Zuwanderung in Ausbildung

Ausbildung - Perspektive für junge Zugewanderte

Flüchtling in einer Lehrwerkstatt (© Sven Hoppe, dpa)

Möglichst vielen junge Zugewanderte in Praktikum beziehungsweise Einstiegsqualifizierung und Ausbildung zu vermitteln, ist ein wichtiger Teil des 2019 neu abgeschlossenen Ausbildungsbündnisses. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert landesweit "Kümmerer", die junge Zugewanderte auf dem Weg in die Ausbildung begleiten, sowie die praktische Berufserprobung für Zugewanderte in überbetrieblichen Bildungsstätten.

Die Partner des Ausbildungsbündnisses - Land, Wirtschaft, Gewerkschaften, Arbeitsagentur und kommunale Spitzenverbände - trugen der hohen Zuwanderung im Jahre 2015 frühzeitig Rechnung. So wurde eine Reihe von Maßnahmen vereinbart, die zur erfolgreichen Integration beigetragen haben. Dazu gehörte die Gründung einer Task Force „Flüchtlinge in Ausbildung“ mit allen relevanten Akteuren. Das Arbeitsfeld der Task Force „Flüchtlinge in Ausbildung“ des Ausbildungsbündnisses wurde mit dem neuen Ausbildungsbündnis 2019 - 2022 um die Zielgruppe der Auszubildenden aus der Europäischen Union und aus Drittstaaten erweitert und die Task Force in „Zuwanderung in Ausbildung“ umbenannt.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt Zugewanderte und Betriebe bei der Integration in Ausbildung.

„Regionale Kümmerer“

Ein flächendeckendes Netz von so genannten regionalen "Kümmerern" vermittelt junge Zugewanderte mit Bleibeperspektive, die das entsprechende Sprachniveau mitbringen, in Praktikum, Einstiegsqualifizierung und Ausbildung. Sie betreuen sie und sind kompetente Ansprechpartner für die Betriebe. Dafür stehen 41 Vollzeitstellen zur Verfügung.

Integration durch Ausbildung - Perspektiven für Zugewanderte (Kümmerer-Programm)

Kontakt

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg
Referat Berufliche Ausbildung
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