Städtebauförderung

Städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Birkmannsweiler“ in Winnenden mit Fördermitteln des Wirtschaftsministeriums erfolgreich abgeschlossen

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Brunnen Stadt Winnenden

Die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Birkmannsweiler“ in Winnenden wurde erfolgreich abgeschlossen. Mit insgesamt rund 862.000 Euro Landesfinanzhilfen hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau die Sanierung gefördert. „Winnenden ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine Kommune und vor allem ihre Bürgerinnen und Bürger von der Städtebauförderung profitieren. Die Wohn- und Lebensqualität in der Ortsmitte des Stadtteils Birkmannsweiler in Winnenden konnte durch die städtebauliche Erneuerung erheblich verbessert werden“, erklärte Wirtschafts- und Wohnungsbauministerin Hoffmeister-Kraut heute (7. April 2021) anlässlich des Abschlusses dieser Sanierung. „Mit Hilfe der Fördermittel konnten der eigene Charakter des Stadtteils und die Identifizierung der Bewohnerinnen und Bewohner mit ihrem Stadtteil gestärkt werden.“

Die städtebaulichen Förderangebote seien von großer Bedeutung und hätten vielfältige positive Auswirkungen, so die Ministerin weiter. „Die Städtebauförderung bringt viele Vorteile für die Stadtentwicklung: Quartiere werden aufgewertet, Brachflächen neu genutzt und es kann dringend benötigter Wohnraum entstehen. Zudem löst jeder Fördereuro bis zu acht weitere Euro an Folgeinvestitionen aus, wovon ganz besonders das heimische Handwerk profitiert“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Der Schwerpunkt der Sanierung lag darin, die Ortsmitte von Birkmannsweiler attraktiver zu gestalten, nachdem die durch den Stadtteil führende Landesstraße L 1140 im Jahr 2001 durch den Bau einer neuen Umgehungsstraße ersetzt worden war. Die Hauptstraße und angrenzende Bereiche konnten dadurch dem Ortsbild entsprechend neugestaltet werden. Die Ortsdurchfahrt wurde in den Seitenbereichen neu gepflastert, die Gehwege erweitert und Bäume gepflanzt, so dass sie nun wesentlich attraktiver ist. Zudem wurde ein zentraler Platz mit einem Brunnen geschaffen, auf dem sich die Bewohnerinnen und Bewohner begegnen können. Zahlreiche private Eigentümer nutzten die Gelegenheit und sanierten ihre Gebäude. Insgesamt konnten so 21 Wohnungen saniert werden, 15 Wohnungen entstanden neu.

Winnendens Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth ergänzte: „Die Städtebauförderung des Landes hat der Stadt die konsequente Umsetzung aller Maßnahmen erst ermöglicht. Dafür vielen Dank an das Land Baden-Württemberg.“

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