Brexit und Baden-Württembergs Position

Wirtschaftsbeziehungen

Handelsströme und Baden-Württembergs Position

  • Grafische Darstellung: Großbritanniens Handelspartner (Quelle: UN Comtrade, 2014)

    Bild: Grafische Darstellung: Großbritanniens Handelspartner (Quelle: UN Comtrade, 2014)

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  • Grafische Darstellung: Import- und Exportvolumen Baden-Württembergs in Prozent.

    Bild: Statistisches Landesamt BW 2017

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  • Exportstatistik Baden-Württemberg nach Vereinigtes Königreich nach Waren (2017)

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Großbritannien ist für Baden-Württemberg einer der wichtigsten Handels- und Kooperationspartner. Deshalb hat es sich das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg zur Aufgabe gemacht, die Verhandlungen zum Brexit aufmerksam zu verfolgen und die Positionen der heimischen Wirtschaft in den Dialog mit der EU einzubringen.

Handelsbeziehungen Baden-Württemberg und Großbritannien

Im Jahr 2016 lag das Vereinigte Königreich auf Platz sechs der wichtigsten Handelspartner Baden-Württembergs. Waren im Wert von rund 16,8 Milliarden Euro wurden insgesamt zwischen Baden-Württemberg und dem Vereinigten Königreich gehandelt. Noch wichtigere Partner für den Außenhandel des Landes waren nur die USA, Frankreich, die Schweiz, die Volksrepublik China und die Niederlande.

Wirtschaftspolitische Positionierung des Landes

Der Brexit bedeutet eine Zäsur für die enge wirtschaftliche Verflechtung zwischen Baden-Württemberg und dem Vereinigten Königreich. Wir bedauern sehr, dass das Vereinigte Königreich am 29. März 2017 einen Antrag auf Austritt aus der EU gestellt hat. Denn nicht nur intensive Waren- und Dienstleistungsströme verbinden uns, sondern auch gemeinsame wirtschaftspolitische Werte: Weltoffenheit, Wettbewerb und freier Handel. Zahlreiche Unternehmen aus Baden-Württemberg arbeiten in hochkomplexen Wertschöpfungsnetzwerken mit Unternehmen aus Großbritannien und sind auch zukünftig auf tragfähige Projekt- und Forschungspartnerschaften angewiesen.

Das Wirtschaftsministerium setzt sich daher für größtmögliche Transparenz und Rechtssicherheit in allen Phasen der Brexit-Verhandlungen ein und bringt fortlaufend wirtschaftspolitische Forderungen in den Prozess ein, um den wirtschaftlichen Schaden durch den Brexit für die baden-württembergischen Unternehmen so gering wie möglich zu halten.


Beratung und Information

Kontaktstelle Brexit

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Ref. Wirtschaftspolitik in Europa

Schlossplatz 4
Neues Schloss
70173 Stuttgart

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