Pressemitteilung

Spitzenfrauen
  • 03.05.2018

Wirtschaftsministerin startet Dialogreihe mit Spitzenfrauen baden-württembergischer Unternehmen

  • Women Leadership Lunch am 3. Mai 2018

    Bild: Franziska Kraufmann

Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat sich heute zum ersten „Women Leadership Lunch“ mit Spitzenfrauen aus baden-württembergischen Unternehmen auf dem Stuttgarter Fernsehturm getroffen. Ziel der neuen Dialogreihe ist es, Frauen in Führungspositionen zu stärken, eine bessere Vernetzung zu erreichen und über aktuelle wirtschaftspolitische Themen zu diskutieren.

„Der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Dennoch besteht weiterhin Nachholbedarf. Wir brauchen die gut ausgebildeten Frauen, um gerade auch angesichts des großen Fachkräftebedarfs weiterhin wirtschaftlich erfolgreich zu sein“, erklärte Hoffmeister-Kraut. „Gemeinsam mit Spitzenfrauen will ich Antworten auf die Frage finden, wie mehr Frauen für Führungspositionen gewonnen werden können und welche Maßnahmen hierfür notwendig sind.“

Die Ministerin forderte die Unternehmen auf, sich konkrete Ziele und Zielkorridore zu setzen: „Ohne konkrete Zielsetzung gibt es erkennbar keine Fortschritte.“ Eine moderne Arbeitswelt und eine offene Unternehmenskultur mit flexiblen Arbeitsmodellen und gleichberechtigten Karrierechancen trügen wesentlich dazu bei, sich im Wettbewerb um die besten Köpfe als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren.

Thema des ersten „Women Leadership Lunch“ war die Digitalisierung und wie sie verstärkt als Chance für eine moderne gleichberechtigte Arbeitswelt genutzt werden kann. In einem Impulsreferat zu Chancen und W20-Initiativen für Frauen in der digitalen Transformation berichtete Julie Linn Teigland, Regional Managing Partner Ernst & Young über internationale Ansätze und Initiativen.

„Die digitale Zukunft ist reich an Chancen für Frauen. Diese Chancen sollten die Frauen auch beherzt ergreifen“, so Hoffmeister-Kraut. Die Digitalisierung ermögliche es, flexibler und mobiler zu arbeiten sowie in vielfältigeren Arbeits- und Karrieremodellen tätig zu sein als jemals zuvor. „Dieses ‚Mehr‘ an Flexibilität kann auch ein maßgebliches Kriterium sein, dass sich mehr Frauen für eine Führungsposition entscheiden“, so Hoffmeister-Kraut. „Gerade für die nachrückende Generation gut qualifizierter Frauen ist wichtig, an Hand konkreter Beispiele und Vorbilder zu sehen, dass beruflicher Erfolg und Karriere im Wirtschaftsleben bis in höchste Führungspositionen hinein für sie offenstehen.“ Gleichzeitig sollten Frauen aber auch die Chancen der digitalen Arbeitswelt nutzen, digitale Kompetenzen erwerben und in digitalen Arbeitsfeldern verstärkt tätig werden.


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