Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus unterstützt die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderte Servicestelle Go.for.Europe. Hier werden für baden-württembergische Auszubildende Auslandspraktika in EU-Ländern organisiert.
Ein Auslandsaufenthalt kann auch ganz einfach und ohne größeren Reiseaufwand in der Grenzregion stattfinden. Dort unterstützt das Land die Unternehmen mit verschiedenen Programmen.
Das Euregio-Zertifikat bietet jungen Menschen die Möglichkeit, während der Ausbildung ein mehrwöchiges Praktikum in der Oberrhein-Grenzregion zu absolvieren.
Nach dem deutsch-französischen Abkommen von Lauterbourg können Auszubildende im deutschen und französischen Grenzraum den theoretischen Teil der Berufsausbildung in der Sprache ihres Wohnsitzes und den praktischen Teil in einem Betrieb im Nachbarland absolvieren (Modell der grenzüberschreitenden Berufsausbildung). Bei Interesse können sich Auszubildende und Betriebe von den sog. grenzüberschreitenden Ausbildungsstellenvermittlern der Bundesagentur für Arbeit beraten lassen: conseil@eures-t-rhinsuperieur.eu.
Dazu gibt es das Interreg-Projekt RegioLab unter Trägerschaft des Deutsch-Französischen Jugendwerks zur Förderung der grenzüberschreitenden Mobilität in der beruflichen Ausbildung und Berufsorientierung. Weitere Informationen zum Projekt gibt es auch auf unserem Fachportal Gut ausgebildet.
Im Übrigen gibt es im Rahmen der Landesinitiative Ausbildungsbotschafter auch grenzüberschreitende Ausbildungsbotschafterinnen und Ausbildungsbotschafter, die in der deutsch-französischen Grenzregion im Einsatz sind und über eine Berufsausbildung in Baden-Württemberg und Deutschland informieren.
Auf Kammer-Seite gibt es zudem die zweisprachige deutsch‐französische Ausbildungs- und Praktikumsstellenbörse Futurefinder.