Spitzentreffen

Wirtschaftsministerin und IHK-Spitzen beraten Zukunftsthemen

Wirtschaftsministerin Nicole Hofmeister Kraut (M.) mit Spitzen des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (Foto: © Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg)

Bei einem Treffen von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut mit den Spitzen des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK) am heutigen Donnerstag (27. September) in Stuttgart standen Digitalisierungsthemen im Mittelpunkt. Es herrschte Einigkeit, das Zukunftsthema Künstliche Intelligenz (KI) in Baden-Württemberg voranzubringen. „Baden-Württemberg muss jetzt seine eigene KI-Strategie zielorientiert angehen und bei dieser Schlüssel- und Querschnitttechnologie massiv Tempo aufnehmen, um im harten globalen Innovationswettbewerb an der Spitze mit dabei zu sein. Der Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft sollte uns schneller und effizienter gelingen. Wir müssen die Kommerzialisierung von KI zügig vorantreiben“, betonte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Zu den Ideen und Bausteinen ihrer „Wirtschaftsstrategie Künstliche Intelligenz“ zählen unter anderem der Ausbau wirtschaftsnaher Forschung durch den Aufbau eines Zentrums für Künstliche Intelligenz, die Errichtung eines großen „Innovationsparks KI“ sowie ein Aktionsprogramm „KI für den Mittelstand“. BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke ergänzte: „Die Zeit drängt aus Sicht der Wirtschaft, denn beispielsweise möchte die Regierung in Bayern rund eine Viertel Milliarde Euro dafür bereitstellen. Weltweit gesehen investieren China und die USA Milliarden in entsprechende Projekte. Wir brauchen also deutlich mehr Engagement im Land, um den Anschluss nicht zu verlieren.“

Für die IHK-Organisation gehört die im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vereinbarte Ansiedlung eines Zentrums für KI zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu einem weiteren Herzstück für Baden-Württembergs digitale Zukunft. Es soll im Rahmen der deutsch-französischen Zusammenarbeit verwirklicht werden und wurde von beiden Gesprächsparteien eindeutig befürwortet: „An diesem deutsch-französischen Zentrum für KI muss Baden-Württemberg beteiligt sein. Wir wollen die Umsetzung eines grenzüberschreitenden Netzwerks erzielen, das in Deutschland auf Institutionen der drei Südwest-Länder aufbaut. Wir haben das klare Ziel der Technologieführerschaft auch auf dem Feld KI“, zeigte sich die Ministerin entschlossen. Grenke, der auch Vizepräsident EUROCHAMBRES ist, ergänzte: „Wenn wir den Blick europäisch weiten, brauchen wir in Baden-Württemberg sehr differenzierte Förderstrategien und Impulsprogramme im Top-Wachstumsfeld KI. Das gelingt vor allem über ein Mehr an grenzüberschreitenden Kooperationsprojekten. Deshalb hat der BWIHK – neben einer bereits bestehenden Vereinbarung mit Österreich – vor kurzem ein Technologieabkommen mit der französischen Industrie- und Handelskammer CCI Grand Est geschlossen, das in eine ähnliche Richtung zielt.“

Im Rahmen des Austausches ging es außerdem um die Digitalisierungsprämie als ein wichtiges Förderinstrument des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums. Im letzten Jahr erstmals aufgelegt und mittlerweile im zweiten Modellversuch befindlich, zeigen die bereits rund 400 bewilligten Anträge den großen Erfolg der Prämie für Digitalvorhaben von KMU: „Die Digitalisierungsprämie spiegelt wider, dass die kleineren Unternehmen im Land kräftig in Digitalisierungsvorhaben investieren und sie konkret angehen. Mit der Prämie bekommen sie genau die Unterstützung bei der Umsetzung, die sie brauchen. Deshalb setze ich mich dafür ein, die Mittel deutlich zu erhöhen und die Förderung zu verstetigen“, so Hoffmeister-Kraut. Dies sei ganz im Sinne der Wirtschaft, wie die IHKs betonen. Allerdings sollten deutlich mehr Mittel in diese und ähnliche Maßnahmen fließen, damit nachhaltig erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen entwickelt, zukunftsfähige Arbeitsplätze geschaffen und Anschluss an die weltweite Entwicklung gehalten werden.

Die Veränderung der Arbeits- und Wirtschaftswelt durch die Digitalisierung müsse mit digitalen Angeboten zur Weiterbildung begegnet werden, waren sich die Anwesenden einig. „Berufe verschwinden wie die Menschen nicht aus unseren Werkshallen. Sie verändern sich aber ständig und durch die digitale Transformation nachhaltig. Darum heißt es für alle Beschäftigten, Arbeitsinhalte zu hinterfragen, neu zu definieren, dabei flexibel zu sein und ein Arbeitsleben lang ständig dazuzulernen. Um die berufliche Weiterbildung noch attraktiver zu machen, sollten wir dabei auch über Instrumente zur gezielten Aufstiegs- und Weiterbildungsförderung wie den Aufstiegsbonus nachdenken“, regte Grenke an.

Hoffmeister-Kraut wies ihrerseits auf das wichtige Thema lebenslanges Lernen hin: „Weiterbildung im Kontext der digitalen Transformation heißt in vielen Fällen auch Neuorientierung. Nicht nur mit Blick auf den Erhalt von Beschäftigungsfähigkeit, sondern genauso für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, die Bewahrung von Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und deren geschäftliche Entwicklungschancen. Genau hier setzen wir mit der gerade gestarteten Qualifizierungsoffensive ‚digitale Kompetenzen‘ an.“

Umrahmt wurden die Gespräche zur digitalen Zukunft Baden-Württembergs und der Attraktivität der dualen Aus- und Weiterbildung vom Dialog über europäische wie globale Rahmenbedingungen. Ob Freihandel oder Brexit, Bewährungsproben für die Südwestwirtschaft gibt es derzeit viele. „Ob der immer mehr denkbare harte Brexit oder die sich munter drehende Strafzoll-Spirale: Derzeit gilt es, weltweite Lieferketten zu prüfen und sich für die Zukunft zu wappnen“, sagte der BWIHK-Präsident. „Wir sind aber optimistisch, dass die dunklen Wolken der Gegenwart vorüberziehen und die ökonomischen Herausforderungen Europa nur noch stärker machen. Denn ein starkes, geeintes Europa ist die beste Antwort im globalen Wettstreit“, betonte die Wirtschaftsministerin abschließend.

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Als weiterer Baustein der Wohnraumoffensive Baden-Württemberg startet am 1. Juli die Wiedervermietungsprämie für Kommunen. „Mit der Wohnraumoffensive BW gehen wir einen wichtigen Schritt hin zu mehr bezahlbarem Wohnraum in Baden-Württemberg. Prämie setzt weitere Anreize bestehendem Wohnraum zu aktivieren und ergänzt unser Portfolio an Unterstützungsangeboten optimal“, sagte Wirtschafts- und Wohnbauministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

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Der Bund und die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg unterstützen den Ausbau der Batteriezellfertigung von VARTA mit einer Förderung in Höhe von insgesamt 300 Mio. Euro. Die Förderbescheide haben heute Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, die Wirtschaftsministerin Baden-Württembergs, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, und Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär, Roland Weigert, in Ellwangen überreicht.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
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Die Britische Regierung stellt keinen Antrag zur Verlängerung der Brexit-Übergangsphase. Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut bedauerte dies: „Oberstes Gebot muss nach wie vor sein, einen harten Brexit durch ein Basisabkommen zu vermeiden und faire Wettbewerbsbedingungen zu vereinbaren.“

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Mit einem Umfang von 19 Millionen Euro hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau heute einen Förderaufruf für Verbundforschungsprojekte im Rahmen des Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg gestartet.

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Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe: Antragstellung ab 1. Juli

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Tourismusminister Guido Wolf haben heute die Details der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe vorgestellt. Das durch die Corona-Pandemie besonders belastete Hotel- und Gaststättengewerbe erhält im Anschluss an die Soforthilfe des Landes und des Bundes eine Hilfe zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen für weitere drei Monate.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
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Hoffmeister-Kraut: „Wir brauchen eine breit angelegte Stimulierung der Auftriebskräfte“

Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut erklärte heute zur Verabschiedung des Konjunkturpakets auf den Sondersitzungen von Bundestag und Bundesrat: „Wir brauchen eine breit angelegte Stimulierung der Auftriebskräfte. Ansonsten laufen wir Gefahr, dass der hinter uns liegende gesellschaftliche Lock-down zum längerfristigen wirtschaftlichen Lock-in."

Bildcollage verschiedener Berufe
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Ein Mann unterschreibt seine Anmeldung an einer Hotelrezeption
  • Infektionsschutz

Verordnung zum Beherbergungsverbot für Einreisende aus Landkreisen mit hohem Infektionsgeschehen verkündet

Personen, die aus einem Landkreis mit hohem Infektionsgeschehen nach Baden-Württemberg einreisen, dürfen künftig nicht mehr in Beherbergungsbetrieben wie Hotels oder Campingplätzen übernachten. Eine entsprechende Verordnung wurde gestern in der Lenkungsgruppe SARS-CoV-2 (Coronavirus) beschlossen und am Donnerstag (25. Juni) verkündet.

Quelle: unsplash / dylan-gillis
  • Ausbildung

Zumeldung: Bundeskabinett beschließt Corona-Prämie für Ausbildungsbetriebe in Not

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Richtiger Schritt, um drohendem Rückgang an Ausbildungsverträgen im Herbst entgegenzuwirken“

Eine Roboterhand tippt auf einem Monitor aus Glas
  • Industrie 4.0

Wirtschaftsministerium setzt Förderung der „Transferplattform BW Industrie 4.0“ fort

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert bis Ende des Jahres 2021 mit insgesamt zwei Millionen Euro die Weiterführung und den Ausbau der „Transferplattform BW Industrie 4.0“ im Bereich Künstliche Intelligenz.

stock adobe
  • Coronavirus

Kabinett bereitet Öffnung größerer Messen ab 1. September 2020 vor

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Mit Blick auf den Rückgang der Infektionszahlen war es dringend geboten, der Messebranche eine klare Öffnungsperspektive für das wichtige Herbstgeschäft zu geben“

  • Veranstaltung

Onlinekonferenz zur Unternehmenskultur 4.0

Am 22. Juni hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg die Onlinekonferenz „Zukunftsfähige, resiliente Unternehmenskultur 4.0“ veranstaltet.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Konjunktur

Ministerin spricht mit Industrie- und Handelskammern über Maßnahmen zur Konjunkturbelebung

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat sich heute (18. Juni) in einer Videokonferenz mit den Hauptgeschäftsführerinnen und Hauptgeschäftsführern der zwölf Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg ausgetauscht.

Glühbirne
  • Ausbildungsbündnis

Ausbildungsbündnis beschließt Maßnahmenkatalog

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Die berufliche Zukunft vieler junger Menschen und die Fachkräftesicherung in unserem Land hängen davon ab, dass wir uns für Auszubildende und Betriebe stark machen“

Zeichnung einer Innenstadt mit Hochhäusern auf einer Tafel.
  • Denkmalschutz

Staatssekretärin Katrin Schütz besucht die Kilianskirche in Mundelsheim

Auf Einladung des damaligen Kirchengemeinderatsvorsitzenden, Herrn Paul Möhrer, war Frau Staatssekretärin Katrin Schütz heute (16. Juni) in Mundelsheim, um die Kilianskirche mit ihren einzigartigen Wandmalereien zu besichtigen.

Luftaufnahme von einem Wohngebiet mit Preisschildern
  • Wohnungsmarkt

Landesregierung beschließt Verlängerung und Erweiterung der Verordnungen zur Kappungsgrenze und zur Kündigungssperrfrist

Um den Mieterschutz weiter zu stärken, hat die Landesregierung beschlossen, wichtige geltende Regelungen zu verlängern und auf einen größeren Geltungsbereich auszudehnen.

Mobilfunkmasten
  • Mobilfunk

Mobilfunkgipfel der Bundesregierung: Wirtschaftsministerin will Bundesförderung für mindestens 500 neue Masten für Baden-Württemberg

Hoffmeister-Kraut: „Gemeinsame Bekenntnis zum Mobilfunkausbau ist wichtiger Schritt, um den Ausbau der digitalen Infrastruktur in Deutschland zu bewältigen“

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
  • Coronavirus

Wirtschaftsministerin zur Beteiligung des Bundes an CureVac

Hoffmeister-Kraut: „Wichtiges Signal für den Wirtschafts- und Forschungsstandort Baden-Württemberg. Mit seiner herausragenden Forschung kann das Unternehmen einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen das Corona-Virus leisten“

Luftaufnahme von einem Wohngebiet mit Preisschildern
  • Mietpreisbremse

Förderung qualifizierter Mietspiegel – Änderungen nach Inkrafttreten der Mietpreisbremse

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Mietspiegel verringern Konflikte zwischen Vermietern und Mietern und schaffen Sicherheit für beide Seiten. Gemeinden in der Gebietskulisse der Mietpreisbremse können den doppelten Fördersatz erhalten“