Elektromobiltität

Ministerium für Finanzen und Wirtschaft fördert den Ausbau der Fraunhofer Projektgruppe Neue Antriebssysteme in Karlsruhe mit 2 Millionen Euro

Berechne Lesezeit
  • Teilen

„Auch von der Qualität der Gesamtantriebsstrangintegration hängt es ab, wie effizient Elektrofahrzeuge in Zukunft sein werden. Es ist wichtig, dass die Forschung in diesem Bereich weiter vorankommt. Deswegen fördert das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft den weiteren Ausbau der Fraunhofer Projektgruppe NAS mit 2 Millionen Euro", sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid.

Im Transportbereich führen die sinkenden Obergrenzen bei den zulässigen CO2-Emissionen vermehrt zur Entwicklung von hybrid- und batterieelektrischen Fahrzeugen. Nicht nur auf dem europäischen Markt gibt es Verschärfungen, auch die USA und China senken die Grenzwerte für die Flottenverbräuche. Um den Markt der Automobilhersteller und seiner Zulieferer mit qualifizierten Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen versorgen zu können, arbeitet die Projektgruppe Neue Antriebssysteme in Karlsruhe (NAS) bereits seit 2010 intensiv an diesen Themen.

Damit wollen die Karlsruher Forscher in den kommenden vier Jahren dazu beitragen, den Energieverbrauch von Fahrzeugen zu reduzieren. Batterieelektrische Fahrzeuge können eine sehr gute CO2-Bilanz aufweisen, haben aber aufgrund der heutigen Energiedichte ihrer Traktionsbatterien noch Einschränkungen in Reichweite und Operationsradius. Die Projektgruppe NAS sieht neben reinen batterieelektrischen Fahrzeugen mittelfristig vor allem hybride Lösungen, mit denen die CO2-Emissionen pro Kilometer effektiv gesenkt werden können.

Die Fraunhofer Projektgruppe Neue Antriebssysteme (NAS)
Seit Juni 2010 wird die Fraunhofer Projektgruppe Neue Antriebssysteme (NAS) mit Hilfe einer Anschubfinanzierung des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft aufgebaut. Im Februar 2014 wurde die NAS von anerkannten Gutachtern aus Industrie und Forschung positiv evaluiert. Dies war Basis für die Übernahme der Projektgruppe NAS in die Fraunhofer Grundfinanzierung sowie die strategische Weiterentwicklung und Ausrichtung der Projektgruppe seit 1. Januar 2015. Mit der Ausbaufinanzierung durch das Ministerium soll die strategische Weiterentwicklung und der Ausbau und Aufwuchs der Projektgruppe in den kommenden vier Jahren umgesetzt werden.

Weitere Informationen

Fraunhofer Projektgruppe - Neue Antriebssysteme (NAS)

Wirtschaftsnahe Forschung in Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Praktikumswochen

Berufe praxisnah erleben: Praktikumswochen starten am 12. Oktober

Vom 12. Oktober bis zum 6. November 2026 finden wieder die Praktikumswochen Baden-Württemberg statt.

Digital Hub Neckar-Alb
Förderung

500.000 Euro für Digitalisierung der Unternehmen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat den Digital Hub Neckar-Alb in Reutlingen besucht und dabei einen Förderbescheid in Höhe von rund 500.000 Euro übergeben.

Verleihung Staatspreis Kunsthandwerk
Staatspreis

Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2026“ verliehen

Meisterhafte Unikate und überraschende Ideen: Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2026“ verliehen.

Besuch von EU-Generaldirektorin Kerstin Jorna
EU-Kommission

Baden-Württemberg im direkten Austausch mit der EU-Kommission

Industrie, KI und Wettbewerbsfähigkeit: Baden-Württemberg im direkten Austausch mit der EU-Kommission.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Hoffmeister-Kraut: Europa und Kanada müssen jetzt noch enger zusammenrücken

Ministerin Hoffmeister-Kraut äußert sich zum Vorstoß von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für eine noch engere Anbindung Kanadas an die Europäische Union.

unsplash / kendall ruth
Pro Beruf

Praxisnahe Berufsorientierung von Jugendlichen für 2027 und 2028 gefördert

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg verlängert das Programm „ProBeruf“ für 2027 und 2028.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Delegationsreise

Hoffmeister-Kraut stärkt Kooperation mit Polen

Sicherheit ist Wirtschaftspolitik: Hoffmeister-Kraut stärkt Kooperation mit Polen.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Ausbildung

Unternehmen setzen auch in herausfordernden Zeiten auf berufliche Ausbildung

Zum Start des neuen Ausbildungsjahres am 1. September betonte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut die guten beruflichen Perspektiven, die eine Ausbildung eröffnen

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
BW-Capital

BW-Capital investiert in HyImpulse

BW-Capital investiert in HyImpulse / Starkes Signal für den Raumfahrtstandort Baden-Württemberg.

Autos auf einem Parkplatz
Audi-Werk

Klares Bekenntnis zu Audi-Werk in Neckarsulm gefordert

Hoffmeister-Kraut fordert von Vorstand und Aufsichtsrat klares Bekenntnis zu Audi-Werk in Neckarsulm

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Förderung

Wirtschaftsministerium fördert Beratungen für mittelständische Unternehmen

Wirtschaftsministerium fördert Beratungen für mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Handwerk, Dienstleistung, Industrie und Handel mit 1,1 Millionen Euro.

Tourismussommerreise der Ministerin
Tourismus

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut auf Tourismusreise im Schwarzwald

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut besuchte im Rahmen der diesjährigen Sommerreise zum Thema Tourismus zwei Institutionen im Schwarzwald.

Junge blonde Frau mit Handy in der Hand.
AzubiCardBW

Startschuss für das neue Ausbildungsjahr: Die AzubiCardBW

Startschuss für das neue Ausbildungsjahr: Die AzubiCardBW stärkt Gleichwertigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung.

Staatssekretär Thomas Dörflinger steht auf einem Kran udn wird in die Luft gehoben. Der Himmel ist blau.
Sommertour

Viertägige Handwerkssommertour durch Baden-Württemberg gestartet

Staatssekretär Thomas Dörflinger startet viertägige Handwerkssommertour durch Baden-Württemberg.

Ein Gruppenbild mit einer Delegation aus Lwiw und der Ministerin
Pressemitteilung

Wirtschaftsforum Baden-Württemberg - Ukraine

Das Wirtschaftsforum Baden-Württemberg - Ukraine zeigt Chancen auf für die baden-württembergische Wirtschaft.