Handwerk

Tag des Handwerks am 16. September

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Zum Tag des Handwerks am 16. September sagt Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Das Handwerk ist ein fundamentaler Bestandteil des baden-württembergischen Erfolgsmodells – es ist ein wichtiger Motor unserer Südwestwirtschaft und unseres Arbeitsmarkts.“ Mit 133.000 Betrieben, 93 Milliarden Euro Umsatz, 780.000 Beschäftigten und 48.000 Auszubildenden gilt das Handwerk als Schlüsselbranche im Land.

Mit dem „Tag des Handwerks“, der jeweils im September stattfindet, wird u. a. darauf aufmerksam gemacht, dass das Handwerk eine überproportionale Ausbildungsleistung erbringt und etwa jeden vierten Ausbildungsplatz im Land stellt. Damit bildet es über den eigenen Bedarf hinaus aus und versorgt auch die Industrie in hohem Maß mit gut ausgebildeten Fachkräften. Das Handwerk beschäftigt besonders viele Menschen mit Migrationshintergrund und leistet dadurch einen großen Beitrag zur Integration. Weiterhin trägt das Handwerk erheblich zur wirtschaftlichen Innovation bei, indem es Prototypen und Kleinserien für die Industrie baut, Erstanwender neuer Technologien ist und somit für deren Verbreitung sorgt, Schwachstellen in der Praxis offenlegt und so Weiterentwicklungen, Anpassungen und Optimierungen anregt. In diesen Kontext passt zum Beispiel die wichtige Rolle des Handwerks bei der Umsetzung der Energiewende oder beim Aufbau der Elektromobilität.

Um die Stärke und die Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks in Baden-Württemberg auch in Zukunft zu sichern, führt das Wirtschaftsministerium mit dem Baden-Württembergischen Handwerkstag derzeit das Projekt „Dialog und Perspektive Handwerk 2025“ durch. Es geht darum festzustellen, welche Veränderungen auf das Handwerk zukommen und wie sich die Betriebe positionieren müssen, um die Herausforderungen zu meistern und die Chancen der neuen Entwicklungen zu nutzen. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Handwerks wurden Handlungsfelder identifiziert und definiert, aus denen konkrete Maßnahmenpakete entwickelt wurden. Diese umfassen eine Personaloffensive, eine Strategieoffensive und eine Digitalisierungsoffensive. Im Schwerpunkt geht es dabei jeweils um Maßnahmen zur Sensibilisierung, Information und Demonstration sowie Beratung und Coaching der Betriebe. Diese Maßnahmenpakete werden derzeit sukzessive umgesetzt, immer ausgerichtet an den Bedarfen der Betriebe und den aktuellen und künftigen Entwicklungen.

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