Ausbildung

Ausbildungsabbrüche vermeiden: 5.000 Auszubildende begleitet

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Mann zeigt einem jungen Mann etwas auf einem Bildschirm.

Rund 25 Ausbildungsbegleiterinnen und Ausbildungsbegleiter unterstützen mit ihrem breiten Fachkenntnissen dabei, gefährdete Ausbildungsverhältnisse zu stabilisieren und die Zahl der Vertragslösungen zu verringern. Die berufliche Ausbildung junger Menschen sei mitunter für alle Beteiligten eine Herausforderung, so Hoffmeister-Kraut.

„Ob Anpassungsschwierigkeiten der Auszubildenden beim Übergang in die Arbeitswelt, Wissensvermittlung unter hohem Druck oder eine Überforderung mit dem Schulstoff – das sind nur einige Hürden, die auf dem Weg zum Berufsabschluss zu nehmen sind. Und wenn diese Hürden zu hoch sind, droht manchmal der Ausbildungsabbruch, den wir im Interesse aller versuchen zu vermeiden. Unsere erfreuliche Erfolgsbilanz zeigt, dass es sich für die Auszubildenden und die Betriebe lohnt, wenn sie sich bei Problemen in der Ausbildung Unterstützung suchen und nicht verfrüht aufgeben“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

Kleine und mittlere Betriebe werden präventiv unterstützt, damit eine qualitativ hochwertige Ausbildung gelingen kann, und dies auch während der Corona-Krise. Sowohl die Beratung als auch Veranstaltungen werden zeitgemäß zusätzlich digital angeboten. Das Programm hilft einerseits jungen Menschen dabei, Stabilität wiederzuerlangen, wenn sie sich in einer Notsituation befinden. Es unterstützt aber auch die Unternehmen dabei, sich durch die Ausbildung junger Menschen den eigenen Fachkräftenachwuchs zu sichern. Zudem optimiert „Erfolgreich ausgebildet“ die Vernetzung von Akteuren regionaler Ausbildungs- und Unterstützungsstrukturen. So kann ein niederschwelliger und gezielter Austausch untereinander nicht nur bei Schwierigkeiten, sondern bei allen Fragen rund um die Ausbildung stattfinden. Davon profitieren am Ende nicht nur die Auszubildenden, sondern auch die Betriebe und das Ausbildungspersonal.

Im Zeitraum von 2015 bis 2022 stellt das Wirtschaftsministerium insgesamt rund 5,7 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung.

Zur Koordinierungsstelle der Ausbildungsbegleitung

Kontakt

Weitere Meldungen

unsplash / Johannes Plenio
Wirtschaftsmedaille

Wirtschaftsmedaille des Landes für BeneVit-Gründer Kaspar Pfister

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat den Gründer und Inhaber der BeneVit Gruppe, Kaspar Pfister, mit der Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Bei der Paneldiskussion „Wie viel Industriepolitik braucht Europa?“ in der Landesvertretung Baden-Württemberg hat sich die Wirtschaftsministerin dazu mit Anna Cavazzini, Estelle Göger, Freya Lemcke und Daniele Pontarollo
Industrial Accelerator Act (IAA)

Hoffmeister-Kraut fordert in Brüssel bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft ein

Hoffmeister-Kraut fordert in Brüssel bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft ein.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Pharmastandort

Hoffmeister-Kraut: GKV-Reform darf Pharmastandort nicht schwächen

Hoffmeister-Kraut: GKV-Reform darf Pharmastandort nicht schwächen.

Logo von Start up BW
Start-up BW

Start-up BW Family Day: Land bringt Start-up Ökosystem zusammen

Rund 250 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren diskutierten beim ersten Start-up BW Family Day über Finanzierung, Venture Clienting und die Zukunft des Start-up-Ökosystems in Baden-Württemberg.

Ein Mann und eine Frau geben sich in einem Meeting mit anderen die Hand
Förderung

Kümmerer-Programm wird bis 2028 fortgeführt

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus verlängert das Förderprogramm „Integration durch Ausbildung – Perspektiven für Zugewanderte“ („Kümmerer-Programm“) für 2027 und 2028.

Ein Mann mit einer Schutzbrille zeigt auf eine Maschine. Neben ihm ein junger Mann ebenfalls mit einer Schutzbrille der darauf schaut.
Praktikumswochen

Berufe praxisnah erleben: Praktikumswochen starten am 12. Oktober

Vom 12. Oktober bis zum 6. November 2026 finden wieder die Praktikumswochen Baden-Württemberg statt.

Digital Hub Neckar-Alb
Förderung

500.000 Euro für Digitalisierung der Unternehmen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat den Digital Hub Neckar-Alb in Reutlingen besucht und dabei einen Förderbescheid in Höhe von rund 500.000 Euro übergeben.

Verleihung Staatspreis Kunsthandwerk
Staatspreis

Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2026“ verliehen

Meisterhafte Unikate und überraschende Ideen: Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2026“ verliehen.

Besuch von EU-Generaldirektorin Kerstin Jorna
EU-Kommission

Baden-Württemberg im direkten Austausch mit der EU-Kommission

Industrie, KI und Wettbewerbsfähigkeit: Baden-Württemberg im direkten Austausch mit der EU-Kommission.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Hoffmeister-Kraut: Europa und Kanada müssen jetzt noch enger zusammenrücken

Ministerin Hoffmeister-Kraut äußert sich zum Vorstoß von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für eine noch engere Anbindung Kanadas an die Europäische Union.

unsplash / kendall ruth
Pro Beruf

Praxisnahe Berufsorientierung von Jugendlichen für 2027 und 2028 gefördert

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg verlängert das Programm „ProBeruf“ für 2027 und 2028.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Delegationsreise

Hoffmeister-Kraut stärkt Kooperation mit Polen

Sicherheit ist Wirtschaftspolitik: Hoffmeister-Kraut stärkt Kooperation mit Polen.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Ausbildung

Unternehmen setzen auch in herausfordernden Zeiten auf berufliche Ausbildung

Zum Start des neuen Ausbildungsjahres am 1. September betonte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut die guten beruflichen Perspektiven, die eine Ausbildung eröffnen

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
BW-Capital

BW-Capital investiert in HyImpulse

BW-Capital investiert in HyImpulse / Starkes Signal für den Raumfahrtstandort Baden-Württemberg.

Autos auf einem Parkplatz
Audi-Werk

Klares Bekenntnis zu Audi-Werk in Neckarsulm gefordert

Hoffmeister-Kraut fordert von Vorstand und Aufsichtsrat klares Bekenntnis zu Audi-Werk in Neckarsulm