4. Pharmadialog

Wirtschaftsministerin tauscht sich mit Pharmaindustrie aus

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Mitarbeiter in einem medizinischen Labor

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut traf sich am 7. Februar mit Unternehmens-, Verbands- und Gewerkschaftsvertreterinnen und -vertretern zum vierten Pharmadialog, um über aktuelle Herausforderungen der Branche zu diskutieren. Themen des Pharmadialogs waren unter anderem der Forschungs- und Marktzugang für Innovationen, die Digitalisierung der Medizin sowie die Rahmenbedingungen für Baden-Württemberg als Inno-vations- und Produktionsstandort. „Wir hier im Land setzen auf die Schlüsseltechnologien Big-Data, KI und personalisierte Medizin. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir kluge Rahmenbedingungen und für unsere Unternehmen umsetzbare Regularien hinsichtlich des Datenschutzes schaffen“, so die Ministerin.

Es komme nun unter anderem darauf an, dass die Pharmaindustrie insbesondere im regulatorischen Bereich und beim Zugang zu Gesundheitsdaten weiter gestärkt wird. Vor allem mit einem besseren Zugang zu klinischen Daten könnten die Unternehmen auch zukünftig Innovationen voranbringen und damit eine zunehmende Wertschöpfung für Baden-Württem-berg ermöglichen und zur besseren Gesundheitsversorgung beitragen. „Die Rahmenbedingungen in der Sozialgesetz-gebung und in begleitenden Gesetzesvorhaben wie beispielsweise dem Patientendatenschutzgesetz müssen vom Bund und von den Ländern so angepasst werden, dass den Pharmaunternehmen der Zugang zu klinischen Daten ermöglicht wird“, so die Ministerin.

Im Zuge der Pandemie habe die Pharmaindustrie zusätzlich große Bedeutung erlangt. Sowohl die Versorgung der vielen infizierten Menschen mit innovativen Arzneimitteln als auch mit neuen innovativen Impfstoffen im Sinne der Prävention habe uns vor einer noch viel größeren Katastrophe bewahrt, sagte Hoffmeister-Kraut. „Es ist mir ein persönliches Anliegen, auch außerhalb bestehender übergreifender Initiativen, wie dem Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg, mit wichtigen Akteurinnen und Akteuren der Pharmaindustrie über aktuelle Herausforderungen der Branche zu sprechen und die Ansichten der Wirtschaftspartner einzuholen. So können wir nachhaltige Lösungen erarbeiten, die allen Akteurinnen und Akteuren zu Gute kommen“, betonte die Ministerin.

Weitere Informationen

Baden-Württemberg ist mit zirka 120 Unternehmen, gut 25 000 Beschäftigten und 6,2 Milliarden Euro Umsatz der größte Pharmastandort in Deutschland. Die Bandbreite der Unternehmen reicht von globalen Playern bis zu einer Vielzahl von kleinen und mittleren Unternehmen. Mehr als ein Fünftel des deutschen Arzneimittelmarktes wird in Baden-Württemberg generiert.

 

Kontakt

Weitere Meldungen

Eröffnung Technologiezentrum Bundesakademie Deutsches Bäckerhandwerk
Handwerk

Hightech trifft Backstube

Modernisierung der Akademie des Deutschen Bäckerhandwerks in Weinheim abgeschlossen.

Logo
Start-up BW

Start-up BW Pre-Seed nimmt weitere Unternehmen auf

Frühe Finanzierung für Unternehmen: Start-up BW Pre-Seed nimmt weitere Unternehmen auf.

Zulieferertag 2026
Automobilwirtschaft

Zulieferertag Automobilwirtschaft BW 2026

Zwischen Kostendruck und Strukturwandel - Wie Baden-Württembergs Automobilzulieferer wettbewerbsfähig bleiben wollen.

Start-up BW Local
Start-up BW

„Start-up BW Local“ – der Landeswettbewerb für gründungsfreundliche Kommunen

„Start-up BW Local“ – der Landeswettbewerb für gründungsfreundliche Kommunen – zeichnet 23 Kommunen und Kommunalverbünde aus.

Delegationsreise China
Reise

Staatssekretär zu Reise nach China aufgebrochen

Staatssekretär besucht Empfang anlässlich Partnerschaftsjubiläum in Liaoning und informiert sich über wirtschaftspolitische Schwerpunkte Chinas.

Radarsatellit umrundet die Erde.
Förderung

Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt 2026 mit 9,7 Millionen Euro unterstützt

Baden-Württemberg unterstützt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt 2026 mit 9,7 Millionen Euro.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Bundesrat

Bundesrat billigt Baden-Württembergs Forderung zum Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Jahrelanger Einsatz zahlt sich aus: Bundesrat billigt Baden-Württembergs Forderung zum Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Handwerk

Wirtschaftsministerin reist nach Rumänien

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut reist mit HANDWERK BW und baden-württembergischen Handwerksunternehmen nach Rumänien.

Quelle: unsplash / dylan-gillis
Berufliche Ausbildung

„Erfolgreich ausgebildet – Ausbildungsqualität sichern“ wird weiter ausgebaut

Das Ministerium für Wirtschaft Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg baut das Förderprogramm „Erfolgreich ausgebildet – Ausbildungsqualität sichern“ weiter aus.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Zumeldung

Erweiterung der SUSS MicroTec SE in Karlsruhe

Erweiterung der SUSS MicroTec SE in Karlsruhe – Klares Bekenntnis zum Standort in Baden-Württemberg.

Start-up WOW Challenge 2026
Start-up BW

BLACKPIN.IOT GmbH agewinnt den Regional Cup „Start-up WOW Challenge 2026"

Bühne frei für Innovation: BLACKPIN.IOT GmbH aus Aalen/Hüttlingen gewinnt den Regional Cup „Start-up WOW Challenge 2026“ des „Start-up BW Elevator Pitch 2026/27“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale

Ministerin Hoffmeister-Kraut in der Mitte mit einem symbolischen Förderscheck
Förderung

Land fördert Reallabor für physische KI am IPAI CAMPUS mit zehn Millionen Euro

Das Land Baden-Württemberg fördert mit rund zehn Millionen Euro das Embodied AI Center als Teil des künftigen IPAI CAMPUS.

Logo von Start up BW
Start-up BW

Gründerwasen 2026

Gründerwasen 2026: Baden-Württembergs Start-up-Ökosystem in einem Festzelt vereint.

Bescheidübergabe am 7. Oktober 2026
Förderung

Land fördert Innovations- und Transferzentrum für Drohnen und Drohnenabwehr

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus finanziert die Initialphase des Vor-habens „Innovations- und Transferzentrum für Drohnen und Drohnenabwehr – IZEDD“ mit rund 300.000 Euro.

Wirtschaftsgipfel Afrika
Wirtschaftsgipfel Afrika

5. Wirtschaftsgipfel Afrika in Stuttgart

Im Mittelpunkt des 5. Wirtschaftsgipfel Afrika stehen die vielfältigen wirtschaftlichen Chancen für eine Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und den Ländern Afrikas.