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Förderung von Gestaltungsbeiräten in Blaustein und Offenburg

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Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau bewilligte heute (2. Mai) die Arbeit von Gestaltungsbeiräten in Blaustein und Offenburg für das laufende und das kommende Jahr. In Blaustein wird ein neuer Gestaltungsbeirat in Blaustein eingesetzt und finanziell mit 17.250 Euro (jeweils 8.625 pro Jahr) unterstützt. Die Stadt Offenburg erhält eine Zuwendung über insgesamt 15.000 Euro (10.000 Euro in 2019 und 5.000 Euro in 2020) für öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Arbeit des vor Ort bereits bestehenden Gestaltungsbeirats.

„Die wohl größte Herausforderung für unsere Städte und Gemeinden besteht darin, Wohnraum zu schaffen und Arbeitsplätze zu sichern. Dafür ist nachhaltiges Planen und Bauen vor Ort gefragt. Externe Beratung ist ein wichtiger Bestandteil der lokalen Planungs- und Baukultur“, sagte Wohnungsbauministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Die kommunalen Gestaltungsbeiräte tragen durch intensive Auseinandersetzung während der städtebaulichen Planungsprozesse dazu bei, deren Qualität zu verbessern, sowohl im Hochbau als auch bei Infrastrukturvorhaben. Das führt zu zukunftsfähigen Planungen sowie nachhaltigen, sozialen und gestalterisch-ästhetischen Bauvorhaben.“

Die zwei Städte wollen ihre Wohn- und Arbeitsumfelder aufwerten und neue Quartiere nachhaltig entwickeln. Die kommunalen Gestaltungsbeiräte vor Ort in Form einer externen Beratung unterstützen sie dabei.

Damit erhalten von den insgesamt fast 40 kommunalen Gestaltungsbeiräten in Baden-Württemberg über 20 Städte und Gemeinden eine Unterstützung des Landes.

Ein Gestaltungsbeirat ist ein unabhängig beratendes Sachverständigengremium mit Mitgliedern unterschiedlicher bau- und planungsverbundener Disziplinen. Die Expertinnen und Experten beraten vor Ort über städtebaulich und bau- oder lokalgeschichtlich bedeutende Bauvorhaben. Über die Arbeit des Beirats soll die Öffentlichkeit laufend informiert werden. Die verschiedenen Interessen von Öffentlichkeit, Verwaltung, Politik und Bauherrschaft sollen so ausgeglichen und die lokale Baukultur gefördert werden.

Weitere Informationen zum Antragsverfahren sowie die Antragsformulare finden Sie hier.

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