Aufsicht über die Börse

Aufsicht

Aufsicht über die Börse

  • Börsensaal (Quelle: Börse Stuttgart)

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau übt als Börsenaufsichtsbehörde die Markt- und Rechtsaufsicht über die Baden-Württembergische Wertpapierbörse nach dem Börsengesetz und nach anderen börsenrechtlichen Bestimmungen aus.

Dabei geht es im Wesentlichen um die Überwachung des Börsenhandels, der Preisbildung durch das elektronische Handelssystem, der Aktivitäten der QLPs (Quality-Liquidity-Provider) im Rahmen ihrer Plausibilitätsprüfungen und Liquiditätsspende, des rechtmäßigen Handelns der Börsenorgane und um die Untersuchung und Verfolgung von Verstößen gegen börsenrechtliche Vorschriften. Die Börsenaufsichtsbehörde nimmt die ihr nach dem Börsengesetz zugewiesenen Aufgaben und Befugnisse nur im öffentlichen Interesse wahr.

Eine weitere Aufsichtsinstitution ist die Handelsüberwachungsstelle. Sie ist die ermittelnde Behörde vor Ort und organisatorisch in die Börse eingegliedert. Als unabhängiges Börsenorgan obliegt ihr die Aufgabe, das Tagesgeschäft an der Börse eigenverantwortlich zu kontrollieren.

Insgesamt soll die Aufsicht sicherstellen, dass der Handel an der Börse rechtmäßig und fair erfolgt. Neben den Börsenaufsichtsbehörden, die die Aufsicht vor Ort wahrnehmen, beaufsichtigt auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht den Wertpapierhandel. Ihre Aufgaben, etwa die Verfolgung von Insidervergehen und Marktmanipulationen, sind gesetzlich klar abgegrenzt von denen der Börsenaufsichtsbehörden. Weitere Informationen hierzu finden sich bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Frankfurt.


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