Städtebauförderung

Sanierungsgebiet „Ortsmitte Gausbach“ in Forbach mit Fördermitteln des Wirtschaftsministeriums erfolgreich abgeschlossen

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Foto: Georg Wunsch / Gemeinde Forbach

Die Arbeiten im Sanierungsgebiet „Ortsmitte Gausbach“ in Forbach wurden erfolgreich abgeschlossen. Mit rund einer Million Euro Landesfinanzhilfen hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau die Sanierung gefördert. „Forbach ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie eine Gemeinde und vor allem ihre Bürgerinnen und Bürger von der Städtebauförderung profitieren. Die Wohn- und Aufenthaltsqualität in der Mitte des Ortsteils Gausbach konnte durch die Sanierung erheblich verbessert werden“, erklärte Ministerin Hoffmeister-Kraut heute anlässlich des Abschlusses dieser Sanierung. 

Die Förderangebote seien von großer Bedeutung und hätten vielfältige positive Auswirkungen, so die Ministerin: „Die Städtebauförderung bringt viele Vorteile für die Stadtentwicklung: Quartiere werden aufgewertet, Brachflächen neu genutzt und es kann dringend benötigter Wohnraum entstehen. Zudem löst jeder Fördereuro bis zu acht weitere Euro an Folgeinvestitionen aus, wovon ganz besonders das heimische Handwerk profitiert“, sagte Hoffmeister-Kraut. 

Der Schwerpunkt der Sanierung in Forbach lag darin, die Wohnsituation in der Ortsmitte von Gausbach zu verbessern und das Ortsbild aufzuwerten. Das 1903 errichtete denkmalgeschützte ehemalige Rathaus wurde sowohl außen als auch im Innern umfassend saniert. Der Dachstuhl wurde erneuert sowie alle Sanitäranlagen und Heizungen ausgetauscht und modernisiert. Zudem wurden die Außenanlagen des alten Rathauses u. a. mit einem Brunnen neugestaltet. So ist dort ein neuer Ortsmittelpunkt für die Bürgerinnen und Bürger entstanden. 

Auch das Ehrenmahl an der Gausbacher Kirche und das unmittelbare Umfeld wurden saniert und der Vorplatz der Kirche in der ursprünglichen Form wiederhergestellt und so erheblich aufgewertet. Er bietet nun als Ort der Begegnung einen Treffpunkt für die Bürgerschaft. Zudem wurden bei der Festhalle öffentliche Parkplätze geschaffen und Straßenbereiche gestaltet. Durch den Erhalt und Ausbau innerörtlicher Fußwege blieb die kleinteilige Struktur des Ortsteils erhalten. 

Private und kommunale Gebäude wurden zum Teil abgebrochen, zum Teil modernisiert. So konnten störende Baulücken geschlossen werden. Private Gebäudeeigentümer nutzten die Gelegenheit, insgesamt 29 Gebäude zu modernisieren. Insgesamt wurden vier Wohnungen neu gebaut, 46 weitere entstanden durch Umnutzung und Aktivierung von Leerstand oder wurden modernisiert.

Fotohinweis:
Das Foto kann unter Angabe der Quelle „Georg Wunsch / Gemeinde Forbach“ verwendet werden.

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