Heute (4. August) startet die viertägige Sommertour von Staatssekretär Thomas Dörflinger mit dem Schwerpunkt Handwerk. Sie führt ihn durch alle vier Regierungsbezirke von Baden-Württemberg zu Handwerksbetrieben verschiedenster Gewerke. Ein Gespräch mit dem Vorstand des 1. FC Heidenheim sowie ein Besuch des staatlich anerkannten Erholungsort Fridingen an der Donau runden das Programm ab.
„Kaum ein anderer Wirtschaftszweig verbindet Tradition und Innovation, Mittelstand und Hightech, Heimatverbundenheit und Zukunftsfähigkeit so selbstverständlich wie das Handwerk. Deshalb ist es mir wichtig, mir vor Ort einen persönlichen Eindruck über die Leistungsfähigkeit unserer Handwerksbetriebe im Land zu verschaffen. Ich freue mich darauf, mit Betriebsinhaberinnen und -inhabern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über Chancen, Erfolgsfaktoren, aber auch aktuelle Herausforderungen für das Handwerk ins Gespräch zu kommen“, sagte Thomas Dörflinger, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, zum Reiseauftakt.
Das Handwerk mit seinen 145.000 Betrieben, zirka 900.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von rund 120 Milliarden Euro trägt wesentlich zur Wertschöpfung im Land bei, ist ein sicherer Arbeitgeber in der Fläche und ein verlässlicher Ausbilder. „Das Handwerk ist und bleibt eine wichtige Säule von Wirtschaft und Gesellschaft in Baden-Württemberg. Meine Handwerkssommertour soll deshalb auch ein Zeichen der Wertschätzung und des Dankes gegenüber unseren Handwerksbetrieben sein“, unterstricht der Staatssekretär.
Am ersten Tag reist Staatssekretär Dörflinger nach Gammertingen zur Albmetzgerei Steinhart und zur Emil Steidle GmbH und Co. KG in Krauchenwies, einem Bauunternehmen mit über 200-jähriger Firmengeschichte. Beide familiengeführten Unternehmen zeigen, wie Innovation und Tradition Hand in Hand gehen, um sich erfolgreich am Markt zu behaupten. Anschließend besucht Dörflinger die Konrad Knoblauch GmbH in Markdorf, die sich auf den qualitativ hochwertigen Innenausbau größerer Flächen wie Läden, Hotels, Restaurants und Büros spezialisiert hat, sowie den Raumausstatterbetrieb Haller Raumgestaltung GmbH in Horgenzell, der von den beiden Töchtern des Firmengründers geführt wird. Die Betriebe zeigen, wie junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk begeistern werden können, und wie sie sich erfolgreich als attraktiver Arbeitgeber im Handwerk positionieren.
Der zweite Tag der Sommertour (5. August) wird den Staatssekretär zu drei Handwerksstationen in den Regionen Stuttgart und Heilbronn-Franken führen: Das Energiezentrum-Süd in Schwaikheim, die Stahlbau Nägele GmbH in Eislingen an der Fils und die Uwe Kraft Reitsportgeräte & Metallbau GmbH in Frankenhardt-Honhardt. Alle drei Betriebe zeigen jeweils auf ihre eigene Art, wie klassisches Handwerk die Herausforderungen von heute meistert – von der interdisziplinären Kooperation, über eine herausragende Ausbildungsleistung bis hin zur erfolgreichen Internationalisierung in einer hochspezialisierten Nische. Zudem steht an diesem Tag auch ein Gespräch mit dem Vorstand des 1. FC Heidenheim auf dem Programm. Die enge Partnerschaft des Vereins mit den mittelständischen Unternehmen der Region zeigt, wie sehr das Land von Mittelstand, Hidden Champions und Familienunternehmen auch in der Sportwirtschaft geprägt ist.
Am 6. August wird Thomas Dörflinger den Regierungsbezirk Karlsruhe besuchen. Auf dem Programm stehen mit der Zimmerei Locher GmbH in Nußloch und dem Dachdeckerbetrieb Neureuther GmbH Bedachungen in Rheinstetten gleich zwei Firmen, die unter anderem im Bereich der energetischen Gebäudesanierung aktiv sind. Beide Betriebe zeigen einmal mehr, dass das Handwerk ein wichtiger Partner bei der Energiewende ist. Um sich zukunftsfähig aufzustellen, engagieren sich beide Betriebe kontinuierlich für die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte und haben die Unternehmensnachfolge bereits vorbildlich aufgegleist. Der Staatssekretär wird an diesem Tag zwei weitere Handwerksbetriebe besuchen, die in ihren jeweiligen Gewerken Maßstäbe setzen: Die Bäckerei Reinhardt in Knittlingen legt großen Wert auf regionale Zutaten, Frische und Nachhaltigkeit und hat sich mit den „Laibwächter“-Kriterien selbst einen verbindlichen Qualitätsstandard gegeben. Die Spittelmeister GmbH aus Pforzheim zeigt, wie mittelständische Betriebe durch Spezialisierung zu Hidden-Champions werden können. Spittelmeister verbindet Ingenieurkompetenz und klassisches Handwerk und hat sich zu den führenden Herstellern von Balkonsystemen in der DACH-Region entwickelt.
Der letzte Tag der Sommertour führt nach Freiburg zu der Familienbrauerei Rogg KG in Lenzkirch im Schwarzwald, die mittlerweile in sechster Generation geführt wird, und zur designorientierten Schreinerei Huber GmbH u. Co. KG in Geisingen-Gutmadingen. Zum Abschluss besucht Dörflinger den staatlich anerkannten Erholungsort Fridingen an der Donau und besichtigt den Wanderparkplatz „Am Antoni“, dessen Sanierung im Rahmen des Tourismusinfrastrukturprogramms vom Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus unterstützt wurde, sowie die Naturbühne Steintäle und das Freibad der Stadt.

















