Mittelstandspreis für soziale Verantwortung

Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, Caritas und Diakonie in Baden-Württemberg schreiben Mittelstandspreis für soziale Verantwortung aus

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Der Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg hat einen neuen Partner: Erstmals loben das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft und die Caritas in Baden-Württemberg den Preis gemeinsam mit der Diakonie Baden-Württemberg aus.

Sie unterstreichen damit, welch tragende Säule kleine und mittlere Unternehmen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Land darstellen. Der Preis wird zum neunten Mal in Folge vergeben. Mit dem Preis verleihen Land, Caritas und Diakonie auch die Lea-Trophäe. Sie steht für Leistung, Engagement und Anerkennung. Alle Unternehmen im Land mit maximal 500 Beschäftigten können sich ab sofort für den Mittelstandspreis bewerben. Voraussetzung ist, dass sie Wohlfahrtsverbände, soziale Organisationen, Initiativen, Einrichtungen oder (Sport-) Vereine unterstützen oder mit ihnen gemeinsam ein soziales Projekt auf die Beine stellen. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. März 2015.

„Es gibt schon jetzt viele Kontakte diakonischer Einrichtungen mit der mittelständischen Wirtschaft. Diese guten Erfahrungen können nun in den Mittelstandspreis Lea eingebracht und weiter entwickelt werden. Noch mehr Menschen werden vom Engagement der Unternehmen profitieren“, erklären die beiden Vorstandsvorsitzenden der Diakonischen Werke Oberkirchenrat Dieter Kaufmann (Württemberg) und Oberkirchenrat Urs Keller (Baden).

„In Baden-Württemberg übernehmen Unternehmen Verantwortung aus Überzeugung und Verbundenheit“, so die beiden Caritasdirektoren Prälat Wolfgang Tripp (Stuttgart) und Monsignore Bernhard Appel (Freiburg). Dieses Engagement habe im Südwesten eine lange Tradition und sei „aller Ehre wert“; denn „die Unternehmen fördern den Sinn für die Gemeinschaft und tragen hier oder irgendwo in der Welt zu einem funktionierenden, menschlichen Umfeld bei“. Caritas, Diakonie und Ministerium wollen sich mit dem Mittelstandspreis für soziale Verantwortung dafür bei den Unternehmen im Land bedanken. Mit der öffentlichen Anerkennung dieser Leistungen sollen zugleich andere Unternehmen motiviert werden, ihr bisheriges soziales Engagement fortzusetzen.  

„Unser Mittelstand ist nicht nur innovativ und weltweit erfolgreich - er engagiert sich auch vorbildlich für unsere Gesellschaft. Mich freut das rege Interesse der Firmen am Preis seit dessen Bestehen. Das zeigt den hohen Stellenwert, den soziale Verantwortung in den mittelständischen Betrieben einnimmt“, erklärt Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid. Zusammen mit den Bischöfen Dr. Gebhard Fürst (Diözese Rottenburg-Stuttgart), Erzbischof Stefan Burger (Erzdiözese Freiburg) sowie den Landesbischöfen Dr. h. c. Frank Otfried July (Evangelische Landeskirche Württemberg) und Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh (Evangelische Landeskirche Baden) hat der Finanz- und Wirtschaftsminister die Schirmherrschaft für den bundesweit teilnehmerstärksten Wettbewerb im Bereich Corporate-Social-Responsibility von kleinen und mittleren Unternehmen übernommen. Die Bischöfe sind sich einig, dass dieser Preis Mut und Lust zum Mitwirken macht: „Mit ihrem sozialen Engagement tragen die Unternehmen erheblich zur Lösung von gesellschaftlichen Problemen bei.“ Jeden Mittelständler, der sich in dieser Weise engagiere und seine Verantwortung wahrnehme, ermutigen die Bischöfe, sich für den Preis zu bewerben.

Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg

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