Digitalisierung

Wirtschaftsministerium fördert sechs Projekte zur Digitalisierung in der beruflichen Ausbildung mit 1,1 Millionen Euro

Digitalisierung

„Wir nutzen die Digitalisierung für eine intensivere Vernetzung von Berufsschulen, Betrieben und überbetrieblichen Bildungsstätten und geben damit wichtige Impulse für eine moderne und zukunftsorientierte berufliche Ausbildung“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (3. Januar) in Stuttgart. Dazu fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sechs innovative Modellprojekte mit über 1,1 Millionen Euro.

Eine entscheidende Rolle spielen bei den Projekten digitale Lernplattformen, die zu einfach zugänglichen Lernumgebungen für Auszubildende ausgebaut werden, so die Ministerin. Für die mobile Nutzung durch die Auszubildenden in Berufsschule und Betrieb sollen auch Apps für Tablets und Smartphones erprobt werden. „Indem auch Leistungsunterschiede bei den Auszubildenden berücksichtigt und passgenaue Zusatzaufgaben je nach Leistungsniveau bereitgestellt werden, können wir durch Digitalisierung individuell zugeschnittene Lernumgebungen schaffen“, sagte Hoffmeister-Kraut. Diese Art des digitalen Lernens wird in den Ausbildungsberufen Industriemechaniker/-in, Mechatroniker/-in und Elektroniker/in für Automatisierungstechnik sowie in Bauberufen und kaufmännischen Berufen entwickelt und erprobt.

„Die Digitalisierung verlangt sehr gut qualifiziertes Lehr- und Ausbildungspersonal“, so Hoffmeister-Kraut weiter. Deshalb sollen neue Qualifizierungskonzepte die Berufsschullehrkräfte sowie die Ausbilderinnen und Ausbilder in den Betrieben in die Lage versetzen, digitale Lerninhalte zu gestalten und den Auszubildenden zu vermitteln.

Bei den Modellvorhaben wird zum Teil das Knowhow aus den Lernfabriken 4.0, die an den Berufsschulen bereits bestehen und vom Wirtschaftsministerium gefördert werden, sowie aus dem Tablet-Projekt an Berufsschulen des Kultusministeriums einbezogen. Die beteiligten Universitäten Dresden, Stuttgart, Konstanz und Darmstadt, Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd sowie das Forschungsinstitut betriebliche Bildung (f-bb) Nürnberg sollen die wissenschaftliche Evaluation und eine hohe Qualität der Projekte sicherstellen. Die Laufzeit der Projekte ist von November 2017 bis Februar 2020.

Übersicht der geförderten Projektträger mit Bewilligungssumme und Projektbeteiligten (alphabetisch geordnet):

  1. Berufsförderungswerk der südbadischen Bauwirtschaft GmbH, Freiburg, mit dem Kompetenzzentrum Elementiertes Bauen KOMZET BAU BÜHL, 200.000 Euro.
    Beteiligte berufliche Schulen: Gewerbliche Schulen Bühl und Offenburg.
    Beteiligte Betriebe: Regionale Baubetriebe.

  2. Industrie- und Handelskammer Ulm, 181.454 Euro.
    Projektpartner: Forschungsinstitut betriebliche Bildung (f-bb) Nürnberg.
    Beteiligte berufliche Schulen: Gewerbliche Schule Ehingen und Karl-Arnold-Schule Biberach.
    Beteiligte Betriebe: 40 regionale Ausbildungsbetriebe.

  3. Zollernalbkreis, 165.605 Euro.
    Projektpartner: Technische Universität Darmstadt.
    Beteiligte berufliche Schulen: Philipp-Matthäus-Hahn-Schule Balingen.
    Beteiligte Betriebe: Bizerba SE & Co. KG Balingen, Gühring KG Albstadt.

  4. Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, 199.616 Euro.
    Beteiligte berufliche Schulen: Technische Schule Aalen, Gewerbliche Schulen Göppingen und Schwäbisch Gmünd.
    Beteiligte Betriebe: Carl Zeiss AG Oberkochen, Heidelberg Manufacturing Deutschland GmbH Amstetten, Robert Bosch Automotive Steering GmbH Schwäbisch Gmünd.

  5. Technische Universität Dresden in Kooperation mit der Universität Stuttgart, 200.000 Euro.
    Projektpartner: Bildungshaus der IHK Region Stuttgart.
    Beteiligte berufliche Schulen: Grafenbergschule Schorndorf, Gewerbliche Schule Waiblingen.
    Beteiligte Betriebe: Andreas Stihl AG & Co. KG Waiblingen, Robert Bosch Packaging Technology GmbH Waiblingen.

  6. Universität Konstanz, 198.445 Euro.
    Projektpartner: Landesinstitut für Schulentwicklung, IHK Hochrhein-Bodensee, IHK Bodensee-Oberschwaben.
    Beteiligte berufliche Schulen: U. a. Wessenberg-Schule Konstanz, Robert-Gerwig Schule Singen, Berufsschulzentrum Stockach, Constantin-Vanotti-Schule Überlingen.

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Modell für die Mobilität der Zukunft: U-Shift
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Wort-Bild-Marke für das Netzwerk Fortbildung
  • Fortbildung

Jahrestagung des Netzwerks für berufliche Fortbildung

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Mensch und Roboter begrüßen sich, indem Sie die Knöchel aneinanderdrücken.
  • KI made in BW

KI-Innovationswettbewerb: Erfolgreich geförderte Projekte vorgestellt

Zum Abschluss der zweiten Förderrunde des KI-Innovationswettbewerbs wurden 38 der insgesammt 44 Projekte vorgestellt, dei mit ingesamt 11.4 Millionen Euro unterstützt wurden. Der Wettbewerb soll darauf hinwirken, dass mehr kleine und mittlere Unternehmen die neue Basistechnologie KI zur Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle nutzen.

Zwei Radwanderer in den Weinbergen
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Mit dem Projekt „Tourismus.Bewusst.Stärken“ stärkt die Landesregierung die Tourismusakzeptanz zum Wohle aller. Sie soll die Bürgerinnen und Bürger bei Weiterentwicklung des Tourismus mitnehmen und ihre Bedürfnisse berücksichtigen. Mit dem Projekt möchte die Landesregierung wichtige Rahmenbedingungen für kommende Jahre gestalten.

Ein Mann zeigt einem jungen Mann etwas auf einem Bildschirm.
  • ESF-Förderprogramm

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Das Wirtschaftsministerium unterstützt mit dem ESF-Förderprogramm „Ausbildungsbereitschaft stärken REACT-EU“ kleine Unternehmen bei der betrieblichen Ausbildung mit 3.500 Euro.

  • Startup BW

Save the Date: Start-up BW Night in Stuttgart am 21. Juli 2022

Unter dem Motto „Public meets Start-up culture“ findet am Donnerstag, 21. Juli
2022, auf dem Börsenplatz in Stuttgart die Start-up BW Night statt.

Wort-Bild-Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg)
  • Gründungswettbewerb

Schülerfirmen aus Baden-Baden und Karlsbad gewinnen JUNIOR Landeswettbewerb

Die Firmen „Framingo“ vom Richard-Wagner-Gymnasium in Baden-Baden und die Schülerfirma „Light it up“ vom Gymnasium Karlsbad werden Baden-Württemberg beim Bundeswettbewerb in Köln vertreten, wenn Deutschlands beste Schülerfirma gekürt wird.

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  • Arbeitsrecht

Fachtag „Gemeinsam gegen Menschenhandel und Arbeitsausbeutung“

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg lädt gemeinsam mit dem Bündnis Faire Arbeitsmigration zu einen Fachtag „Gemeinsam gegen Menschenhandel und Arbeitsausbeutung“ am 30. Mai 2022 nach Stuttgart ein, um sich zu informieren, sich auszutauschen und zu vernetzen.

Gruppenbild der Delegation
  • Delegationsreise

Wirtschaftsministerin informiert sich in Israel über Innovationen und Start-ups

Im Fokus der Reise standen neben der offiziellen Eröffnung der Wirtschaftsrepräsentanz Baden-Württembergs in Tel Aviv politische Gespräche sowie Termine mit Schwerpunkt auf den Bereichen Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und Cleantech.

Geldscheine
  • Förderung

Rund 14 Millionen Euro für „Innovationslabor K15“ des fem in Schwäbisch Gmünd

Die Mittel für die Förderung stammen aus dem Programm „REACT-EU“, mit dem die Europäische Union die Krisenbewältigung im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie unterstützt.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Digital Hubs

Wirtschaftsministerin besucht Digital Hub in Künzelsau

Die Digital Hubs haben sich zu wichtigen Bestandteilen des digitalen Ökosystems in Baden-Württemberg entwickelt. Hoffmeister-Kraut betonte ihren hohen Stellenwert der Hubs.

  • Auszeichnung

Persönlichkeiten und Unternehmen mit Wirtschaftsmedaille ausgezeichnet

Für herausragende unternehmerische Leistungen und zum Dank für besondere Verdienste um die baden-württembergische Wirtschaft hat Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bei einer Festveranstaltung im Neuen Schloss in Stuttgart die Wirtschaftsmedaille des Landes an sechs Persönlichkeiten und sieben Unternehmen verliehen.

Moderner Aussichtsturm in einem Baumwipfelpfad im Schwarzwald
  • Tourismus

Tourismusfinanzierung Plus wird ab 1. Juni fortgesetzt

Das Land stellt dafür 8 Millionen Euro zur Finanzierung von Tilgungszuschüssen im Rahmen von zinsverbilligten Darlehen bereit.

Labor / ©Drew Hays / Unsplash
  • Standortwettbewerb

Neue Ansiedlungsstrategie für Unternehmen

Um Schlüsseltechnologien nach Baden-Württemberg zu holen und die Position des Landes im nationalen und internationalen Standortwettbewerb zu stärken, hat die Landesregierung Eckpunkte einer Ansiedlungsstrategie für Unternehmen vorgestellt.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt erholt sich weiter

Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut nannte die Arbeitsmarktdaten für April 2022 erfreulich und ermutigte Jugendliche, sich auf freie Ausbildungsplätze zu bewerben.

Geldscheine / ©Erwin Wodicka - wodicka@aon.at
  • Förderung

REACT-EU-Förderung für Hahn-Schickard-Gesellschaft

Mit Mitteln aus dem Programm „REACT-EU“ der Europäischen Union fördert das Wirtschaftsministerium die Institute der Hahn-Schickard-Gesellschaft mit 3,17 Millionen Euro für den Ausbau der Geräteinfrastruktur in der Mikrosystemtechnik.

  • Förderaufruf

Innovationswettbewerb „Klimaneutrale Produktion mittels Industrie 4.0-Lösungen“ startet

Der Innovationswettbewerb hat ein Volumen von insgesamt 10 Millionen Euro. Damit sollen Unternehmen im Land unterstützt werden, die digitale Transformation im Unternehmen mit einer Steigerung der Ressourceneffizienz zu verbinden.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Tag der Arbeit

Hoffmeister-Kraut betont Bedeutung gelebter Sozialpartnerschaft

Anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der Arbeit am 1. Mai 2022 bestärkte Arbeits- und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut den Beistand für die Ukraine und betonte die Bedeutung des Betriebsverfassungsgesetzes für Unternehmen sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

  • Veranstaltung

Smart & Sustainable Israel – Baden-Württemberg Innovation Summit 2022

Das Generalkonsulat des Staates Israel für Süddeutschland, die Israelische Wirtschafts- und Handelsvertretung in München und das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg haben am 28. April im Mannheimer Mafinex Technologiezentrum den bilateralen Innovation Summit 2022 veranstaltet.

Geldscheine / ©Erwin Wodicka - wodicka@aon.at
  • Förderung

REACT-EU-Förderung für Institut für Mikroelektronik Stuttgart

Das Wirtschaftsministerium fördert mit insgesamt 8,38 Millionen Euro die Anschaffung eines Elektronenstrahldirektschreibers (E-Beam-Schreiber) und weiterer Instrumente.

Drei Auszubildende in einer Elektronik-Werkstatt
  • Positionspapier

Technische Berufsfelder bedeutend für Baden-Württemberg

Ein Bündnis aus Hochschulen und Verbänden hat ein Positionspapier zum Thema „Ingenieurwissenschaftliche Ausbildung in Baden-Württemberg stärken“ veröffentlicht.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
  • Ausbildung

Zahl der Ausbildungsverträge rückgängig

Das Statistische Landesamt hat am 20. April 2022 die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge veröffentlicht. Ministerin Hoffmeister-Kraut spricht von einem Alarmsignal.

  • Cybersicherheit

Sicherheitspreis Baden-Württemberg verliehen

Im Rahmen des 4. CyberSicherheitsForums haben Innenminister Thomas Strobl und Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut den Sicherheitspreis Baden-Württemberg verliehen. Die Pilz GmbH & Co. KG aus Ostfildern holte sich den ersten Platz. EnBW, Porsche AG sowie SVG Süd zusammen mit der smartSEC GmbH teilen sich Platz Zwei.

  • Ukraine-Krieg

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Es ist wichtig, die Weichen frühzeitig zu stellen, um den geflüchteten Menschen aus der Ukraine eine berufliche Perspektive zu bieten. Ministerin Hoffmeister-Kraut hat dazu alle wesentlichen Akteure an einen Tisch gebracht.