Donauraum

INTERREG B

Kooperationsraum Donau

  • INTERREG B: Förderfähige Gebiete im Donauraum

    Bild: BBSR Bonn 2014

Ziel des Programms ist es die Regionen der Anliegerstaaten der Donau durch konkrete Kooperationen zusammenzuführen und damit zur Umsetzung der Donaustrategie der EU beizutragen.

Teilnehmerstaaten

Der Donauraum ist ein Gebiet mit erheblichen sozioökonomischen Disparitäten. Das INTERREG VB-Programm soll durch konkrete Kooperationsprojekte Akteure aus den 14 beteiligten Staaten und Regionen besser verbinden und den Wohlstand insgesamt steigern. Beteiligte deutsche Bundesländer sind Baden-Württemberg und Bayern. Weitere beteiligte Staaten sind Österreich, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro, Bulgarien, Rumänien, Moldawien, Slowenien und Teile der Ukraine.

Förderthemen

Priorität 1 – Innovative und sozialverantwortliche Donauregion
• Förderung von Verbindungen und Synergien zwischen Unternehmen, Forschungs- und Entwicklungszentren und dem Hochschulsektor
• Technologietransfer
• Förderung sozialer Innovationen, Öko-Innovationen, von Clustern und offenen Innovationen

Priorität 2 – Umwelt- und Kulturverantwortliche Donauregion
• Bewahrung, Schutz, Förderung und Entwicklung des Natur- und Kulturerbes
• Erhaltung und Wiederherstellung der Biodiversität und des Bodens und Förderung von Ökosystemdienstleistungen
• Förderung innovativer Technologien zur Verbesserung des Umweltschutzes und der Ressourceneffizienz in der Abfallwirtschaft, der Wasserwirtschaft und im Hinblick auf den Boden oder zur Verringerung der Luftverschmutzung
• Hochwasserschutz
• Sicherstellung des Katastrophenschutzes und Entwicklung von Katastrophenmanagementsystemen

Priorität 3 – Besser vernetzte und energieverantwortliche Donauregion
• Ausbau der regionalen Mobilität durch Anbindung sekundärer und tertiärer Knotenpunkte an die Infrastruktur des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V), einschließlich multimodaler Knoten
• Entwicklung und Verbesserung umweltfreundlicher Verkehrssysteme mit geringen CO2-Emissionen
• Verbesserung der Energieeffizienz und Versorgungssicherheit durch die Entwicklung intelligenter Systeme zur Energieverteilung, -speicherung und -übertragung
• Einbeziehung dezentraler Erzeugung aus erneuerbaren Energien

Priorität 4 – Gut regierte Donauregion
• Stärkung der institutionellen Kapazitäten öffentlicher Verwaltungen
• Förderung der Umsetzung der EU-Strategie für die Donauregion (EUSDR)

Besonderheiten

Insgesamt stehen bis zum Jahr 2020 ca. 202 Millionen Euro an EU-Fördermitteln für den Donauraum zur Verfügung. Die Mittel werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bereitgestellt. Gefördert werden bis zu 85 Prozent der gesamten Projektkosten (Personalkosten, Veranstaltungskosten, Reisekosten, Ausrüstungskosten, kleinere Investitionen, etc.)

Die Projektpartnerschaft muss im INTERREG VB Donauprogramm mindestens drei Partner aus mindestens drei verschiedenen Teilnehmerstaaten umfassen. Die Federführung des Projekts übernimmt jeweils ein Lead-Partner. Es können sich sowohl öffentliche als auch private Einrichtungen beteiligen. Die Projektlaufzeit beträgt ca. 2-3 Jahre.

Das INTERREG VB Donauprogramm soll auch die Umsetzung der EU-Strategie für den Donauraum (EUSDR) unterstützen. INTERREG-Projektideen sollten daher diesen strategischen Rahmen aufgreifen. Näheres siehe: www.donauraumstrategie.de.

Weitere Informationen

• Offizielle Website des INTERREG VB Donauprogramms
• Website für INTERREG VB Programmräume des Bundes
• Danube Transnational Cooperation Programme 2014-2020 (Englisch, PDF)
• Applicants Manual (2. Ausschreibung, Englisch, PDF)

Anlaufstellen für den Donauraum

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
Neues Schloss, Schlossplatz 4
70173 Stuttgart

Dr. Susanne Ast
Tel: +49 711 123-2712
susanne.ast@wm.bwl.de

Danube Contact Point
INTERREG VB Donauraumprogramm
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
Neues Schloss, Schlossplatz 4,
70173 Stuttgart

Johanna Specker
Tel. +49 711 123-2355
johanna.specker@wm.bwl.de
Büro Kontaktstelle:
Kronengasse 4/3, 89071 Ulm

Erstberatung Fördermöglichkeiten für Kommunen in Baden-Württemberg:
Regierungspräsidium Karlsruhe

Referat "Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Europa"
76247 Karlsruhe
Ansprechpartnerin: Sabine Gaudin
Tel.: +49 721/926-7425
Fax.: +49 721/926-7427
sabine.gaudin@rpk.bwl.de

 


Checkliste

Wie kann ich mitmachen?

Von der Idee
zum Antrag.

Mehr

 

Ein Mann sitzt am Schreibtisch und überlegt (Foto: mediaphotos, iStock)