Positionspapier

Technische Berufsfelder bedeutend für Baden-Württemberg

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Drei Auszubildende in einer Elektronik-Werkstatt

Die Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg hat gemeinsam mit dem Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Baden-Württemberg e.V., der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, dem Arbeitgeberverband Südwestmetall, dem VDI Landesverband Baden-Württemberg, dem VDMA Baden-Württemberg sowie der Ingenieurkammer Baden-Württemberg ein Positionspapier zum Thema „Ingenieurwissenschaftliche Ausbildung in Baden-Württemberg stärken“ veröffentlicht. Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hält die technischen Berufsfelder für bedeutend für Baden-Württemberg und plädiert dafür, die Studiengänge frühzeitig auf Zukunftsthemen auszurichten.

„Technische Berufsfelder und ingenieurwissenschaftliche Studiengänge sind für kaum ein anderes Bundesland so bedeutend wie für Baden-Württemberg. Denn im Land der Tüftler und Denker sind gerade die starken technisch geprägten Leitbranchen traditionell wichtige Säulen von Wohlstand und Beschäftigung im Land. Um unsere Innovationsstärke zu festigen, ist es wichtig, dass die Studiengänge am Puls der Zeit sind und Schlüsselthemen wie Future Skills, KI und Nachhaltigkeit frühzeitig aufgreifen“, so die Ministerin. Damit das gut gelinge, sei ein intensiver Austausch zwischen Wirtschaft, Berufsschulen und Hochschulen essentiell. "Außerdem halte ich eine gute fachliche und persönliche Betreuung der Studierenden von Beginn an und während des gesamten Studiums für absolut notwendig. Sonst verlieren wir interessierte Studierende unterwegs, wenn es einmal schwierige Phasen gibt.“

Man müsse aber auch schon früher ansetzen: Die große Herausforderung von rückläufigen Studienbewerberzahlen für die Ingenieurwissenschaften bestehe aber bereits darin, bei jungen Menschen in der Berufsorientierungsphase nachhaltige Begeisterung für die technischen Themenfelder zu wecken. „Deshalb befürworte ich alle Aktivitäten der Wirtschaft, den jungen Menschen die vielfältigen Chancen in den Ingenieurwissenschaften wie auch im Handwerk mit Unternehmensbesuchen und Praktika erlebbar zu machen. Eine handwerkliche Ausbildung kann übrigens auch eine hervorragende Grundlage für ein ingenieurwissenschaftliches Studium legen“, betonte Hoffmeister-Kraut.

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