Innovationsallianz Baden-Württemberg

Innovationsallianz Baden-Württemberg

Starkes Bündnis 13 unabhängiger Institute

  • Computertomograph im Institut für Edelmetalle und Metallchemie (FEM) (Quelle: Wirtschaft Regional)

Über die von Bund und Ländern gemeinsam grundfinanzierten Forschungseinrichtungen und -organisationen hinaus arbeiten in Baden-Württemberg weitere außeruniversitäre, wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen. Diese Institute, die sich zur Innovationsallianz Baden-Württemberg zusammengeschlossen haben, sind rechtlich selbständig und in der Rechtsform von Stiftungen und Vereinen des bürgerlichen Rechts organisiert. Soweit sie branchenorientiert arbeiten, werden sie von Forschungsvereinigungen der Industrie und von Verbänden getragen und unterstützt. Zwölf dieser Institute erhalten eine institutionelle Förderung allein vom Land.

Die Aufgabe der Institute ist es, für die Wirtschaft relevante Technologiefelder in Vorlauf- und Eigenforschung rechtzeitig aufzugreifen und zu erschließen. Dank jahrelanger Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sind die Institute in der Lage, ihr umfangreiches Know-how, das in klaren Kernkompetenzen mit deutlichen Alleinstellungsmerkmalen gebündelt ist, rasch in die betriebliche Praxis umzusetzen und so in die Wirtschaft zu transferieren.

Forschung für kleine und mittlere Unternehmen

Die Dienstleistungsangebote der Institute richten sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen, für die sie wichtige Partner im Technologietransfer sind. Sie akquirieren jährlich über 5.000 Aufträge aus der Wirtschaft und beteiligen sich darüber hinaus an zahlreichen öffentlich geförderten (Verbund-) Projekten. Das Angebotsspektrum umfasst ferner Beratungsleistungen und reicht bis hin zu Weiterbildungs- und Schulungsangeboten; bei den eher branchenorientierten Instituten werden auch forschungsbezogene Prüfleistungen und Untersuchungen angeboten.

Die Leiter der meisten Institute sind zugleich Inhaber eines Lehrstuhls oder leiten ein Universitätsinstitut. Dadurch wird ein intensiver Wissens- und Personalaustausch zwischen den Forschungsinstituten und den Universitäten sichergestellt.

Die Institute der Innovationsallianz erzielen mit über 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jährlich ein Haushaltsvolumen von über 130 Millionen Euro, wovon rund 35 Prozent über Aufträge der Wirtschaft finanziert wird.

Einige der aufgeführten Institute sind in das von der Industrie getragene Innovationsnetz der Arbeitsgemeinschaft Industrieller Forschungsvereinigungen Otto-von-Guericke e.V. (AIF) sowie in die Deutsche Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e.V. eingebunden.


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