Bericht des VDMA Baden-Württemberg

„Den Maschinen- und Anlagenbau gut durch die Krise bringen“

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Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)

Anlässlich des neuen Lageberichts des Verbands der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) Baden-Württemberg sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Unsere Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau sind nicht nur unersetzbare Arbeitgeber, sondern wichtige Innovationstreiber in Baden-Württemberg. Viele von ihnen sind mittelständische Betriebe, die ganz maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes beitragen. Es muss uns gelingen, unseren Mittelstand in Baden-Württemberg gut durch diese Krise zu bringen.“

Der Maschinen- und Anlagenbau sei mit seiner starken Exportorientierung von der Corona-Krise besonders betroffen. Hinzu kämen weitere, bereits vor der Pandemie bestehende Herausforderungen: die Transformation der eigenen Branche im Zuge der Digitalisierung, die Transformation in der Automobilwirtschaft hin zu alternativen Antrieben sowie bereits vor Corona wirkende konjunkturellen Effekte.

„Die Corona-Krise wirkt hier wie eine Art ‚Brandbeschleuniger‘. Die Finanzpolster der Unternehmen sind mittlerweile so gut wie aufgebraucht. Wir müssen daher vor allem diejenigen Betriebe, die keinen Zugang zum KfW-Schnellkredit haben, mit dringend benötigtem Eigenkapital versorgen. Mit unserem Liquiditätskredit-Programm mit Tilgungszuschuss haben wir beispielsweise bereits im Mai die Grundlage dafür geschaffen. Und mit unserem Mezzanine-Beteiligungsprogramm und dem Beteiligungsfonds des Landes werden weitere Instrumente folgen, um in Not geratene mittelständische Unternehmen nachhaltig zu unterstützen“, so die Ministerin weiter.

Die Unternehmen müssten weiter gezielt unterstützt werden, damit sie dringend notwendige Zukunftsinvestitionen tätigen können. Es sei wichtig, dass hierfür Anreize geschaffen werden, damit Baden-Württemberg auch zukünftig erfolgreich im Standortwettbewerb bestehen kann, sagte die Ministerin. Außerdem müsse eine weitere Priorität nun die Stärkung des europäischen Absatzmarktes sein: „Trotz steigender Infektionszahlen ist es von großer Bedeutung, die Grenzen des europäischen Binnenmarkts offen zu halten und einen freien Waren- und Güterverkehr sicherzustellen.“

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