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Zulieferertag Automobil Baden-Württemberg 2017 eröffnet – Qualitätssiegel „Cluster-Exzellenz Baden-Württemberg“ an automotive-bw überreicht

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Der Amtschef im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Ministerialdirektor Michael Kleiner, hat am Mittwoch (25. Oktober) in Stuttgart den Zulieferertag Automobil Baden-Württemberg 2017 eröffnet. Kleiner betonte dabei die herausragende Rolle der Zulieferer im tiefgreifenden Transformationsprozess des Fahrzeug- und Mobilitätssektors, der durch die Elektromobilität und die Digitalisierung bedingt sei: „Durch beide Trends wird ein Technologie- und Strukturwandel eingeleitet, der die industrielle Wertschöpfungskette in der Automobilwirtschaft kräftig durcheinanderwirbelt. Mit unseren Herstellern, den zahlreichen Zulieferern, unseren Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben wir ein hervorragendes Fundament, um für diese Zukunftsthemen gerüstet zu sein.“

Obwohl Baden-Württemberg ideale Voraussetzungen habe, sei der bisherige Erfolg gleichzeitig auch das größte Risiko für den Standort. Kleiner: „Wir müssen härter an unserem Erfolg arbeiten denn je.“ Der sich abzeichnende Wandel könne nicht von Einzelnen umgesetzt werden, sondern nur im Verbund. Das Autoland Baden-Württemberg verbinde Hersteller, System- und Komponentenlieferanten sowie Teileproduzenten auf engstem Raum.

Ein kompetenter Partner der Industrie sei hierbei beispielsweise das landesweite Innovationsnetzwerk automotive-bw. „Es freut mich daher sehr, dass ich heute im Rahmen des Zulieferertags das Qualitätssiegel ‘Cluster-Exzellenz Baden-Württemberg’ für die herausragende Qualität des Clustermanagements an automotive-bw überreichen darf“, so Kleiner.

Weitere Informationen:
Bereits zum 19. Mal trafen sich die Automobilzulieferer des Landes in Stuttgart. Der Zulieferertag wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gemeinsam mit dem landesweiten Netzwerk automotive-bw und dem Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft (RKW) Baden-Württemberg veranstaltet.

Die Fahrzeugindustrie mit ihren Zulieferern, Komponenten- und Fahrzeugherstellern nimmt in Baden-Württemberg eine Schlüsselrolle ein. Rund 18 Prozent der Beschäftigten in der Industrie im Land sind direkt im Umfeld des Fahrzeugbaus tätig. Rund 45 Prozent der Gesamtausfuhren der Industrie in Baden-Württemberg werden durch die Automobilindustrie erbracht. Rund ein Drittel des Umsatzes der Industrie in Baden-Württemberg wird direkt durch die Fahrzeugbranche erwirtschaftet.

In 2016 waren laut amtlicher Statistik rund 230.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Wirtschaftszweigen „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen“ sowie „Sonstiger Fahrzeugbau“ in Baden-Württemberg beschäftigt. Als Zentrum der deutschen Automobilindustrie ist Baden-Württemberg auch Heimat von über 1.000 Zulieferfirmen verschiedener Branchen.

www.automotive-bw.de

 

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