Förderung

Wirtschaftsministerium fördert Pilotprojekt zu Datengenossenschaften von Unternehmen mit 1,4 Millionen Euro

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne

Das Wirtschaftsministerium fördert ein Pilotprojekt des Ferdinand-Steinbeis-Instituts (FSTI), des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands sowie der Universität Stuttgart für sogenannte Datengenossenschaften mit 1,4 Millionen Euro. „Daten sind der wichtigste Rohstoff für die Wertschöpfung der Zukunft. Das Pilotprojekt überträgt die bewährte Idee der Genossenschaft in die digitale Welt. Die Idee der Datengenossenschaft soll es Firmen ermöglichen, ihre Daten effizient, sicher und vertrauenswürdig miteinander zu teilen“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (7. Juni). Für das Projekt werden drei Datengenossenschaften aus jeweils fünf bis sieben Unternehmen in unterschiedlichen Branchen und Anwendungsfeldern gegründet und wissenschaftlich begleitet.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen seien häufig zurückhaltend beim Teilen ihrer Daten, so Hoffmeister-Kraut. Dadurch blieben viele Innovationschancen zur Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle ungenutzt. „Datengenossenschaften sind eine erfolgsversprechende Idee, um diese Hürde zu überwinden. Die Verfügbarkeit großer Datenmengen ist insbesondere für die Entwicklung und Kommerzialisierung von KI-basierten Lösungen eine wichtige Voraussetzung. Im Ergebnis entstehen zusätzliche Wertschöpfungspotentiale für Mittelständler aller Branchen“, betonte die Ministerin.

Das Pilotprojekt beschäftigt sich mit der Frage, wie Datengenossenschaften rechtlich, technisch und betriebswirtschaftlich funktionieren können und unter welchen Voraussetzungen Firmen dazu bereit sind, Daten miteinander zu teilen. Dazu werden erfolgreiche Modelle von analogen Genossenschaften analysiert und in ein umfassendes Konzept zur Entwicklung von digitalen Datengenossenschaften überführt. Mit Hilfe des Konzepts sollen interessierte Unternehmen in Zukunft möglichst schnell und unkompliziert eine eigene Datengenossenschaft aufbauen können. Gleichzeitig bauen die Wissenschaftler drei Datengenossenschaften auf und ziehen weitere Erkenntnisse aus der praktischen Erprobung. Einen Schwerpunkt bildet auch die Fragestellung, inwiefern derartige Wertschöpfungsnetzwerke dazu beitragen können, kleine und mittlere Unternehmen unabhängiger von global operierenden Plattformunternehmen zu machen.

Das Forschungs- und Transferprojekt wird in enger Zusammenarbeit zwischen dem Ferdinand-Steinbeis-Institut, dem Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband sowie den Lehrstühlen für Controlling und Wirtschaftsinformatik 1 des Betriebswirtschaftlichen Instituts der Universität Stuttgart durchgeführt und soll bis Dezember 2021 abgeschlossen werden.

Holzstabel / ©Andrik Langfield / Unsplash
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Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat beschlossen bei Energie-Härtefallfonds für Firmen Öl und Pellets nicht zu berücksichtigen.

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Drei Einrichtungen aus Baden-Württemberg werden Teil eines europäischen Netzwerks für Künstliche Intelligenz (KI) in der Produktion und erhalten eine Fördersumme von rund 7,9 Millionen Euro.

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Der Förderaufruf BAU.weiter.BILDEN@BW ist Teil der Weiterbildungsoffensive der Landesregierung WEITER.mit.BILDUNG@BW. Gefördert werden Projekte, in deren Rahmen hochqualitative Weiterbildungsformate zu Themen der nachhaltigen Bauwirtschaft entwickelt und erprobt werden.

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Staufermedaillen für Margit Fischbach und Professor Karl-Friedrich Fischbach

Für besondere Verdienste um Bildung und sozialen Zusammenhalt hat Staatssekretär Dr. Patrick Rapp am 20. Januar 2023 die von Ministerpräsident Winfried Kretschmann verliehenen Staufermedaillen überreicht.

Grafik zur Ausstellung The Creätive House vom 12.1. bis 17.2.2023 in Stuttgart
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THE CREÄTIVE HOUSE: Die neue Welt der Künstlichen Intelligenz im „KI-Salon“ erleben

Neue KI-Entwicklungen stehen im Mittelpunkt des „KI-Salons“ der am 20. Januar 2023 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart stattfindet.

Ein Mann und eine Frau bei der Arbeit / ©www.foto-und-mehr.de
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  • Künstliche Intelligenz

Wettbewerb „KI-Champions BW“: Bis 31. März bewerben!

Das Wirtschaftsministerium schreibt zum vierten Mal den Wettbewerb „KI-Champions BW“ aus. Start-ups, Unternehmen und Forschungseinrichtungen können sich mit ihren KI-Innovationen bis zum 31. März bewerben.

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Nationalparkregion Schwarzwald als „Nachhaltiges Reiseziel“ gekürt

Im Rahmen des „Future Tourism“ Netzwerktreffens wurde die Nationalparkregion Schwarzwald GmbH von Staatssekretär Dr. Patrick Rapp, und TourCert Geschäftsführer Marco Giraldo offiziell als „Nachhaltiges Reiseziel“ ausgezeichnet.

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Start-up BW Tourismus Cup entschieden

Start-ups aus Baden-Württemberg präsentierten im Rahmen des „Start-up BW Tourismus Cup“ ihre Ideen und Konzepte zum Thema Tourismus. MyCabin konnte sich mit ihrer Buchungsplattform für naturnahes Camping gegen neun weitere Start-ups vor einer Fachjury durchsetzen.

Ein Bäcker knetet Brotteig
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3,3 Millionen Euro für die Akademie des Deutschen Bäckerhandwerks

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert die Modernisierung und Erweiterung der Akademie des Deutschen Bäckerhandwerks in Weinheim mit rund 3,3 Millionen Euro. „In Zeiten struktureller Umbrüche und der multiplen Krisen ist die berufliche Fortbildung wichtiger denn je“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

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Initiative Wirtschaft 4.0 verabschiedet Zukunfts­programm „Resiliente Wirtschaft 4.0“

Beim fünften Spitzentreffens der Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg wurde ein zehn-Punkte-Zukunftsprogramm verabschiedet. „Angesichts der aktuellen enormen Herausforderungen ist die Anpassungsfähigkeit unserer Wirtschaft und auch die der Wirtschaftspolitik in noch nie dagewesener Weise gefordert“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

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Tourismustag 2023 steht im Zeichen des Wandels

Unter dem Motto „Tourismus im Wandel – Chancen für Baden-Württemberg“ fand am 16. Januar der Tourismustag Baden-Württemberg nach zwei Jahren pandemiebedingter Einschränkungen wieder im Rahmen der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart statt.

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Wirtschaftsministerium stellt für Innovationen im Bereich GreenTech 30 Mio. Euro bereit

Zum Start des neuen Jahres setzt Invest BW, das größte einzelbetriebliche Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs, starke Anreize zur Schaffung nachhaltiger Innovationen.

Ein Forscher überprüft einen Quantencomputer
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12 Millionen Euro für Forschung zum Quantencomputing

Mit mehr als 12 Millionen Euro fördert das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg fünf Verbundforschungsprojekte, die sich im Rahmen des zweiten Förderaufrufs des „Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg“ in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft erfolgreich beworben haben.

Das Logo des LEA-Mittelstandspreises für soziale Verantwortung.
  • Soziales Engagement

Mittelstandspreis für soziale Verantwortung ausgeschrieben

Caritas, Diakonie und das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg loben zum 17. Mal den Mittelstandspreis für soziale Verantwortung aus. Bewerben können sich ab sofort Unternehmen mit maximal 500 Beschäftigten bis zum 31. März 2023.

Grafik zur Ausstellung The Creätive House vom 12.1. bis 17.2.2023 in Stuttgart
  • Kultur- und Kreativwirtschaft

„THE CREÄTIVE HOUSE“ vom 12.1. bis 17.2. in Stuttgart

Vom 12. Januar bis 17. Februar 2023 wird das Haus der Wirtschaft in Stuttgart zum Hotspot für die baden-württembergische Kultur- und Kreativwirtschaft – zum „THE CREÄTIVE HOUSE“. Insgesamt 22 Kultur- und Kreativunternehmen zeigen in diesem Zeitraum ihre Projekte und Arbeiten im Rahmen einer Ausstellung.

  • Fachkräfte

Neue Welcome Center in den Regionen Neckar-Alb und Südlicher Oberrhein

Das Wirtschaftsministerium fördert 2023 zwei weitere Welcome Center mit jeweils knapp 150.000 Euro. Damit hat Baden-Württemberg ein noch engeres Netz der bewährten Anlaufstellen für Unternehmen und internationale Fachkräfte.

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp
  • Landesehrennadel

Ehrennadel des Landes an Arno Zähringer

Arno Zähringer aus Sulzburg-Laufen wurde für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Eingang zum Start-up BW Summit 2022 auf der Messe Stuttgart
  • Start-up BW

Start-up-Szene in Baden-Württemberg wächst kontinuierlich

Die Landeskampagne Start-up BW hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen zur Finanzierung und Förderung von Start-ups entwickelt, die dazu beitragen, Baden-Württemberg als Start-up- und Gründungsstandort deutlich zu stärken.

Labor im Frauhofer ISE
  • Forschung

32 Mio. Euro für Fraunhofer-Gesellschaft

Die Fraunhofer-Gesellschaft erhält vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus im Jahr 2022 insgesamt 32 Millionen Euro im Rahmen der Grundfinanzierung und für Investitionen. Unter anderem wird ein Neubau für die Forschung im Bereich der Wasserstofftechnologien gefördert.

Arbeiter montiert Elektronik in einer Fabrik (Quelle: industrieblick, Fotolia)
  • Arbeitsmarktpolitik

Positive Jahresbilanz für den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg

Die Zahl der Arbeitslosen im Land hat im Jahresdurchschnitt 2022 mit 223.119 Personen und einer Quote von 3,5 Prozent den niedrigsten Wert seit 2019 erreicht. Auch wenn die Arbeitskräftenachfrage zwar weiterhin leicht abnimmt, befindet sie sich aber noch immer auf hohem Niveau.

Zwei Männer in einem Meeting
  • Arbeitsmarkt

Wirtschaftsministerium fördert zwölf Arbeitslosenzentren weiter

Das Wirtschaftsministerium setzt die Förderung der zwölf Arbeitslosenberatungszentren in Baden-Württemberg auch im neuen Jahr mit 636.000 Euro fort. „In Krisenzeiten und angesichts der steigenden Preise dürfen wir niemanden alleine lassen“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 2. Januar in Stuttgart.