Förderung

Wirtschaftsministerium fördert Fraunhofer-Gesellschaft im Jahr 2019 mit 22,3 Millionen Euro

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Geldmünzen / ©Marian Vejcik

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat die Fraunhofer-Gesellschaft im Rahmen der Grundförderung und für Investitionen im Jahr 2019 mit insgesamt rund 22,3 Millionen Euro gefördert. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (2. Dezember) in Stuttgart bekannt. Von der Förderung entfallen 7,6 Millionen Euro auf den Anteil des Landes an der Grundfinanzierung der Forschungsorganisation. 14,7 Millionen Euro wurden für Investitionen in Gebäude und Geräteausstattungen für die Fraunhofer-Institute in Baden-Württemberg bereitgestellt.

„Die Institute der Fraunhofer-Gesellschaft leisten einen entscheidenden Beitrag zur Innovationsfähigkeit unserer Wirtschaft. Sie erschließen neue Technologiefelder und helfen den Unternehmen dabei, innovative Ideen in marktfähige Produkte und Verfahren umzusetzen“, sagte Hoffmeister-Kraut. „Die Institute bilden eine wichtige Säule unseres Innovationssystems in Baden-Württemberg. Zusammen mit den anderen wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen stellen sie einen wichtigen Standortvorteil für das Land und seine Wirtschaft dar. Die durch sie entwickelten Innovationen sind die Grundlage für hochwertige Produkte und Dienstleistungen, die am Weltmarkt führend sind“, so die Ministerin weiter.

Neun Millionen der vom Land bewilligten Mittel für Investitionen dienen dem Aufbau eines Europäischen Prüf- und Kompetenzzentrums für Batterien und Energiespeicher beim Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. Weitere neun Millionen steuert der Bund bei. In dem Kompetenzzentrum soll angewandte, marktnahe Forschung und Entwicklung von Batteriezellen und -systemen betrieben werden. Das Portfolio des geplanten Zentrums umfasst außerdem die Entwicklung neuer Prüfstandards, die Durchführung von Sicherheits- und Performance-Tests sowie Zertifizierungen von Komponenten und kompletten Batteriesystemen wie auch von Energiespeicherwerken im Feld. Der Fokus liegt dabei auf stationären Speichersystemen, auf Elektromobilität sowie auf portablen Anwendungen.

Weitere Informationen:

In Baden-Württemberg sind 13 eigenständige Forschungseinrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft angesiedelt. Sie weisen einen Jahresumsatz von rund 390 Millionen Euro auf und beschäftigen über 5.000 Personen. Thematisch decken die Fraunhofer-Institute alle modernen Schlüsseltechnologien ab. Das Spektrum reicht von der Produktions-, Werkstoff- und Oberflächentechnik über die Informations-, Kommunikations- und Medientechnik bis hin zur Bioverfahrenstechnik, Solartechnik und Bauforschung.

Die Finanzierung der Fraunhofer Gesellschaft erfolgt gemeinsam mit dem Bund, wobei der Anteil des Bundes an der Grundfinanzierung bei 90 Prozent und bei den Investitionen in Gebäude und Ausstattung bei 50 Prozent liegt.

 

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