Frauen in Führungspositionen

Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz stellt neuen Schwerpunkt des ESF-Projekts „Frauenkarrieren und innovative Unternehmenskulturen“ vor

Berechne Lesezeit
  • Teilen

„Frauen sind in Führungspositionen in Baden-Württemberg immer noch deutlich unterrepräsentiert. Dies gilt besonders für Frauen mit Migrationshintergrund. Dabei hat Baden-Württemberg  viele starke Frauen - mit und ohne Migrationshintergrund - die mit ihrem Wissen, Können und Engagement die Wirtschaft im Land voranbringen. Ziel der Landesregierung ist es deshalb, den Anteil von Frauen in Führungspositionen in Baden-Württemberg zu erhöhen“, sagte Staatssekretärin Katrin Schütz am 11. Oktober 2016 in Stuttgart bei der Vorstellung des neuen thematischen Schwerpunkts des ESF-Projekts „Frauenkarrieren und innovative Unternehmenskulturen“.

Das Wirtschaftsministerium fördert dieses Projekt, das den Fokus auf Karrierechancen für Migrantinnen in kleinen und mittleren Unternehmen legt, für drei Jahre (bis 2018) mit insgesamt rund 125.000 Euro aus Landesmitteln und 500.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). In Videoporträts berichten Migrantinnen in Führungspositionen und High Potentials über ihre persönlichen Erfahrungen und die spezifischen Herausforderungen in ihrer Karriere.

Prof. Dr. Barbara Burkhardt-Reich und Prof. Dr. Elke Theobald, beide Leiterinnen des Projektträgers Steinbeis-Innovationszentrums Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim, sowie verschiedene Interviewpartnerinnen des Projekts erläuterten die Video-Interviews, die ab sofort www.spitzenfrauen-bw.de/startseite/spitzenfrauen/videoportraets-migrantinnen/ online sind.

„Das Thema Diversity ist eines der aktuellsten Themen unserer Zeit. Indem wir erfolgreiche Migrantinnen in Video-Interviews zu Wort kommen lassen, stellen wir einerseits positive Rollenvorbilder vor und beziehen zugleich mit einem Plädoyer für die Vielfalt auch in Unternehmen klar Stellung gegen Abgrenzung“, erklärten Burkhardt-Reich und Theobald.

Das Projekt beschäftigt sich mit den Fragen, wie Frauen mit Migrationshinter-grund Karriere in baden-württembergischen Unternehmen machen können und welche Form von Unternehmenskultur wichtig ist, um Karrieren für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund zu ermöglichen.

„In der Öffentlichkeit gibt es bisher noch zu wenig positive Rollenvorbilder. Das soll auch mit den aktuellen Video-Interviews auf dem Karriereportal spitzenfrauen-bw.de geändert werden. Damit sollen das große Potential und die Erfolgsge-schichten von Frauen mit ausländischen Wurzeln bekannt und sichtbar gemacht werden. Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels gilt es für Unternehmen, das Potential der Frauen zu erschließen“, so Staatssekretärin Schütz.

Weitere Informationen
Der Anteil von Frauen in Spitzenpositionen in Baden-Württemberg liegt nach einer aktuellen Studie des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung e.V. Tübingen bei 25 Prozent auf oberster Ebene und bei 40 Prozent auf zweiter Führungsebene.

Das Wirtschaftsministerium hat von 2010 bis 2014 das ESF-Projekt „Spitzenfrauen - Wege nach oben“ gefördert. Im Februar 2011 startete das Portal www.spitzenfrauen-bw.de auf Initiative des Wirtschaftsministeriums. Im Herbst 2013 kam die Datenbank www.spitzenfrauen-in-gremien.de dazu. Dort können Unternehmen, die ein Mandat in einem Aufsichtsrat, Verwaltungsrat, Gremium oder Kuratorium in Baden-Württemberg zu vergeben haben, interessierte und qualifizierte Kandidatinnen für ihr Unternehmen gewinnen. Seit April 2015 fördert das Wirtschaftsministerium das ESF-Projekt „Frauenkarrieren und innovative Unternehmenskulturen“ mit den ergänzenden Schwerpunkten kleine und mittlere Unternehmen sowie Migrantinnen. Es wird mit rund 125.000 Euro aus Landesmitteln und mit rund 500.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt. Das Projekt wird im Auftrag des Wirtschaftsministeriums vom Steinbeis-Innovationszentrum Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim konzipiert, umgesetzt und betrieben.

Weitere Meldungen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Handwerk

Wirtschaftsministerin reist nach Rumänien

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut reist mit HANDWERK BW und baden-württembergischen Handwerksunternehmen nach Rumänien.

Quelle: unsplash / dylan-gillis
Berufliche Ausbildung

„Erfolgreich ausgebildet – Ausbildungsqualität sichern“ wird weiter ausgebaut

Das Ministerium für Wirtschaft Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg baut das Förderprogramm „Erfolgreich ausgebildet – Ausbildungsqualität sichern“ weiter aus.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Zumeldung

Erweiterung der SUSS MicroTec SE in Karlsruhe

Erweiterung der SUSS MicroTec SE in Karlsruhe – Klares Bekenntnis zum Standort in Baden-Württemberg.

Start-up WOW Challenge 2026
Start-up BW

BLACKPIN.IOT GmbH agewinnt den Regional Cup „Start-up WOW Challenge 2026"

Bühne frei für Innovation: BLACKPIN.IOT GmbH aus Aalen/Hüttlingen gewinnt den Regional Cup „Start-up WOW Challenge 2026“ des „Start-up BW Elevator Pitch 2026/27“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale

Ministerin Hoffmeister-Kraut in der Mitte mit einem symbolischen Förderscheck
Förderung

Land fördert Reallabor für physische KI am IPAI CAMPUS mit zehn Millionen Euro

Das Land Baden-Württemberg fördert mit rund zehn Millionen Euro das Embodied AI Center als Teil des künftigen IPAI CAMPUS.

Logo von Start up BW
Start-up BW

Gründerwasen 2026

Gründerwasen 2026: Baden-Württembergs Start-up-Ökosystem in einem Festzelt vereint.

Bescheidübergabe am 7. Oktober 2026
Förderung

Land fördert Innovations- und Transferzentrum für Drohnen und Drohnenabwehr

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus finanziert die Initialphase des Vor-habens „Innovations- und Transferzentrum für Drohnen und Drohnenabwehr – IZEDD“ mit rund 300.000 Euro.

Wirtschaftsgipfel Afrika
Wirtschaftsgipfel Afrika

5. Wirtschaftsgipfel Afrika in Stuttgart

Im Mittelpunkt des 5. Wirtschaftsgipfel Afrika stehen die vielfältigen wirtschaftlichen Chancen für eine Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und den Ländern Afrikas.

Auftaktveranstaltung Frauenwirtschaftstage 2026
Frauenwirtschaftstage

22. Frauenwirtschaftstage eröffnet

22. Frauenwirtschaftstage eröffnet – Ökonomische Gleichstellung als Wirtschaftspotenzial steht im Mittelpunkt.

Verleihung der Wirtschaftsmedaille
Wirtschaftsmedaille

Wirtschaftsmedaille des Landes für BeneVit-Gründer Kaspar Pfister

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat den Gründer und Inhaber der BeneVit Gruppe, Kaspar Pfister, mit der Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Bei der Paneldiskussion „Wie viel Industriepolitik braucht Europa?“ in der Landesvertretung Baden-Württemberg hat sich die Wirtschaftsministerin dazu mit Anna Cavazzini, Estelle Göger, Freya Lemcke und Daniele Pontarollo
Industrial Accelerator Act (IAA)

Hoffmeister-Kraut fordert in Brüssel bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft ein

Hoffmeister-Kraut fordert in Brüssel bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft ein.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Pharmastandort

Hoffmeister-Kraut: GKV-Reform darf Pharmastandort nicht schwächen

Hoffmeister-Kraut: GKV-Reform darf Pharmastandort nicht schwächen.

Logo von Start up BW
Start-up BW

Start-up BW Family Day: Land bringt Start-up Ökosystem zusammen

Rund 250 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren diskutierten beim ersten Start-up BW Family Day über Finanzierung, Venture Clienting und die Zukunft des Start-up-Ökosystems in Baden-Württemberg.

Ein Mann und eine Frau geben sich in einem Meeting mit anderen die Hand
Förderung

Kümmerer-Programm wird bis 2028 fortgeführt

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus verlängert das Förderprogramm „Integration durch Ausbildung – Perspektiven für Zugewanderte“ („Kümmerer-Programm“) für 2027 und 2028.

Ein Mann mit einer Schutzbrille zeigt auf eine Maschine. Neben ihm ein junger Mann ebenfalls mit einer Schutzbrille der darauf schaut.
Praktikumswochen

Berufe praxisnah erleben: Praktikumswochen starten am 12. Oktober

Vom 12. Oktober bis zum 6. November 2026 finden wieder die Praktikumswochen Baden-Württemberg statt.