Mittelstandspreis für soziale Verantwortung

Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg

Soziales Engagement von Unternehmen

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Viele Unternehmen in Baden-Württemberg zeigen und übernehmen in hohem Maße gesellschaftliche Verantwortung. Ihre CSR-Aktivitäten (Corporate Social Responsibility) und ihr bürgerschaftliches Engagement (Corporate Citizenship), prägen die Zivilgesellschaft auf lokaler und regionaler Ebene ganz wesentlich. Das verdient Anerkennung und erfordert einen kontinuierlichen Dialog.

Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg

Gemeinsam schreiben das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, die Caritas in Baden-Württemberg und die Diakonie in Baden-Württemberg jährlich den Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg aus. Der Preis würdigt mit seiner Trophäe, der „Lea“, das freiwillige gesellschaftliche Engagement kleiner und mittlerer Unternehmen und zeichnet deren CSR-Aktivitäten aus. „Lea" steht dabei für die Begriffe Leistung, Engagement und Anerkennung. In die Auswahl kommen Projekte von Unternehmen mit maximal 500 Beschäftigten, die gemeinsam mit einer Organisation aus dem Dritten Sektor wie z.B. einem Wohlfahrtsverband, einer sozialen Organisation, Initiative oder Einrichtung zur Lösung gesellschaftlicher und sozialer Problemstellungen beitragen. Mit 307 Bewerbungen hat der Mittelstandspreis für soziale Verantwortung 2016 einen neuen Teilnahmerekord aufgestellt. Er ist damit der teilnehmerstärkste Wettbewerb, der CSR-Aktivitäten von Unternehmen auszeichnet.

Bad Wimpfener Gespräche

Auch die großen Unternehmen unseres Landes (mehr als 500 Beschäftigte) tragen wesentlich zum Wohlstand Baden-Württembergs bei und stehen erfolgreich im nationalen und internationalen Wettbewerb. An ihren Unternehmensstandorten sind sie in lokale und regionale Bezüge eingebunden, pflegen Verbindungen zu ihren Stakeholdern und bringen sich in das Gemeinwesen ein. Diese Corporate Social Responsibility (CSR) großer baden-württembergischer Unternehmen ist vielfältig und kann ebenfalls auf eine lange Tradition zurückblicken. Zahlreiche andere Akteure aus allen Gesellschaftsbereichen beschäftigen sich ebenfalls seit Jahren mit Teilaspekten der CSR. Zu nennen sind u.a. Wirtschaftsverbände und -kammern, Städte und Gemeinden, regional und thematisch organisierte Initiativen und Netzwerke, Kirchen mit ihren Akademien, Wohlfahrtsverbände und Umweltinitiativen.

Mit der im Jahr 2015 gestarteten Reihe „Bad Wimpfener Gespräche“ sollen der tri-sektorale Dialog zu CSR zwischen diesen Beteiligten gefördert, Erfahrungen aufgegriffen sowie diese sichtbar und zugänglich gemacht werden. Die Frage "Was können die unterschiedlichen Partner voneinander lernen?" steht dabei im Mittelpunkt. Im gemeinsamen Diskurs soll ferner ausgelotet werden, welche gesellschaftlichen Potenziale durch die CSR-Aktivitäten großer Unternehmen und ihrer Partner zum Wohle der Menschen und zum Nutzen der Unternehmen in Baden-Württemberg konkret realisiert werden können.


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