei 40 Prozent auf zweiter Führungsebene. Dennoch sind Frauen weiterhin in fast allen Betriebsgrößenklassen und in allen Branchen auf den Führungsebenen unterrepräsentiert.

„Daher stellen wir die diesjährigen landesweiten Frauenwirtschaftstage vom 16. bis 19. Oktober 2019 unter das Schwerpunktthema ,Female Leadership - Frauen in Führungspositionen und in unternehmerischer Verantwortung‘, um das Thema weiter voranzubringen und im ganzen Land durch regionale Veranstaltungen Anstöße zu geben“, so die Wirtschaftsministerin weiter.

Um mehr Frauen den Weg in Führungspositionen zu ebnen, fördert das Wirtschaftsministerium zudem seit rund zehn Jahren das ESF- Projekt „Frauenkarrieren in baden-württembergischen Unternehmen – Spitzenfrauen“, das sich an Frauen und Unternehmen richtet. Hier werden konkrete Karrierewege von Frauen im oberen Management dargestellt und weibliche Role-Models und Best Practice aus Unternehmen sichtbar gemacht. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Maßnahmen zur Sensibilisierung, Qualifizierung und Netzwerkbildung von Frauen und Unternehmen. Mit dem Projekt wird ein innovations- und vielfaltsorientierter sowie gleichstellungspolitischer Ansatz verfolgt, da Unternehmen mit Frauen in Führungspositionen zahlreichen Untersuchungen zufolge wirtschaftlich erfolgreicher sind.

 

Weitere Informationen:

ESF-Projekt „Frauenkarrieren und innovative Unternehmenskulturen –Spitzenfrauen“

Landesprogramm Kontaktstellen Frau und Beruf

Bündnis Frauen in MINT-Berufen

Modellprojekt „familyNET 4.0 - Digitales familienbewusstes Unternehmen“

Girls` Digital Camps

Start-up BW

Start-up BW Women

 

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (l.) mit DEHOGA-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kirchherr (M.) und dem Leiter der DEHOGA Akademie, Thomas Schwenck (r.) (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Förderung

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Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Wir wollen das Online-Qualifizierungsangebot im Gastgewerbe ausbauen und den Zugang zu Weiterbildungen erleichtern“

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
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Schlüsseltechnologie KI in der Gesundheitswirtschaft - eine Zukunftsbranche für Baden-Württemberg

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Künstliche Intelligenz ist ein enormer Innovationsbeschleuniger. Dieses Potential müssen wir auch für die Gesundheitswirtschaft optimal nutzen."

unsplash: oleg-vakhromov
  • Wirtschaftsrepräsentanz

Baden-Württemberg eröffnet Wirtschaftsrepräsentanz in Israel

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Als ein weltweit führender Hightech-Standort, kann Israel der baden-württembergischen Wirtschaft wichtige Impulse geben“

Verleihung KI-Champions am 11. August 2020
  • Künstliche Intellilgenz

Wirtschaftsministerin zeichnet erstmals „KI-Champions Baden-Württemberg“ aus

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Mit dem Wettbewerb zeigen wir Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die mit ihren Lösungen herausragende Beispiele für KI ‚Made in BW‘ sind."

Sommerreise am 10. August 2020
  • Sommerreise

Innovationsregion Nummer 1: So stellt sich das Land für die Zukunft auf

Hoffmeister-Kraut: „Innovation ist der Schlüssel für unsere Zukunft. Nur wenn wir massiv in Zukunftstechnologien investieren, können wir unsere Spitzenposition halten.“

Sommerreise am 6. August 2020
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Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut informierte sich heute (6. August) über „Ausbildung, Weiterbildung und Beschäftigungsförderung in Zeiten von Corona und Digitalisierung“ im Rahmen ihrer Sommerreise.

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www.i40-bw.de
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  • Strategiedialog Automobilwirtschaft

Startschuss für das „Transformationswissen BW“

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Mit der Lotsenstelle bieten wir unserem Mittelstand wichtige Orientierung bei der Transformation“

Drei Kinder beim Fußballspielen
  • Städtebauförderung

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Städte und Gemeinden können ab sofort bis zum 1. Oktober 2020 Anträge für die Förderung im Rahmen des neu aufgelegten Investitionspakts Sportstätten (IVS) stellen.

Sommerreise 2020 Ministerin besucht die Gründerszene in Baden-Württemberg
  • Start-up BW

Sommerreise durch den Gründungsstandort Baden-Württemberg

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Die Gründerszene im Land ist innovativ und vielfältig. Jetzt gilt es, den Start-ups in der Corona-Krise den Rücken zu stärken und sie passgenau zu unterstützen“