Frauenwirtschaftstage

13. „Frauenwirtschaftstage Baden-Württemberg“ starten mit dem Schwerpunkt „Chancen für Frauen in der digitalen Arbeitswelt“

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Motiv der Frauenwirtschaftstage

Bei den diesjährigen Frauenwirtschaftstagen vom 19. bis 21. Oktober finden an über 40 Orten im Land rund 80 Veranstaltungen statt. Dabei werden das diesjährige Schwerpunktthema „Chancen für Frauen in der digitalen Arbeitswelt“ sowie weitere Themen rund um Frauen und Wirtschaft diskutiert und Informationen bereitgestellt. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Die Digitalisierung der Wirtschaft und unserer Arbeitswelt ermöglicht flexiblere Arbeitsformen, vielfältigere Karrieremodelle und mehr Chancengleichheit. Mit diesen vielfältigen und rasanten Veränderungsprozessen stellt die Digitalisierung der Arbeitswelt für Frauen eine große Chance dar.“

Die Digitalisierung habe fundamentale Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Arbeitswelt, so die Ministerin weiter. So sei nicht nur sehr wichtig, dass Fachkräfte mit digitalem Know-How verfügbar seien. Im Zuge der Digitalisierung sei gleichzeitig eine Modernisierung der Führungs- und Arbeitskultur hin zu agilem Management, Teamwork und Vernetzung notwendig. Angesichts einer zunehmenden Bedeutung der Führung virtueller Teams sei eine ergebnisorientierte Führungskultur anstelle von Präsenzkultur gefragt. Damit könnten sich Gestaltungsmöglichkeiten für flexiblere, multiplere Arbeits- und Karrieremodelle und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ergeben. Individuelle Potentiale und die Leistungsfähigkeit der Erwerbstätigen könnten durch digital unterstützte, flexible und vielfältige Arbeitsmodelle besser entfaltet werden und neue Chancen zur verstärkten Beteiligung von Frauen in digitalen Berufsfeldern und Führungsaufgaben genutzt werden. „Diese positiven Effekte können dazu beitragen, die Chancengerechtigkeit zwischen Frauen und Männern zu erhöhen. Ich lade herzlich dazu ein, die Angebote im Rahmen der Frauenwirtschaftstage wahrzunehmen, sich zu informieren, Kontakte zu knüpfen und miteinander zu diskutieren“, sagte die Wirtschaftsministerin abschließend.

Weitere Informationen:
In Baden-Württemberg stieg die Zahl der erwerbstätigen Frauen zwischen 2012 und 2016 von 2,49 Millionen auf 2,68 Millionen und damit um 7,4 Prozent.

Im selben Zeitraum stieg die Zahl der erwerbstätigen Frauen in den MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) von 213.000 auf 247.000 und damit um fast 16 Prozent. Den höchsten Anstieg gab es in der Informatik, in diesem Bereich erhöhte sich die Zahl von 16.000 auf 26.000, was einem Anstieg um 62,5 Prozent entspricht.

Weitere Veranstaltungsthemen im Rahmen der „Frauenwirtschaftstage“ sind zum Beispiel Aufstieg von Frauen in Führungspositionen, Erfolgsfaktoren für Gründerinnen und Unternehmerinnen, die Unternehmensnachfolge als Karriereoption, Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Vernetzungsmöglichkeiten und Kooperationsangebote.

Die Veranstaltungen bei den Frauenwirtschaftstagen 2017 werden von Kontaktstellen Frau und Beruf, Agenturen für Arbeit, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Wirtschaftsförderern, Kommunen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Frauenorganisationen, Verbänden und weiteren Beteiligten angeboten. Betriebe, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie alle Interessierten haben die Möglichkeit, sich in regionalen Veranstaltungen zu informieren und beraten zu lassen.

Mehr Informationen zu den Frauenwirtschaftstagen sowie eine Veranstaltungsdatenbank finden Sie unter: www.frauenwirtschaftstage.de

 

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