Förderung

Wirtschaftsministerium fördert Neubauten in Biberach an der Riß und Niederstetten mit rund 5,4 Millionen Euro

Baden-Württemberg verfügt über ein flächendeckendes Netz überbetrieblicher Berufsbildungsstätten. In diesem Zusammenhang fördert das Wirtschaftsministerium den Neubau einer Bildungsstätte in Niederstetten in Höhe von rund 2,55 Millionen Euro sowie den Neubau eines Werkstattgebäudes in Biberach an der Riß mit rund 2,84 Millionen Euro.

„Der rasante Wandel in Handwerk und Technik stellt an die Betriebe und ihre Beschäftigten neue und immer höhere Anforderungen. Um den hohen Ansprüchen an unsere Dienstleistungen und Produkte heute und auch in Zukunft zu genügen, braucht es Knowhow auf dem neuesten Stand. Qualitativ hochwertige, kontinuierliche Aus-, Fort- und Weiterbildung ist die Basis, um dauerhaft erfolgreich, innovativ und wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bei der Übergabe der Förderbescheide heute (20. Dezember) in Stuttgart. Neben dem Wirtschaftsministerium, das 25 Prozent der Kosten trägt, beteiligen sich der Bund mit 45 Prozent und die Innung mit 30 Prozent.

Das Umschulungs- und Fortbildungszentrum Niederstetten e. V. (UFZ) ist in der Region gut verankert. Seit über 40 Jahren bietet das UFZ Aus- und Fortbildungen sowie Umschulungen erfolgreich am Markt an. Die überbetriebliche Ausbildung hat in den letzten Jahren stark zugenommen und stellt inzwischen den Hauptteil der Lehrgänge. Für eine zukunftsorientierte Ausrichtung der Bildungsstätte ist der aktuelle Standort in Wermutshausen ungeeignet. Eine vertiefte Markanalyse zeigte, dass die Unternehmen der Region Heilbronn-Franken verstärkt die Angebote des UFZ anfragen und sich bereits auf die Zeit nach Bezug des Neubaus einstellen. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass künftig neue Betriebe für die Angebote gewonnen werden können. Das Neubauvorhaben wird auf dem ehemaligen Areal des Hallenbadgeländes im Stadtkern von Niederstetten verwirklicht. Das Altgebäude in Wermutshausen bleibt bestehen und wird weiter für die Umschulungsmaßnahmen genutzt.

Das Zimmerer – Ausbildungszentrum (ZAZ) wurde 1984 in Biberach a. R., Leipzigstr.13, in Betrieb genommen. Träger ist das Gemeinnützige Berufsförderungswerk des Baden-Württembergischen Zimmerer- und Holzbaugewerbes GmbH. Das ZAZ dient der überbetrieblichen fachpraktischen Lehrlingsunterweisung im Zimmererhandwerk für nahezu ganz Baden-Württemberg. Im Zuge steigender Nachfrage im Ausbildungsbereich wurde das ZAZ in den 90er Jahren erweitert. Die weiterhin gute prognostizierte Auslastung aufgrund der hohen Ausbildungsbereitschaft im Zimmererhandwerk sowie der Bedarf der Anpassung an Ausbildungsinhalte und Unterweisungsmethodik erfordern eine Anpassung und Neuordnung der Bestandssituation.

Deshalb ist nun ein Neubau für die beiden Außenstellen und eine Umstrukturierung im Zimmerer-Ausbildungszentrum vorgesehen. Im Neubau werden künftig die Themenbereiche Holzhausbau sowie Sanierung konzentriert. Somit können die in der Ausbildungsordnung bzw. in den Rahmenplänen verankerten Inhalte zeitgemäß vermittelt werden. Im Erdgeschoss ist die zweigeschossige mit Kranbahn ausgestattete Werkstatthalle mit drei Werkstätten untergebracht. Diese ermöglicht die realitätsbezogene Unterrichtung des vollständigen Fertigungsprozesses eines Holzhausbaus. Mit direktem Zugang und Sichtbezug sind Materialräume und Ausbilderbüros daran angeschlossen. An die zweigeschossige Werkstatthalle schließt sich ein dreigeschossiger Riegel an. In diesem sind im Erd- und Obergeschoss weitere Werkstätten, ein Maschinenraum sowie Sanitär- und Umkleidebereiche untergebracht. Im dritten Obergeschoss befinden sich vier Theorieräume, Pausenbereiche sowie ein Außenpausenbereich mit Musterschaufläche auf der Dachfläche der zweigeschossigen Halle. Damit macht das Berufsförderungswerk einen großen Schritt zur Weiterentwicklung der Bildungsinfrastruktur im Zimmerer- und Holzbaugewerbe.

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Grafische Darstellung der Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau in Baden-Württemberg: 2013 insgesamt 63,12 Mio. Euro, 2016 insgesamt 205 Mio. Euro, 2021 insgesamt 251 Mio. Euro Bewilligungsvolumina251 Mio
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Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Bericht des VDMA Baden-Württemberg

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Anlässlich des neuen Lageberichts des Verbands der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) Baden-Württemberg sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Unsere Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau sind nicht nur unersetzbare Arbeitgeber, sondern wichtige Innovationstreiber in Baden-Württemberg."

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Die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Ortskern III“ in Eisingen wurde erfolgreich abgeschlossen. Mit rund 1,3 Millionen Euro Landesfinanzhilfen hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau die Sanierung gefördert.

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Staatssekretärin Katrin Schütz besucht Regierungsbezirk Tübingen

An Tag 2 ihrer Denkmalreise besuchte die Staatssekretärin die Pfarrkirche St. Michael in Veringendorf und den Berg Bussen im Landkreis Biberach.

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Staatssekretärin Katrin Schütz startet Denkmalreise

An der Denkmalreise können erstmals auch alle Bürgerinnen und Bürger über die sozialen Medien teilhaben.

Staatspreis Baukultur des Landes Baden-Württemberg
  • Staatspreis Baukultur

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Die Wanderausstellung zum Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg, der im März dieses Jahres in Stuttgart verliehen wurde, macht Station in Karlsruhe.

Zwei Männer in einem Meeting
  • Förderung

Neugestaltung Übergang Schule - Beruf

Das Wirtschaftsministerium fördert ab dem Schuljahr 2020/2021 sieben neue Modellregionen im Rahmen des Modellversuchs zur Neugestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf.

Ein Mann im Anzug hat ein Tablet in der Hand
  • Dienstleistungswirtschaft

Positionspapier vorgelegt: Innovationsoffensive für Dienstleistungsunternehmen

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Wir müssen der hart getroffenen Dienstleistungswirtschaft Perspektiven geben, wie sie nachhaltig aus dieser Krise kommen und wie sie wichtige Weichen für die Zukunft stellen kann“

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Konjunktur

Erleichterung, aber keine Entwarnung

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat die Konjunkturprognose nach oben korrigiert. Ministerin Hoffmeister-Kraut sieht jedoch noch keine Entwarnung.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
  • Ausbildung

Start ins Ausbildungsjahr

Wirtschaftsministerin sieht den deutlichen Rückgang bei den Ausbildungsverträgen zu Beginn des Ausbildungsjahres mit Sorge.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
  • Wirtschaft

Baden-Württemberg, Bayern und vier weitere Länder kritisieren Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stärkung der Integrität in der Wirtschaft

Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger kritisieren den von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf zur Stärkung der Integrität in der Wirtschaft.

Start-up BW Podcast
  • Start-up BW

Wirtschaftsministerium startet Start-up BW Podcast für Gründerinnen und Gründer

Wer kann mir beim Gründen meines Unternehmens helfen und mich beraten? Welche Förderangebote gibt es? Diese und weitere Fragen beantwortet ab sofort der neue Start-up BW Podcast des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt im August 2020

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut sieht eine Stabilisierung des baden-württembergischen Arbeitsmarkts.